Dienstag,
28.12.2010
CDU
hält Jahresrückblick
Das Jahr der
Jubiläen neigt sich dem Ende
„Ein erfolgreiches Jahre geht zu Ende“ mit diesen
Worten
umschreibt der Vorsitzende der CDU Großbeeren den
Jahresrückblick.
Ein Jahr der Jubiläen in Großbeeren neigt sich dem
Ende.
Einige davon waren wichtig, andere waren eher nicht ganz so wichtig.
Der Beginn der Moorversuchsfelder Großbeeren vor 85 Jahren
(1925)
zählt eher zu den geschichtlich interessanten
Jubiläen.
Einige andere Jahreszahlen sind schon eher für
Großbeeren
bedeutend. Ob es jetzt die Eingliederung Neubeerens an
Großbeeren
vor 170 Jahren (1840) oder die Eingemeindung Kleinbeeren vor 60 Jahren
(1950) oder die Umbenennung des Ortsteils Osdorf ins heutige
Heinersdorf vor 10 Jahren (2000) war, dies zeigt, dass die Gemeinde
Großbeeren, die in diesen Jahr immerhin schon die zweite
Bürgermeisterwahl (Der CDU-Kandidat Carl Ahlgrimm
würde mit
über 80 % in seinem Amt bestätigt) ihrer jungen
Geschichte
erlebte, eine Gemeinde im Wachstum ist.
„Allein diese Auflistung zeigt schon einige Dinge, die wir
bereits angegangen sind, ob wir jetzt die Prüfung einer
Ortslinie
oder den Gemeindeentwicklungsplan nehmen, wir versuchen diesen Wachstum
zu steuern und den Wohnwert langfristig zu erhöhen. Hierzu
zählt auch die Aktion „Weg mit dem Dreck“,
bei der
viele Großbeerener mitgemacht haben. Die Bürger
konnten auf
einer Postkarte Dreckecken melden, die dann zeitnah beseitigt
wurden“ So der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk
Steinhausen.
In anderen Bereichen sind noch keine brauchbaren Lösungen
erzielt
worden. „Ob Osdorfer Straße oder die Flugrouten,
beide
Themen werden uns auch im Jahr 2011 fordern. Wir haben eine AG
Flugrouten gegründet, die unsere Zielsetzungen koordinieren
soll“ so Steinhausen weiter.
Aber auch auf der politischen Ebene gab es einige Jubiläen. So
wurden die SPD aber auch die FDP in Großbeeren 20 Jahre alt
und
so passte es gut, dass in diesem Jahr die ersten Großbeerener
nach der neuen, durch die CDU eingebrachten Ehrensatzung ausgezeichnet
wurden. Auch das Schulgebäude feierte sein hundert
jähriges
Bestehen. Bei der Feier bekam die Schule einen neuen Namen verliehen
(Otfried-Preußler-Schule).
Ein anderes großes Jubiläum war der 15.Geburtstag
des
Güterverkehrszentrum Großbeeren. Hier sind die
ersten
Schritte getan worden, um die dringend notwendigen
Erweiterungsflächen zu schaffen. Viele Großbeerener
stehen
der Erweiterung positiv gegenüber, sehen aber manche
Entwicklung
mit Sorge. Die mögliche Schließung der Polizeiwache
Ludwigsfelde oder die langen Hilfsfristen bei den Rettungsdiensten sind
Probleme, die es zu lösen gilt.
„Sicherheit ist heutzutage ein Maßstab bei
Investitionsentscheidungen.“Erläutert Dirk
Steinhausen. Hier
hat die Gemeinde Großbeeren (auf Initiative der
örtlichen
CDU) eine Petition an den Landtag zum Erhalt der Polizeiwache
Ludwigsfelde eingebracht.
„Wir haben viel erreicht, aber genauso viel noch zu tun.
Politik
lebt vom Gestaltungswillen. Hier gibt die CDU den Takt vor. Dies soll
auch in den kommenden Jahren so bleiben," erklärt Dirk
Steinhausen
die Marschrichtung für das Jahr 2011.
Und auch das Jahr 2011 hat wieder einige Jubiläen. |
Freitag,
24.12.2010
Weg frei
für den Feuerwehrführerschein bis 7,5 Tonnen
Kommunen
werden entlastet
Das Bundeskabinett hat kurz vor der Weihnachtspause den von
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vorgelegten Gesetzentwurf zur
Änderung des Straßenverkehrsgesetzes gebilligt.
Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB:
"Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) schafft das, was seinem
SPD-Vorgänger jahrelang nicht gelang. Endlich ist der Weg frei
für einen wirksamen, kostengünstigen und
unbürokratischen Feuerwehrführerschein bis 7,5
Tonnen. Die
christlich-liberale Koalition erleichtert damit die Arbeit der
ehrenamtlichen Helfer bei Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdiensten
und technischen Hilfsdiensten. Entsprechend ihrer regionalen
Bedürfnisse können nach Inkrafttreten des Gesetzes
die
jeweiligen Landesregierungen die Ausstellung der Fahrberechtigungen
gestalten.
Bisher konnten nur Feuerwehrführerscheine bis zu 4,75 Tonnen
ausgegeben werden. Zu mehr war die SPD in der vergangenen
Legislaturperiode nicht bereit. CDU und CSU hingegen wollen
Rechtssicherheit für die Einsatzfahrer herstellen und dabei
die
Kommunen möglichst wenig belasten. Der Kabinettsbeschluss ist
ein
wichtiger Schritt in diese Richtung."
Nach europäischem Recht dürfen seit 10 Jahren nur
Fahrzeuge
bis 3,5 Tonnen mit einem neuen Pkw-Führerschein Klasse B
gefahren
werden. Zuvor waren dies Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen. Die Feuerwehren und
die Kommunen als Träger der Feuerwehren waren dadurch unter
Druck
geraten, weil junge Kameraden mit neuen Führerscheinen
größere Fahrzeuge nicht mehr fahren durften. Durch
den
Gesetzentwurf von Ramsauer werden Kreise, kreisfreie Städte,
Ämter und amtsfreie Gemeinden erheblich entlastet. Viele
Gemeinden
und Städte in unser Region hatten bereits reagiert und
Sonderlösungen umgesetzt. So wurde z.B. erst im Sommer auf
Initiative der CDU Großbeeren in der Gemeindevertretung
Großbeeren ein Grundsatzbeschluss zur finanziellen
Beteiligung
für den Erwerb eines LKW-Führerscheins, sofern er
für
die freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde genutzt wird, beschlossen.
Neben Großbeeren wird auch die Stadt Teltow und die Gemeinde
Blankenfelde-Mahlow, die ähnlichen Reglungen besitzen, durch
die
neue Rechtslage entlastet, so fern die Landesregierung die Ausstellung
der Fahrberechtigungen ebenfalls "feuerwehrfreundlich" umsetzt.
„Bis vor einem Jahr war eine schlanke
Feuerwehr-Lösung am
Widerstand des damaligen SPD-Verkehrsministers Tiefensee gescheitert.
Der Druck der Basis und der Verbände hat jetzt zu einer
Entscheidung geführt, die die Kommunen entlastet und
für die
ehrenamtlichen Helfer in der Feuerwehr und den Hilfsdiensten eine
große Erleichterung bedeutet“, stellt Dirk
Steinhausen,
Vorsitzender der CDU Großbeeren, fest.
„Wenn man schon mit einem Ehrenamt die Sicherheit unser
Bewohner
ermöglicht, dann kann man den Mitgliedern der Freiwilligen
Feuerwehren für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit nur
ausdrücklich danken. Die CDU Großbeeren wird sich,
wie in
der Vergangenheit, für gute, würdige Bedingungen an
unseren
Standorten einsetzen, um den Brandschutz auch langfristig zu
sichern.“ so Steinhausen abschließend. |
Mittwoch,
22.12.2010
CDU-Fraktionen
Blankenfelde-Mahlow, Ludwigsfelde und Großbeeren
gründen
gemeinsame Arbeitskreise - Erste gemeinsame Fraktionssitzung der
CDU-Fraktionen
Am Dienstag trafen sich die Spitzen der CDU-Fraktionen der Stadt
Ludwigsfelde und der Gemeinden Blankenfelde-Mahlow und
Großbeeren
zu einer ersten gemeinsamen Sitzung in Mahlow.
Hintergrund der gemeinsamen Sitzung war die Orientierung und
Ideenfindung für eine zukünftige Zusammenarbeit der
drei
Fraktionen sowie die Geschehnisse der letzten Wochen.
