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AusstellungenWir haben uns dazu entschlossen einige schwierige Thema mit einer möglichst sachlichen Ausstellung zu würdigen und nicht, wie leider inzwischen häufig, gerade geschichtliche Ausstellungen parteipolitisch einzufärben.Die CDU Großbeeren wird sich um Ausstellungen bemühen und sie für Großbeeren organisiert. Die CDU Großbeeren stellt den „äußeren Rahmen“. Sämtliche inhaltlichen Informationen kommen von anderer Stelle. So gilt bei geschichtlichen Ausstellungen: Nur wenn man die Lehren aus der Geschichte zieht, kann man sie verstehen und wird sie nicht wiederholen. ![]() Ausstellung 15.08.2011 bis 09.09.2011Ausstellung im Gemeindesaal der Gemeinde Großbeeren, Am Rathaus 2 in 14979 Großbeeren![]() Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert die Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit den Zeitungen BILD und Die Welt eine zeithistorische Ausstellung. 20 großformatige Plakate erzählen die Geschichte sowohl der innerdeutschen Grenze als auch der Berliner Mauer. Die Ausstellung zeigt eindrückliche Fotos und Dokumente aus den Archiven der beiden Zeitungen, die teilweise erstmals nach Jahrzehnten wieder gezeigt werden. Das Autorengespann Sven Felix Kellerhoff (Die Welt) und Dr. Ralf Georg Reuth (BILD) beschreibt das SED-Grenzregime und seine Opfer, die Haltung der Westmächte zum Mauerbau, Fluchten und Fluchthilfe, den Alltag entlang der innerdeutschen Grenze und in der geteilten Stadt wie auch die glückliche Überwindung der Teilung mit der Friedlichen Revolution des Jahres 1989. Den Abschluss bildet die juristische Aufarbeitung der Grenze durch Deutschland mit den Mauerschützenprozessen. Axel Springer legt 1959 den Grundstein für sein Verlagshaus direkt an der Demarkationslinie zum sowjetischen Sektor Berlins. Er ist Visionär und zutiefst überzeugt, dass die unnatürliche Teilung Deutschlands vor der Geschichte keinen Bestand haben wird. Der Verleger bleibt, als zwei Jahre später Baukolonnen direkt am Rande seines Verlagsgrundstücks die Mauer errichten. Axel Springer und die Redakteure seines Verlages, die über Jahrzehnte für die deutsche Einheit eingetreten sind, behalten recht: Nach 28 langen Jahren fällt die Mauer im Zuge der Friedlichen Revolution. Dies liegt nun schon fast eine Generation zurück. Was die Teilung an Leid mit sich brachte, wie sie überwunden wurde und welches Glück der Mauerfall den Menschen in jenem denkwürdigen November 1989 bescherte, verblasst allmählich im Bewusstsein der Nation. Dem entgegenzuarbeiten, ist ein Anliegen des Verlages Axel Springer. Dasselbe Anliegen hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die sich mit der Geschichte und den Folgen der kommunistischen Diktaturen, der deutschen und europäischen Teilung sowie ihrer Überwindung auseinandersetzt. Sie wurde 1998 vom Bundestag gegründet, hat seitdem mehr als 31 Millionen Euro Fördermittel bundesweit an rund 2200 Projekte vergeben und so einen wesentlichen Beitrag gegen die Verklärung der SED-Diktatur geleistet. Für die Ausstellung "Die Mauer" haben sich mit der Bundesstiftung Aufarbeitung sowie den Zeitungen BILD und Die Welt Kooperationspartner zusammengefunden, die einem gemeinsamen Ziel verpflichtet sind: Nie wieder Diktatur! Die Ausstellung ist für jeden Verband/Verein oder Organisation frei zugänglich bei der Bundesstiftung Aufarbeitung zu erhalten. Wir haben uns dazu entschlossen diese schwierige Thema mit einer möglichst sachlichen Ausstellung zu würdigen und nicht, wie leider inzwischen häufig, die Geschichte parteipolitisch einzufärben. Die CDU Großbeeren hat sich um die Ausstellung bemüht und sie für Großbeeren organisiert. Die CDU Großbeeren stellt den „äußeren Rahmen“. Sämtliche inhaltlichen Informationen kommen von der Bundesstiftung. Wir sind der Meinung: Nur wenn man die Lehren aus der Geschichte zieht, kann man sie verstehen und wird sie nicht wiederholen. Für den Erhalt von Demokratie und den Rechtsstaat ist es unerlässlich, negative Seiten der deutschen Geschichte zu kennen und einordnen zu können. Die Ausstellung kann dazu dienen, heute selbstverständliche (Grund-)Rechte wie Meinungs- und Pressefreiheit, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit bewusst zu machen. Die Plakate dienen als Anregung, sich selbstständig und multiperspektivisch mit unmittelbaren und mittelbaren Folgen der Mauer zu beschäftigen. Sie haben ein Thema??? Dann melden Sie sich.... |