„Wir wollen die Gemeinsamkeiten vertiefen und daraus
gemeinsames
Handeln ableiten,“ so der CDU Vorsitzende aus
Großbeeren,
Dirk Steinhausen, zur Zielsetzung des Treffens.
„Wir wollen die kommunale Zusammenarbeit stärken.
Alle 3
Gemeinden haben im Norden des Landkreises ähnliche
Ausgangssituationen.“ so Michael Wolny, der CDU Vorsitzende
aus
Blankenfelde-Mahlow.
„Unsere Vernetzung muss besser werden“, stellte der
CDU
Vorsitzende aus Ludwigsfelde, Detlef Helgert, ergänzend fest.
Erste Ergebnisse gab es am selben Abend. Die 3 Fraktionen werden zwei
Arbeitskreise gründen um sich gemeindeübergreifend
den
drängendsten Themen zu stellen.
„Ein Arbeitskreis wird sich mit den Flugrouten und deren
Auswirkungen auf unsere Gemeinden beschäftigen. Wir
müssen
aufpassen, dass bei den vielen Neubetroffenen die Altbetroffenen nicht
hinten runter fallen.“ kommentierte Regina Bomke, CDU
Fraktionschefin aus Blankenfelde-Mahlow die Situation.
„Viele Bürger sind unzufrieden mit dem
öffentlichen
Personennahverkehr. Hier passiert zu wenig.“ Beleuchtet
Andreas
Herms, der Fraktionschef aus Ludwigsfelde ein anderes Themenfeld.
„Wir werden auch hier eine Arbeitsgruppe gründen, um
eine
Verbesserung der derzeit ungenügenden Nord-Süd-, aber
auch
Ost-West-Verbindungen des VTF zu erreichen.“ Ergänzt
Günter Henkel, Fraktionschef aus Großbeeren.
„Der intensive Austausch vieler Themen zeigt die
Notwendigkeit dieses Treffens.“

Foto: (von links nach rechts) Andreas Buch,
Michael
Richter, Michael Wolny, Günter Henkel, Andreas Herms, Dirk
Steinhausen, Ralf Justawitz, Sabine Plettner und Detlef Helgert. Hier
nicht im Bild Regina Bomke (Quelle: Steinhausen) |
Montag,
20.12.2010
Logistik
zieht wieder an
GVZ
Großbeeren und die Region profitieren
Auf dem deutschen Schienennetz transportierten
Güterzüge von
Januar bis September 2010 insgesamt 264,2 Millionen Tonnen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 16,7% mehr als in
den ersten neun Monaten 2009. Damals gab es durch die Finanz- und
Wirtschaftskrise einen Tonnage-Einbruch von 20,3% gegenüber
dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 226,4 Millionen Tonnen. Der
bisherige Höchststand der ersten drei Quartale im Jahr 2008
von
284,1 Millionen Tonnen konnte mit dem aktuellen Zuwachs noch nicht
wieder erreicht werden.
Bei der Betrachtung der Hauptverkehrsbeziehungen zeigt sich, dass in
den ersten drei Quartalen 2010 – abgesehen vom
Durchgangsverkehr
von Ausland zu Ausland – alle Teilbereiche zweistellige
Zuwachsraten aufwiesen. Das aufkommensstärkste Segment, der
innerdeutsche Verkehr legte um 17,5% zu, der Empfang aus dem Ausland um
21,9% und die Lieferungen in das Ausland um 10,3%. Der
Durchgangsverkehr von Ausland zu Ausland erreichte hingegen nur einen
Zuwachs von 9,3%.
In unser Region ist das Güterverkehrszentrum
Großbeeren dadurch zum Wachstummotor geworden.
„Die Erholung der Gütermengen ist in unserer Region
zwar
geringer als im Bundesgebiet, da ein Großteil der
Gütermengen in Erzen, Metallen und industriellen Vorprodukten
besteht und wir in Brandenburg wenig industrielle Produktionsstandorte
haben.
Insbesondere um Verkehr ökologisch zu gestalten, spielt dabei
der
so genannte kombinierte Verkehr eine wichtige Rolle. Das ist eine
Transportkette, die verschiedene Verkehrsträger integriert:
Die
längeren Wege werden per Schiff oder Bahn
zurückgelegt, nur
die Feinverteilung der Waren übernimmt der LKW.“
Erläutert der CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk
Steinhausen.
„Das GVZ Großbeeren übernimmt diese
Feinverteilung,
vor allem in der Versorgung mit Lebensmitteln und Dinge des
täglichen Bedarfs. Davon profitiert die gesamte
Region“, so
Steinhausen abschließend |
Montag,
13.12.2010
CDU
verschenkt Lebkuchen-Elche
Etwas überrascht schaute Frau Christiane Demmig, die Leiterin
der
DRK Wohnstätte für Menschen mit Behinderung,
„Haus am
Heidefeld“, schon, als die beiden Vertreter der CDU
Großbeeren fast überfallartig vor der Tür
der
Einrichtungen standen. Adrian Hepp und Dirk Steinhausen kamen
allerdings nicht mit leeren Händen. „Wir haben eine
kleine
Naturalspende für die Einrichtung." Im Rahmen einer
Weihnachtsaktion hatte die CDU Großbeeren beschlossen,
einigen
Einrichtungen der Gemeinde Lebkuchenstücke in Form eines
CDU-Elches zu übergeben. „Die können wir
gut für
unsere Weihnachtsfeier gebrauchen,“ freute sich Christiane
Demmig
über die unverhoffte Spende.
„Gerade zur Weihnachtszeit andere Menschen durch, vielleicht
auch
nur eine Kleinigkeit, für einige Minuten ein Lächeln
ins
Gesicht zu zaubern, macht einfach Spaß.“ Beschreibt
der CDU
Vorsitzende, Dirk Steinhausen, die Aktion.

Foto: Christiane Demmig, Leiterin der
Einrichtung und Dirk Steinhausen (Quelle: Hepp) |
Freitag,
10.12.2010
Impressionen
der Weihnachtsfeier der CDU Großbeeren

Foto: in gemütlicher
Runde (Quelle: Hepp)

Foto: Dirk Steinhausen und Adrian
Hepp mit dem CDU Elch (Quelle: Hepp) |
Donnerstag,
09.12.2010
Elche, die
wie Kühe aussehen
CDU
Großbeeren besucht Kita Ulmenstraße
Im Rahmen einer Weihnachtsaktion besuchten Mitglieder des CDU
Gemeindeverbandes Großbeeren den Kindergarten
Ulmenstraße.
Die Kindergartenleiterin Jacqueline Hönow berichtete hierbei
über das Rahmenkonzept der Kita. Im pädagogischen
Alltag
stellt sich das speziell geschulte Personal den Anforderungen, die die
Aufnahme von Drei- Sechsjährigen mit sich bringt. Insbesondere
gilt es, die altersgerechte Entwicklung der Jüngsten, unter
der
konzeptionellen Ausrichtung, dem demokratischen Ansatz zu folgen und
diesen im Kitaalltag einzuführen und sicherzustellen.
Steinhausen
betonte im Gespräch mit der Kita-Leitung:
„Kinderbetreuung
und frühkindliche Bildung sind ein gutes
Aushängeschild
für Großbeeren. Investitionen in Kinder sind
Investitionen
in die Zukunft."
"Wir haben ein ausgezeichnetes Betreuungsangebot in
Großbeeren.
Da kann der Klapperstorch in Zukunft häufiger kommen.
“
Stellten die beiden Vertreter Adrian Hepp und Dirk Steinhausen fest.
Auf einmal leuchteten die Kinderaugen. Jedes Kind der Kita
Ulmenstraße in Großbeeren bekam einen
kleinen
Lebkuchen-Elch. Auch wenn den Kindern das Gebäck nicht als
Elch
„verkauft“ wurde. Das Maskottchen der
Kindertagesstätte ist eine kleine Kuh namens Ulmi. Also
übergab der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen, kleine
„Kühe“ mit roter
Weihnachtszipfelmütze.
„Die Ähnlichkeit ist ja da, die Elche sehen halt wie
Kühe aus.“
Dabei lies es sich Dirk Steinhausen nicht nehmen, mit den Kindern
über das anstehende Weihnachtsfest zu plaudern. Als kleines
Dankeschön trugen die Kinder ein Weihnachtslied vor. Da in der
Rahmen Konzeption der Kita Demokratie und Meinungsvielfalt eine
bedeutende Rolle spielt, übergab Dirk Steinhausen noch eine
DVD
aus dem Deutschen Bundestag, die das Wirken des Parlaments kindgerecht
erläutert und Politik erklärt.

Foto: die Kinder freuten sich sichtlich auf
die Lebkuchenkuh. (Quelle: Hepp)

Foto: Kühe und Elche sehen sich doch
ähnlich!! (Quelle: Hepp) |
Freitag,
03.12.2010
Petitionen
zum Erhalt der Polizeiwachen weitergereicht
Die von der Stadtverordnetenversammlung Ludwigsfelde eingereichte
Petition zum Erhalt und Neubau der Polizeiwache Ludwigsfelde wurde
jetzt vom Petitionsausschuss zum zuständigen Innenausschuss
zur
Mitberatung überwiesen. Das gleiche Schicksal ereilten die
Petitionen der Stadt Zossen, die um den Erhalt des Polizeistandortes in
Zossen kämpfte, und die Petition der Gemeinde
Großbeeren,
die ebenfalls den Erhalt der Polizeiwache in Ludwigsfelde forderte.
Der Initiator der Petition Großbeerens, der örtliche
CDU
Vorsitzende, Dirk Steinhausen: "Die Polizei als Ansprechpartner vor Ort
ist entscheidend für die Sicherheitslage und das
Sicherheitsgefühl der Bürger. Dafür sind die
bestehenden
Polizeiwachen unverzichtbar."
Die Polizeireform wurde jetzt von der Rot-Roten-Koalition auf den Weg
gebracht. Der Gesetzentwurf der Landesregierung zur
Polizeistrukturreform wurde mit den Stimmen von Linken und SPD gegen
die Stimmen von CDU, FDP und Grünen vom Innenausschuss
beschlossen.
"Leider ist nach wie vor unklar, welche Wachen erhalten bleiben. Fast
alle Gemeinde- und Stadtverordnete sind nah dran am Bürger und
wissen, dass die Bevölkerung für den Erhalt ist. Da
muss man
keine Befragungen der Bürger machen, da reicht einfach der
Kontakt
mit den Bürgern." so Steinhausen abschließend. |
Dienstag,
30.11.2010
Neuer
Bären-Kurier erschienen
Bereits im achten Jahr ist jetzt die neue Ausgabe des
Bären-Kuriers erschienen. Er erscheint mit einer Ausflage von
3.300 Stück und wird im gesamten Gemeindegebiet verteilt.
Diesmal
ist er über den Wochenspiegel verteilt worden. Die Reaktionen
waren, wie immer vielfältig. Einige Bürger sprechen
uns
daraufhin hin an und freuen sich über die Zusatzinformationen
zum
Geschehen in unserer Gemeinde. Man kann ihn auf der Homepage der CDU
Großbeeren downloaden. |
Mittwoch,
24.11.2010
CDU bezieht
Stellung gegen Veränderung des Luftverkehrsgesetzes
Im Rahmen einer turnusmäßigen Vorstandssitzung hat
die CDU
Großbeeren einen einstimmigen Beschluss gegen eine
Veränderung des Paragraphen 29b Luftverkehrsgesetz (LuftVG)
getroffen.
Inzwischen regt sich in vielen Regionen Widerstand, so auch in
Großbeeren. Der Bürgermeister Carl Ahlgrimm schreibt
hierzu:
"Mit großer Freude habe ich zur Kenntnis nehmen
dürfen, dass
sich nun auch in unserer Gemeinde der Widerstand gegen
ungerechtfertigte Belastungen durch Fluglärm - insbesondere
während der gesetzlich bislang besonders geschützten
Nachtzeit - formiert. Das Ehepaar Jung aus Großbeeren hat
sich
der Sache angenommen und sich auf die Fahne geschrieben,
möglichst
viele Unterschriften gegen die von der Bundesregierung beabsichtigte
Änderung des § 29b Luftverkehrsgesetz (LuftVG) zu
sammeln."
"Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung möchte man
Regelung des LuftVG, nach der "auf die Nachtruhe der
Bevölkerung
in besonderem Maße Rücksicht zu nehmen ist", dadurch
aufweichen, dass die Worte "beim Betrieb von Luftfahrzeugen in der Luft
und am Boden" in diese Vorschrift eingefügt werden sollen.
Dies
impliziert, dass Nachtflug grundsätzlich zulässig
werden
soll! Diese Veränderung lehnen wir ab," so der CDU Vorsitzende
aus
Großbeeren, Dirk Steinhausen. "Der Vorstand hat einstimmig
gegen
eine Veränderung votiert. Jetzt gilt es
bürgerschaftliches
Engagement, derer zu unterstützen, die sich der Sache
angenommen
haben. Hier danken wir der Familie Jung.
Bitte unterzeichnen Sie in der Unterschriftenliste, welche auch in
unserer Bibliothek ausliegt."
Die CDU Großbeeren hat mit den Nachbarverbänden
Blankenfelde-Mahlow und Ludwigsfelde kurzfristig einen Termin mit der
parlamentarischen Staatssekretärin im Umweltministerium,
Katherina
Reiche, vereinbart und um Unterstützung gebeten. In der Presse
(Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 27.10.2010) wurde
Katherina
Reiche wie folgt zitiert: „Es gibt keine Anträge auf
Einrichtung von Nachtflugrouten. Das wäre Rechtsbruch. Der
Planfeststellungsbeschluss gilt. Dieser enthält glasklar ein
Nachtflugverbot“, so die CDU-Politikerin. Die Passage zur
Neufassung des Paragrafen 29b im Luftfahrtgesetz stehe zwar im
Koalitionsvertrag. Aber: „Der Paragraf 29 lässt das
Nachtflugverbot unberührt“, so Reiche. Einer solchen
Änderung müsse außerdem der Bundesrat
zustimmen –
und dort steht eine Mehrheit gegen Schwarz-Gelb.

Foto: Drei Vorsitzenden der
Ortsverbände: Detlef
Helgert, Vorsitzender CDU Ludwigsfelde (1. von links), Dirk Steinhausen
(2.von links) und Michael Wolny, Vorsitzender CDU Hoher Teltow (4.von
links) (Quelle: Steinhausen) |
Freitag,
19.11.2010
Bevölkerungswachstum
zeigt Attraktivität der Gemeinde
Das statistische Landesamt hat die Bevölkerungszahlen der
einzelnen Gemeinden und Städte im Land
veröffentlicht. Per
30.09.2010 wurde der bisherige Bevölkerungswachstum zum
Vorjahr
ermittelt, hierzu melden die Standes- und Meldeämter
Veränderungen in der Bevölkerung. Der Landkreis
Teltow-Fläming hat eine geringfügige Verschlechterung
um -0,4
% zu verzeichnen. In Summe sind dies bei über 160.000 Menschen
knapp 640 Menschen, die der Landkreis "verloren" hat.
Größter Gewinner an Bevölkerung ist erneut
Rangsdorf
mit einem Plus von 1,6 %, obwohl sich die Quote in den letzten
Vergleichszeiträumen jeweils verminderte. Auf die weiteren
Plätze kommt Großbeeren (+1,0 %), Zossen (+0,5 %)
und
Trebbin (+0,2 %). Alle anderen Gemeinden und Städte verlieren
auf
einem schwachen Niveau Bevölkerung.
"Erneut hat Großbeeren einen Bevölkerungszuwachs zu
verzeichnen. Dies zeigt deutlich die Attraktivität der
Gemeinde
als Wohn- und Lebensmittelpunkt vieler Bürger. Die Leute
kommen
gern hierher. Nicht viele Gemeinden in Brandenburg haben
höhere
Steigungsraten und können auch soviel soziale Infrastruktur
bieten. Die Gemeinden aus Teltow-Fläming, die als "Familien-
und
Kinderfreundliche Gemeinde", im Jahr 2009 ausgezeichnet wurden, Zossen
und Großbeeren, haben eine positive
Bevölkerungsentwicklung.
Das ist kein Zufall," bewertet der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen,
aus Großbeeren die vorgelegten Daten.
Erstaunlich ist eher das sich durch politische Rahmenbedingungen auch
die Bevölkerungszahlen positiv oder negativ entwickeln
können.
So hat Trebbin es geschafft bei den Gewinnern mit dabei zu sein.
Gleichzeitig zeigt sich das Rangsdorf an "Fahrt" verliert. Auch
Blankenfelde-Mahlow, die ja immer mit vorn dabei waren, verlieren jetzt
an Bevölkerung. |
Donnerstag,
18.11.2010
Benennung der
Mitglieder für die AG Flughafen
Die Fraktionen der Gemeindevertretung Großbeeren haben jetzt
im
Hauptausschuss ihre Mitglieder für die neu
geschaffene
Arbeitsgruppe Flughafen benannt.
Die Einrichtung einer Arbeitsgruppe Flughafen wurde auf der letzten
Gemeindevertretung beschlossen.
Die CDU/FDP Koalition hatte einen Antrag eingebracht für die
Gründung einer AG, die SPD wollte einen Ausschuss haben. "Uns
eint, dass wir alle ein Gremium schaffen wollen," stellte der CDU
Vorsitzende Dirk Steinhausen, bereits in der Sitzung fest. Gegen die
Stimmen der SPD stimmten die Fraktionen für eine Arbeitsgruppe.
Es gab nur unterschiedliche Meinungen über den "Rahmen" des
Gremiums. "Die SPD hielt eine Ausschuss für besser,
wir
halten eine AG für flexibler und erst mal für
ausreichend.
Selbst auf den Kompromiss mit einer AG anzufangen und, sollte das
Arbeitsaufkommen es nötig machen, dann einen Ausschuss zu
gründen, wurde von Seiten der SPD nicht gefolgt." so
Steinhausen
weiter.
"Mit den Veröffentlichungen der Flugrouten ist deutlich
geworden,
dass zur Zeit viele Informationen rund um den Flughafen und einer
möglichen Lärmbelästigung nicht zu einer
verbesserten
Informationslage führen. Es sollte ein Gremium geschaffen
werden,
in dem die Informationsdefizite ausgeglichen werden und gleichzeitig
die Aktivitäten rund um den Flughafen, des Dialogforum, der
Schutzgemeinschaft, der BADC sowie der derzeitigen Rechtsstreitigkeiten
rund um BBI diskutiert werden," unterstreicht Steinhausen.
Die Mitglieder der Gemeindevertretung folgten, bis auf die
Sozialdemokraten, dem Antrag der Koalition.
So werden in der AG Flughafen folgende Mitglieder ihren Auftrag der
Gemeindevertretung erfüllen: Teja Grzeskowiak (FDP), Ralf
Pächnatz-Löwendorf (FDP), Constanze Krause (Die
Linke), Bernd
von Schrötter (SPD), Michael Richter (CDU) und Dirk
Steinhausen
(CDU). Das Freie Bürgerbündnis (FBB) konnte bisher
noch kein
Mitglied benennen, wird dies aber bis zur ersten Sitzung tun. |
Dienstag,
16.11.2010
Landkreis
fällt weiter ab
Im letzten Jahr war es das Landkreis-Ranking der Zeitschrift Fokus
Money in dem der Landkreis Teltow-Fläming einen 4 Platz von
allen
Brandenburger Landkreisen erhalten hatte. Verglichen wurde damals die
Wirtschaftskraft der Regionen. Bereits im Jahr 2009 gab es Kritik von
verschiedenen Seiten. Nicht wegen den guten Zahlen, sondern wegen einer
über Jahre eintretenden Verschlechterung der Wirtschaftsdaten
des
Landkreises. "Im Jahr 2007 waren wir noch
Musterschüler,
aber wie bei jedem Schüler, der nichts tut, verschlechtern
sich
die Noten. Erst ist der Schüler faul, dann verpasst er den
Anschluss", umschrieb damals der stellvertretende Kreisvorsitzender der
CDU Teltow-Fläming, Dirk Steinhausen, die Situation.
Jetzt ist der Prognos Zukunftsatlas 2010, der dem Landkreis
einen
ausgeglichenen Chancen-Risiken-Mix bescheinigt, erschienen und leider
scheinen sich die Befürchtungen zu bestätigen. Der
Zukunftsatlas erscheint alle 3 Jahre und erstellt ein Ranking aller
deutschen Landkreise. Die Zukunftsperspektiven von Regionen werden in
Anlehnung an zahlreiche Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung,
insbesondere durch folgende vier Themenbereiche bestimmt: Demografie,
Arbeitsmarkt, Wettbewerb & Innovation sowie Wohlstand &
Soziale
Lage. Aber auch hier haben sich die Daten der letzten Jahre
verschlechtert. Im Jahr 2004 war der Landkreis Teltow-Fläming
noch
„Klassenbester“ Landkreis in Brandenburg.
Inzwischen sind
die Landkreise Dahme-Spreewald und Potsdam-Mittelmark vorbei gezogen.
"Erschreckend ist nicht, das wir nicht mehr 'Spitze' sind, erschreckend
ist die Schnelligkeit, mit der wir abrutschen. In den letzten Jahren
haben einige Zahlen sich gravierend verändert," so Steinhausen
weiter.
Vergleich
Entwicklung der Landkreise 2010 |
Montag,
15.11.2010
Bundesweite Gründerwoche angelaufen
Im Landkreis passiert zu wenig
„Unternehmensgründungen wirken wie eine
Frischzellenkur für unsere Wirtschaft! Deshalb müssen
wir die Menschen ermutigen, den Schritt in die Selbständigkeit
zu wagen und mit neuen, guten Ideen das Marktgeschehen zu bereichern.
Mit der Gründerwoche Deutschland geben wir gemeinsam mit
über 650 Partnern auf über 1200 Veranstaltungen in
ganz Deutschland wichtige Impulse, um möglichst viele Menschen
für die unternehmerische Selbständigkeit zu
begeistern“.
Mit diesen Worten eröffnete Rainer Brüderle,
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie die
Eröffnungsveranstaltung zur Gründerwoche Deutschland
in Berlin.
Für eine Stärkung des Unternehmertums gibt es gute
Gründe, denn Deutschland zeigt sich trotz vieler
Förderprogramme von Bund und Ländern keineswegs als
Gründerparadies. Zwar wurde im vergangenen Jahr mit 413.000
neuen Unternehmen die Vorjahreszahl um 3 Prozent übertroffen,
langfristig ist die Neigung zum Sprung in die
Selbstständigkeit aber eher auf dem Rückzug. Vor
sechs Jahren wurden noch über 570.000 Betriebe
gegründet; 2008 erreichte die Zahl der
Unternehmensgründungen mit knapp 400.000 dann den niedrigsten
Wert seit der Wiedervereinigung.
„Anstatt uns an einer bundesweite Gründerwoche zu
beteiligen, machen wir in Teltow-Fläming eine davon
abgekoppelt eine Wirtschaftswoche Anfang November“, zeigt der
CDU Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen,
Unverständnis über diesen Zeitablauf.
„In unserem Landkreis ist das geringere Interesse ein
Unternehmen zu gründen, leider an Zahlen belegbar. Laut
Aussage des Institut der deutschen Wirtschaft hat der
rückläufige Trend zwei Hauptursachen. Zum einen ist
da die demografische Entwicklung: Unternehmen werden vor allem von 30-
bis 40-Jährigen gegründet – einer
Altersgruppe, die von Jahr zu Jahr schrumpft. Zum anderen
trägt ausgerechnet die sinkende Arbeitslosigkeit zu einem
schwächeren Gründungsinteresse bei: Da hierzulande
regelmäßig gut die Hälfte der Entrepreneure
angibt, sich wegen mangelnder Arbeitsmarktchancen
selbstständig zu machen, wirkte der Rückgang der
Arbeitslosigkeit dämpfend auf das Gründungsgeschehen.
Ein weiterhin gut laufender Arbeitsmarkt dürfte auch
künftig die Zahl der Gründungswilligen
reduzieren.“
„Umso schlimmer ist, dass im Landkreis
Teltow-Fläming die Strukturgesellschaft (SWFG), die
für die Unterstützung von Existenzgründungen
verantwortlich ist, mehr mit sich selbst zu tun hat, als ihre Aufgaben
zu erledigen. Es passiert einfach zu wenig.“ |
Mittwoch,
10.11.2010
CDU ruft zur
Besonnenheit auf
Mit Schmerzen mussten einige Autofahrer am Mittwochmorgen feststellen,
dass die Glätteperiode langsam begonnen hat. Bei glatter
Fahrbahn
fuhren zwei Fahrzeuge in die Leitplanke. "Zum Glück gab es
keine
Verletzten. Alle 110 Minuten ereignete sich im Landkreis
Teltow-Fläming 2009 ein Verkehrsunfall. Allein in der Gemeinde
Großbeeren waren ein Großteil der sogenannten
Geschwindigkeitsunfälle aufgrund von winterglatter Fahrbahn zu
verzeichnen. Teilweise waren 75 % aller Unfälle, wo die
Unfallursache, mit nicht an die Witterungsverhältnis
angepasste
Geschwindigkeit, bei Herbst- oder Winterglätte. Leider
unterschätzen viele Fahrer die Situation. Einige
Unfallschwerpunkte wurden durch Maßnahmen , wie Stellen von
Kurvenleitmahlen und Schutzplanken, entschärft. Trotzdem kann
man
alle Fahrer nur zur Besonnenheit aufrufen." kommentiert der CDU
Vorsitzende, Dirk Steinhausen, das Geschehen. |
Impressionen des 15.GVZ Geburtstag

Foto: Carl Ahlgrimm, Ralf Justawitz und Dirk
Steinhausen haben "gut Lachen" (Quelle: IPG)

Foto: Feier mit vielen Gästen
(Quelle: IPG)

Foto: Ministerpräsident Plazeck hielt
eine Rede (Quelle: IPG)

Foto: Es ergaben sich interessante
Gespräche (Quelle: IPG)

Foto: Michael Richter mit am Tisch
des Ministerpräsidenten (Quelle: IPG) |
Montag,
08.11.2010
DB Schenker kommt nach Großbeeren
15.GVZ-Geburtstag
gefeiert
ÖPNV
wird zum Investitionshemmnis
Mit vielen Gästen feierte das Güterverkehrszentrum
seinen 15. Geburtstag. Neben den Reden des
Ministerpräsidenten und des Landrates, Peer Giesecke, wurde
ein
großer Bogen gespannt von den Anfängen im Jahr 1995
bis
heute. Viele der ehemaligen Projektentwickler und kommunalen
Entscheider von damals waren anwesend. Stellvertretend sind die
ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren
ausgezeichnet worden.
Carl Ahlgrimm, Bürgermeister der Gemeinde
Großbeeren,
brachte es bei seiner Begrüßung auf den Punkt:
"Schön
wäre es, wenn wir auch endlich das Schild "GVZ
Großbeeren"
an der Autobahn bekommen könnten. Dann können auch
ortsunkundige LKW-Fahrer uns schneller finden." Anlässlich des
15-jährigen Bestehens des Güterverkehrszentrum sah
sich dann
der Ministerpräsident, Matthias Plazeck genötigt in
seiner
Laudatio zu reagieren: "Das bekommen wir schon hin." antwortete der.
Aber auch einige aktive Kommunalpolitiker waren vor Ort. "Das GVZ ist
eine Erfolgsgeschichte. Bereits jetzt haben wir eine Menge
Arbeitsplätze geschaffen. Logistik bleibt ein Wachstumsmarkt,
der
durch die Vielzahl der Online-Versandhändler an Dynamik
gewinnt.
Diese Waren müssen zu den Kunden kommen, hier ist der
Wachstumstreiber für die Logistik auch in unserer Region."
beschreibt der CDU-Vorsitzende Großbeerens , Dirk
Steinhausen,
die Situation. "Die Vielzahl der politischen Vertreter zeigt, dass hier
viele Väter Stolz auf diese Entwicklung sind."
Etwas zu Feiern gab es dann auch noch zusätzlich. Mit dem Bau
eines 3.000 Quadratmeter großen Terminals im
Güterverkehrszentrum (GVZ) Berlin-Süd in
Großbeeren
erweitert DB Schenker Logistics das Angebot für Kunden aus
Industrie und Handel im Großraum Berlin-Brandenburg. Rund
neun
Millionen Euro investiert die Landesgesellschaft Schenker Deutschland
AG in ein hochmodernes Umschlagzentrum mit 50 Verladetoren, das bis
Ende 2011 auf einer Gesamtfläche von 22.500 Quadratmetern
entstehen soll.
Schon im Frühjahr 2011 beginnen die Baumaßnahmen in
Großbeeren. Künftig sollen die Kunden der Region aus
zwei
Richtungen bedient werden. Während die neue
Geschäftsstelle
Berlin-Süd dann den Süden Berlins und Brandenburgs
versorgt,
fahren die Lkw des schon bestehenden Standorts in Charlottenburg die
nördlichen Gebiete der Hauptstadt und des Umlandes an. Mit
doppelter Kapazität versorgen die Logistiker von DB Schenker
die
Kunden der Region damit schneller und effizienter. „Mit zwei
Standorten verkürzen wir die Wege zu unseren Kunden und
reduzieren
auch die Emissionen. Gleichzeitig sorgen wir für die
schnellere
Bedienung unserer Kunden. Durch ein dichteres Belieferungsnetz arbeiten
wir ökonomischer und sorgen gleichzeitig für
nachhaltige
Logistik“, sagt Carsten Rutkowski, Leiter der
Geschäftsstelle Landverkehr/Logistik der Schenker Deutschland
AG
in Berlin. „Darüber hinaus haben wir bereits einen
Optionsvertrag für eine Anschlussfläche von 22.000
Quadratmetern unterschrieben, die wir bei Bedarf zeitnah
erschließen können.“
In ungezwungener Atmosphäre ergaben sich interessante
Gespräche zwischen Investoren und der örtlichen
Politik "DB
Schenker wird mit 35 bis 50 Arbeitsplätzen starten, aber
langfristig sicherlich mehrere hundert Mitarbeiter
beschäftigen",
so Dirk Steinhausen. "Aber es gab auch Wünsche an die Politik:
Die
Verbindungen mit den ÖPNV sind häufig als ausbaubar
bezeichnet worden. Wir haben über 4.000 Arbeitsplätze
hier,
aber die schlechte Anbindung mit Bus und Bahn wird zunehmend ein
Investitionshemmnis. Was nutzen die besten Arbeitsplätze, wenn
die
Leute nicht hinkommen. Weiterhin gab es Wünsche nach neuen und
großen Flächen. Bei einem Auslastungsgrad von
über 90%
wird eine Vergrößerung mit
Erweiterungsflächen
zwingend. Hier sind bereits erste Schritte eingeleitet worden." so
Steinhausen weiter. |
|
Donnerstag,
04.11.2010
100% für Helgert
Neuer Vorsitzender
ist der alte Vorsitzende
Auf einmal ging es ganz schnell, innerhalb weniger Minuten war
für
die CDU Ludwigsfelde ein neuer Vorsitzender gewählt worden.
Der
Wahlleiter Dirk Steinhausen, der CDU-Chef aus Großbeeren,
gratulierte Detlef Helgert unter Applaus der Mitglieder. „100
%
der Stimmen gab es nicht mal früher“, gratulierte
auch der
CDU Kreischef Danny Eichelbaum, MdL, dem neuen Vorsitzenden Detlef
Helgert zu dem eindrucksvollen Ergebnis.
Helgert hatte die CDU bereits von 2007 bis 2009 geführt und
wollte
eigentlich sich auf sein Stadtverordnetenmandat konzentrieren.
„Ich habe mich in die Pflicht nehmen lassen, nachdem der
ehemalige Vorsitzende nach nur 6 Monaten das Handtuch geschmissen
hatte. Jetzt übernehme ich das Amt mit dem Ziel die Politik
der
Nadelstiche, mit der wir die beherrschende, aber matte SPD in der Stadt
ärgern, auch weiterhin zu betreiben. Wir sind eine kleine
leistungsstarke Truppe und können im Vergleich zu den
Bürgerinitiativen alle Themenbereiche abdecken.“ In
großer Harmonie wurde die Wahl im „Alten
Krug“
durchgeführt, hierbei wurde auch der stellvertretende
Vorsitzende
Sven Strauchmann für seine bisherige Arbeit geehrt. Danach
begann
sofort die politische Arbeit und es wurden über die kommenden
Projekte gesprochen. Hierbei wurde intensiv über die kommenden
Flugrouten diskutiert. Die Stadtverordneten Andreas Helms und Detlef
Helgert berichteten von den Veranstaltungen der Schutzgemeinschaft der
Umlandgemeinden.

Foto (von rechts nach links): Detlef Helgert, Danny
Eichelbaum, Dirk Steinhausen (Quelle: Steinhausen) |
Samstag,
30.10.2010
Hermann
Kühnapfel zum neuen MIT-Landesvorsitzenden gewählt
CDU Kreisverband Teltow-Fläming gratuliert
Hierzu erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und
Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum:
"Hermann Kühnapfel ist beim Mittelstandstag der MIT
Brandenburg am
30.10.2010 in Wünsdorf mit 96% der abgegebenen Stimmen zum
neuen
Landesvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung von CDU/CSU
gewählt
worden. Der CDU-Kreisverband Teltow-Fläming freut sich sehr,
dass
mit Hermann Kühnapfel an der Spitze der Mittelstand in
Brandenburg
und Teltow-Fläming eine starke Stimme hat. Bereits im Kreistag
und
in der Stadtverordnetenversammlung Zossen hat sich der stellvertretende
CDU-Kreisvorsitzende Hermann Kühnapfel für die
Belange und
Interessen der mitteständischen Unternehmen und
Handwerksbetriebe
eingesetzt.Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in
Teltow-Fläming und Brandenburg nach der Finanz-und
Wirtschaftskrise ist ein Hoffnungszeichen. Dieser Trend muss sich
weiter verfestigen und darf nicht durch eine wirtschaftsfeindlichen
Politik der rot-roten Landesregierung aufs Spiel gesetzt werden.
Für die MIT stehen eine nachhaltige Energiewirtschaft, eine
konsequente Haushaltskonsolidierung, der Subventionsabbau, ein
leistungsgerechtes Steuersystem sowie die demographische Modernisierung
unserer sozialen Sicherungssysteme im Vordergrund.
Foto:
(von rechts nach links) Ralf von der Bank, Herman
Kühnapfel, Dirk Steinhausen und Danny Eichelbaum (Quelle:
Eichelbaum)
Am Mittelstandstag in
Wünsdorf nahmen neben der CDU Landes,-und
Fraktionsvorsitzenden Dr. Saskia Ludwig MdL, die parlamentarische
Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Katherina Reiche
MdB,
die CDU-Bundestagsabgeordneten Andrea Voßhoff und Michael
Stübgen, die CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Richstein, Sven
Petke, Frank Bommert und Danny Eichelbaum sowie der stellvertretende
CDU-Kreisvorsitzende Dirk Steinhausen und der CDU-Kreistagsabgeordnete
Dr. Ralf von der Bank an der Veranstaltung teil."
|
Samstag,
30.10.2010
Aus der Märkischen Allgemeinen:
GVZ-ERWEITERUNG:
Gemeindevertretung lehnt Einwohnerantrag ab
Abgeordnete:
Kein Verzicht auf Gewerbesteuern
GROSSBEEREN -
Trotz des
Einwohnerantrages in bürgerbewegten Zeiten, die Erweiterung
des
Güterverkehrszentrums (GVZ) zurückzunehmen, lehnten
die
Gemeindevertreter von FDP, CDU, SPD und Die Linke die Aufhebung ihres
Beschlusses ab. Nur der Vertreter des Freien
Bürgerbündnisses
(FBB) stimmte dafür. Seine Fraktion hatte schon vor einem
guten
Jahr gegen die GVZ-Erweiterung am Lilograben gestimmt.
Jede Fraktion
nannte ihre
Gründe, was von etwa 60 erschienenen Bürgern
aufmerksam zur
Kenntnis genommen wurde. Ihre Meinung dazu konnten sie danach aber
nicht mehr abgeben. Dafür hatten sie zuvor in der
Einwohnerfragestunde die Möglichkeit, sich dazu zu
äußern. „Wir brauchen nichts, was noch
mehr schmutzt
und lärmt“, sagte eine Bürgerin.
Hans-Joachim
Zempel, Sprecher
der Arbeitsgemeinschaft Lilograben, die 570 Unterschriften für
den
Einwohnerantrag gesammelt hatte, durfte zu Beginn des
Tagesordnungspunktes seine Stellungnahme abgeben. Mit der Erweiterung
am Lilograben würde Großbeeren von drei Seiten von
Gewerbebetrieben umschlossen. Lärm- und Schadstoffemissionen
würden weiter ansteigen und die Lebensqualität in den
nördlichen Wohnlagen verschlechtern, betonte Zempel. Die
vorgesehene Erweiterungsfläche berühre ein
Landschaftsschutzgebiet, dessen Funktion als Frischluftschneise
für den Berliner Süden dann eingeschränkt
würde.
Zempel kündigte weitere Bemühungen an, das Projekt zu
verhindern, wenn die Gemeindevertreter dem Einwohnerantrag nicht folgen
sollten.
Die folgten dem
trotzdem nicht.
Nach einer ausführlichen Erläuterung über
den bisherigen
Verlauf der Planung, den gesetzlich korrekt erfolgten
Aufstellungsbeschluss und die weiteren Einflussmöglichkeiten
im
Rahmen der Bürgerbeteiligung durch Planungsamtsleiter Lutz
Ritter
verteidigten die einzelnen Fraktionen ihre Positionen. Hauptargument
waren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer, ohne die die Gemeinde sich
nicht all diese Infrastruktur-, Bildungs- und Sozialmaßnahmen
leisten könne, die wesentlich zur Lebensqualität der
Bürger beitrügen.
Teja Grzeskowiak
(FDP) sah
weiteren Bedarf für neue Firmenansiedlungen. Die
Erweiterungsfläche sei ausreichend weit von der
nächsten
Wohnbebauung entfernt und würde optisch wie akustisch
abgeschirmt.
Um zusätzlichen Verkehrslärm zu vermeiden, fordere
man ein
Fahrverbot für Lkws durch den Ort.
Dirk Steinhausen
(CDU)
erinnerte an die 4000 Arbeits- und 130 Ausbildungsplätze, die
das
GVZ geschaffen habe. Durch das GVZ würde Verkehr aus den
Städten herausgehalten und der Lilograben könnte
durch das
eingeleitete Niederschlagswasser revitalisiert werden.
Außerdem
seien die Böden erheblich belastet. „Ich
würde da mit
meinen Kindern nicht spielen gehen.“
Rolf Brand vom FBB
meinte, dass
Geld allein Großbeeren nicht attraktiver mache.
„Wir
erleben es überall, dass politische Entscheidungen durch die
Bürger kaum zu verhindern sind“, bedauerte er
angesichts der
zu erwartenden Abstimmungsniederlage.
Petra
Brückner (SPD)
nannte vor allem die finanzielle Ausstattung und mögliche
Erweiterung der Schule als maßgeblich für die
Gemeindeentwicklung, was ohne die Gewerbesteuereinnahmen nicht gehe.
Irene Pacholik
(Linke) sah in
dem strikten Aufstellungsverfahren noch immer die geeignetste Form. Da
sie erst beginne, gebe es noch jede Möglichkeit, darauf
Einfluss
zu nehmen.
Die
Gemeindevertretung lehnte den Einwohnerantrag mit einer Ja- und 16
Nein-Stimmen ab. (Von Hartmut F. Reck) |
und der
dazugehörige Kommentar:
Hartmut
F. Reck findet, dass Großbeeren nicht Stuttgart und Stuttgart
nicht Großbeeren ist
Aufwachen
21
Der Vergleich mit
Stuttgart 21
war schnell gezogen. Er lautete nicht „Großbeeren
21“, sondern „Lilo 21“, also benannt nach
dem
Lilograben, an dessen Rand im nördlichen Bereich
Großbeerens
eine Erweiterungsfläche für das erfolgreiche und
einträgliche Güterverkehrszentrum entstehen soll.
Zweifellos gibt es
Ähnlichkeiten, nämlich dass sowohl in Stuttgart als
auch in
Großbeeren Politik und Verwaltung geplant und die
Bürger
gepennt haben.
Aber schon allein
was den
Umgang mit den Bürgern betrifft, auch wenn der von 570 von
ihnen
unterzeichnete Einwohnerantrag am Donnerstagabend abgelehnt worden ist,
ist ein ganz anderer als der in Stuttgart. So bemühen sich
Gemeindevertretung und Gemeindeverwaltung eben gerade um mehr
Bürgerbeteiligung, oder wenigstens um etwas
Bürgerinteresse.
So ist man gerade dabei, eine Gemeindeentwicklungskonzeption zu
erarbeiten. Dazu hat man eine Ausstellung mit Informationstafeln
organisiert, aber gekommen ist so gut wie niemand.
Vielleicht wird ja
durch den
Unmut über die GVZ-Erweiterung am Lilograben manch ein
Bürger
soweit aufgerüttelt, dass sein nun erwachtes Interesse an
kommunalpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten trotz dieser
Enttäuschung nicht wieder einschläft. |
Donnerstag,
28.10.2010
CDU
Großbeeren freut sich über jede Ansiedlung
Anlässlich der Übergabe von Alcaro Invest an docdata
gratuliert die CDU Großbeeren der erfolgreichen
Unternehmensansiedlung.
Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen,
begrüßt die Entscheidung für den Standort
im
erfolgreichsten Güterverkehrszentrum des Ostens
ausdrücklich.
"Wir sind dankbar für jede Ansiedlung. Eine offensive
Arbeitsplatz- und Wirtschaftspolitik ist die beste Finanzpolitik
für unsere Gemeinde. Unser Streben liegt in der Sicherung
vorhandener und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Durch neue
Gewerbeansiedlungen ergeben sich langfristig weitere
Steuereinnahmen; somit verbessert sich die Einnahmesituation der
Gemeinde. Da die Gemeinde nicht selber unternehmerisch tätig
werden darf, muss Großbeeren für die besten
Rahmenbedingungen sorgen. Der Ausbau des Güterverkehrszentrum
ist
hier das richtige Zeichen."
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Alcaro Invest übergibt Logistikflächen an doctata im
GVZ Großbeeeren
Großbeeren: Im GVZ Berlin Süd Großbeeren
hat der
Investor und Projektentwickler Alcaro im September seinen ersten
Bauabschnitt über 10.000 qm maßgeschneiderte
Logistikfläche fertig gestellt und an docdata fulfilment
übergeben.
Von hier aus wird der Logistiker für Onlinehandel Ende Oktober
mit
rund 150 Mitarbeitern seinen Betrieb für E-Commerce-Marken wir
Zalando oder Best4Friends aufnehmen. Der zweite Bauabschnitt auf der
47.000 qm großen Grundstücksfläche, die
Alcaro Invest
zu Beginn dieses Jahres erworben hatte, wird mit 7.500 qm
Fläche
(6.800 qm Logistikfläche sowie 700 qm Büro- und
Verarbeitungsfläche) als potentieller Erweiterungsbau
für
docdata vorgehalten. Ein dritter Bauabschnitt über weitere
10.000
qm, der den ersten Alcaro Logistikpark komplettiert, soll in 2011
realisiert werden. Mit über 200 Gästen feiert die
Gemeinde
Großbeeren und die Infrastruktur- und
Projektentwicklungsgesellschaft mbH (ipg Potsdam) im November im Objekt
der Alcaro Invest in der Märkischen Alle das
15-jährige
Bestehen des GVZ Großbeeren.
Das insgesamt 150 ha große GVZ Großbeeren ist mit
allen
wichtigen Verkehrsverbindungen vernetzt und bietet den
ansässigen
Unternehmen zwei Anschlüsse zur vierspurigen
Bundesstraße
101, die zum Berliner Autobahnring führt. Ein Umschlagterminal
sorgt zudem für eine optimale Verbindung von Schiene und
Straße in die Seehäfen Hamburg und Bremerhaven;
zusätzlich startet der Komplettzug Ostwind mehrmals
wöchentlich in Richtung Russland. Das GVZ-Großbeeren
gehört zu den Top-Logistikstandorten Europas und erzielte u.a.
aufgrund des hohen Ansiedlungsgrades und der hohen
Beschäftigungsquote (fast 4.000 Arbeitsplätze) Rang
10 unter
weit über 100 europäischen GVZ (Studie der Deutschen
GVZ-Gesellschaft, Januar 2010). |
Dienstag,
26.10.2010
CDU-Fraktionen
Ludwigsfelde und Großbeeren für
Unterstützung der Forderungen der Schutzgemeinschaft - Erste gemeinsame Fraktionssitzung
der CDU-Fraktionen
Am Donnerstag, den 21. Oktober 2010 trafen sich die Spitzen der
CDU-Fraktionen der Stadt Ludwigsfelde und der Gemeinde
Großbeeren
zu einer ersten gemeinsamen Sitzung in Ludwigsfelde.
Hintergrund der gemeinsamen Sitzung war die Orientierung und
Ideenfindung für eine zukünftige Zusammenarbeit
beider
Fraktionen sowie die Geschehnisse der letzten Wochen. Im Hinblick auf
politische Entscheidungen der nächsten Jahre, sollen
gemeinsame
Positionierungen bei Infrastrukturprojekten, Tourismus und bei der
Frage der kommunalen Finanzsituationen erarbeitet werden.
Andreas Helms, Vorsitzender der CDU Fraktion in der
Stadtverordnetenversammlung Ludwigsfelde dazu: „ Mit Blick
auf
die nächsten Jahre müssen wir Städte und
Gemeinden im
Norden des Landkreises Teltow-Fläming in wichtigen Fragen wie
der
Infrastruktur enger zusammenarbeiten. Allein zu wissen, was die
Nachbarn planen und umsetzen wollen, hilft uns langfristig
zukunftsweisende Projekte schneller zum Erfolg zu führen. Die
Herausforderungen in den nächsten Jahren werden nicht
leichter.
Daher bedarf es langfristiger Strategie um Arbeitsplätze zu
sichern und die Voraussetzungen für Familien in unseren Orten
zu
verbessern.“
Auch konkretes wurde bei dem Treffen deutlich.
Ein großen Raum nahm die derzeitige Diskussion über
die vorgestellten Flugrouten für den Flughafen BBI ein.
Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren, hierzu:
„Wir unterstützen die Forderungen der
Schutzgemeinschaft der
Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld. Insbesondere die
Forderung
zur Festsetzung von Flugrouten, welche ein Maximum an aktiven
Schallschutz für die vom Fluglärm betroffenen
Menschen
garantiert.“ Detlef Helgert, Stadtverordneter der CDU in
Ludwigsfelde ergänzt: „Als vordringliches Ziel
bleibt das
Nachtflugverbot für den BBI in der Zeit von 22:00 Uhr bis 6:00
Uhr.“
Im Laufe der Beratung wurden die bestehenden Informationen ausgetauscht.
Günter Henkel, CDU Fraktionsvorsitzender in
Großbeeren
unterstreicht: „Eine Nutzungsstrategie für beide
Start- und
Landebahnen, die sich nicht an den wirtschaftlichen Interessen der
Airlines ausrichtet, sondern am Schutzbedürfnis der
Lärmbetroffenen muss für den Standort BBI Ziel
sein.“
Insgesamt zeigte sich, wie schnell alle Teilnehmer auf ‘einer
Wellenlänge’ lagen. „Es ist immer
schön sich mit
den Nachbarn auf ein Bier zu treffen.“ |
Montag,
25.10.2010
Wir setzen auf
Qualität und Profil.
CDU verfasst
Grundsatzpapier zur kommunalen Kulturpolitik
Im Rahmen einer Fraktionssitzung hat die CDU Großbeeren ein
Grundsatzpapier zur kommunalen Kulturpolitik erarbeitet. „Wir
wollen langfristig die Kultur in unserer Gemeinde ausbauen. Wir setzen
hierbei auf Qualität und Profil.“ Beschreibt der CDU
Vorsitzende, Dirk Steinhausen, das Ziel der Richtlinie. Kunst- und
Kulturereignisse sind für viele Bürger unverzichtbar
für
persönliche Lebensqualität.
„Kultur steht meistens zwischen Sparzwang und sozialem
Auftrag.
Sparzwang, weil die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde
beschränkt sind und die Grundversorgung der sozialen
Infrastruktur
(z.B. Kita, Schule, Freizeitangebote, usw.) einen Großteil
der
Mittel benötigt.
Kultur ist aber sozialer Auftrag. Wir möchten die
vielfältigen Kulturereignisse im Zusammenwirken mit allen an
Kunst
und Kultur interessierten Mitbürgern fördern. Die
Öffentlichkeit soll gezielt über kulturelle
Aktivitäten
informiert werden.“ Beschreibt der Vorsitzende Dirk
Steinhausen
die Situation.
Grundsatzpapier zur kommunalen Kulturpolitik |
Mittwoch,
20.10.2010
Archivsatzung
beschlossen
Von der Wiege bis zur Bahre - Formulare, Formulare...
Viele haben sich gefragt, was mit den vielen Schriftstücken
passiert, die im Rathaus verfasst werden oder dort eingehen? Die
meisten werden nach Ablauf ihrer Aufbewahrungsfrist vernichtet; einige
müssen auch dauerhaft aufgehoben werden.
Wie und was in einem Archiv passiert ist im Brandenburgischen
Archivgesetz geregelt, aber auch alle Gemeinden müssen sich
dem
stellen. So hat die Gemeinde Großbeeren auf Antrag der CDU
Großbeeren eine Archivsatzung erlassen. Die Aufgabe des
Gemeindearchivars besteht zunächst darin, die Materialien zu
sichten und zu ordnen.
„Archive dienen nicht nur zur Wahrung von Rechtsinteressen,
sondern die haben zunehmend die Funktion gewonnen, anhand
ausgewählter Unterlagen die Geschichte des Ortes zu
dokumentieren“,. umschreibt der CDU Vorsitzende, Dirk
Steinhausen, die Funktion.
„Archive stehen grundsätzlich jedem zur
Einsichtnahme offen,
sofern Datenschutz und Persönlichkeitsrechte gewahrt bleiben.
Wir
hatten hier Regelungsbedarf, auch um unser geschichtliches Erbe zu
erhalten." so Steinhausen weiter. |
Freitag,
15.10.2010
Tatort: Oktoberfest
Diedersdorf
Auf einmal merkte man eine betroffene Stimmung bei der
Ortsbeiratssitzung in Diedersdorf. Besorgte Anwohner erzählten
von
den nächtlichen Sachbeschädigungen, die durch
‘Gäste’ des Oktoberfestes entstanden sind.
Das Oktoberfest in Diedersdorf ist sicherlich eine
überregionale
Veranstaltung, jedes Jahr im September/Oktober kommen bis zu 2000
Besucher an den Wochenenden in das 830-Einwohner zählende Dorf
der
Gemeinde Großbeeren und feiern dort ausgelassen bei Bier und
bayerischer Musik.
Wie jedes Jahr gibt es ein Sicherheitskonzept, das zwischen dem
Ortsbeirat, dem Schloss Diedersdorf, dem Ordnungsamt und der Polizei
abgestimmt wurde. Gerade der Ortsbeirat mit vielen ehrenamtlichen
Helfern versucht mit großem Aufwand den Besucherstrom
zwischen
Parkplatz und Schloss zu steuern. In den letzten Jahren war die Polizei
mit bis zu 25 uniformierten Kräften anwesend. Sie schlichteten
in
Zusammenarbeit mit dem privaten Sicherheitsdienst große und
kleine Probleme zwischen den Gästen und verhinderten zu
große Lärmbelästigungen und
Sachbeschädigungen
zwischen dem Oktoberfestzelt und dem entfernten Parkplatz und
gegebenenfalls den Fußweg Richtung S-Bahnhof Blankenfelde.
Aufgrund der Hochwassersituation in Brandenburg wurde an den letzten
Wochenenden massiv die Polizeipräsenz ‘runter
gefahren’. Der Ortsvorsteher Marian-Andor Wick (parteilos)
schätzt: "Anstelle von 25 Polizisten waren merklich weniger
vorort." Der stellvertretende Ortsvorsteher, Manfred Seelig (CDU),
bestätigt: „ Es waren 8 Polizisten da, in den
folgenden
Abenden wurde die ursprünglichen Zahlen nicht mehr erreicht.
Wir
hatten immer mindestens 30% weniger vorort.“
„Die gefühlte Sicherheit der Diedersdorfer hat
abgenommen.
Es sind zu wenig Polizisten vorort und die, die da sind, haben keine
Ortskenntnisse, da sie zumeist aus ganz anderen Landkreisen kommen. Ist
das der Beginn der Speer'schen Polizeireform? Bisher gab es noch keine
gewalttätigen Übergriffe. Muss erst etwas passieren,
damit
die Polizei wieder ausreichend Kräfte vorhält? Auch
scheint
der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener, die sich grenzenlos
‘zulaufen lassen’ stetig zuzunehmen. Es entsteht
ein
Tatort: Diedersdorf“, beschreibt der CDU Vorsitzende Dirk
Steinhausen die Situation.
„Die Diedersdorfer erwarten zu recht mehr Einsatz und
Engagement
vom Schlossherrn und eine deutlich höhere
Polizeipräsenz.
“ So Steinhausen weiter. |
Mittwoch,
13.10.2010
CDU
Großbeeren begrüßt den Start Kompetenznetz
Gartenbau
Bundesministerium
für
Bildung und Forschung fördert Verbundprojekt /
Federführung
liegt bei der Leibniz Universität Hannover
Anlässlich der Bewilligung durch das Bundesministerium
für
Bildung und Forschung (BMBF) hat das Verbundprojekt Kompetenznetzwerk
WeGa (Wertschöpfung im Gartenbau) im Bereich der Agrar- und
Ernährungsforschung im September 2010 seine Arbeit
aufgenommen.
Ziel ist die Produkt- und Produktionssicherheit von Gemüse,
Obst,
Zierpflanzen und Ziergehölzen.
Nach Aussage der Leibnitz Universität Hannover bedeutet das,
„dass sich Experten mit der Entwicklung nachhaltiger
Produktion
und Vermarktung befassen."
"Dies reicht zum Beispiel von der Optimierung
gesundheitsförderlicher Inhaltstoffe durch neue Genotypen,
über eine schonende Kontrolle von Schaderregern mittels
Resistenz
oder integrierten Pflanzenschutzverfahren bis hin zu einem sparsamen
Umgang von Energieressourcen für die heimische
Zierpflanzenproduktion im Gewächshaus", erläutert
Netzwerksprecher Prof. Thomas Rath vom Institut für
Biologische
Produktionssysteme der Leibniz Universität Hannover.
„Es ist gut, dass durch das Kompetenznetz innovative
Forschung
und die Förderung und Ausbildung des wissenschaftlichen
Nachwuchses unterstützt werden“,
begrüßt der CDU
Vorsitzende Dirk Steinhausen, den Start. "Das Kompetenznetz hat 44
Verbundpartner. Einer davon ist das Leibniz-Institut für
Gemüse- und Zierpflanzen in Großbeeren."
Gefördert wird WeGa mit insgesamt 6,4 Millionen Euro vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem
niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und
Kultur und
den Ländern Brandenburg und Bayern. „Die
niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und
Kultur,
Prof. Johanna Wanka, ist in Brandenburg keine Unbekannte. Johanna Wanka
(CDU) war lange Jahre in Brandenburg Ministerin für
Wissenschaft,
Forschung und Kultur .“ erläutert Steinhausen
weiter.
Laut Pressemitteilung der WeGA kooperiert man "mit
außeruniversitären Forschungseinrichtungen des
Bundes und
der Länder: mit dem Julius Kühn Institut
Braunschweig, dem
Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam, dem
Leibniz-Institut
für Gemüse- und Zierpflanzen Großbeeren
sowie mit der
Landwirtschaftskammer Niedersachsen.“ |
Montag,
11.10.2010
Wenn die Schule
früher beginnt, als die Verkehrsplaner wissen
Im Ortsteil Diedersdorf der Gemeinde Großbeeren gibt es eine
Fußgängerampel.
Diese Fußgängerampel dient der Verkehrssicherheit,
insbesondere dem Schülerverkehr, der gefahrlos die
Straßenseite wechseln soll.
Doch leider geht wird die Ampel täglich erst um 7:00 Uhr in
Betrieb. Somit müssen alle Schüler, die entweder
weiter weg
zur Schule müssen oder Schüler, bei denen die Schule
bereits
um 7:30 Uhr beginnt, ohne Querungshilfe die Strasse passieren. Der CDU
Gemeindevertreter Dirk Steinhausen wurde von besorgten Eltern
aufmerksam gemacht. „Ich habe mich mit den
zuständigen
Stellen in Verbindung gesetzt, man wird spätestens nach den
Herbstferien die Änderung der Startzeit der Verkehrsampel
vollzogen haben. So etwas passiert, wenn die Verkehrsplaner immer noch
von Schulbeginn 8:00 Uhr ausgehen. Inzwischen haben einige Schulen ihre
Zeiten vorgelegt. Jetzt können auch Schüler sicher
über
die Straße, die früher los
müssen.“ |
Freitag,
08.10.2010
Nichts genaues
weiß man - Flugrouten
Voller Saal in
Großbeeren
Rund 150 Bürger waren am Donnerstag der Einladung der CDU
Großbeeren zur Informationsveranstaltung in den Gemeindesaal
Großbeeren gefolgt.
Ursprünglich war die Veranstaltung für den
Sitzungsraum in
der Alten Molkerei vorgesehen. „Aufgrund der großen
Nachfrage sind wir kurzerhand umgezogen. Aber selbst der Gemeindesaal
war voll.“, so der CDU Vorsitzende aus Großbeeren,
Dirk
Steinhausen.
Mit dabei war der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden
Flughafen Schönefeld e.V., Carl Ahlgrimm. Er berichtete
über
den Stand der Dinge und über die Möglichkeiten einer
aktiven
und passiven Lärmreduzierung bei Optimierung der Flugrouten
und
Organisation der An- und Abflüge.
In der Schutzgemeinschaft sind die Gemeinden Eichwalde, Schulzendorf
und Zeuthen im Osten des Flughafens und Ludwigsfelde,
Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren im Westen des
Flughafenumfelds
zusammengeschlossen.

Foto: Dirk Steinhausen und Carl Ahlgrimm (Quelle:
Steinhausen)
Das Ziel der Veranstaltung machte Dirk Steinhausen in seiner
Eröffnung klar: „Wir wollen aufklären, den
derzeitigen
Informationsstand wiedergeben, dort wo mit der Masse an
unterschiedlichen Informationen Unsicherheit verbreitet wird. Die
Schutzgemeinschaft ist, eine der Wenigen gewesen, die in den letzten
Jahren konsequent versucht hat, die Lärmbelastung zu
reduzieren.
Andere Gemeinden haben uns belächelt, sich als Zaungast
gefühlt und werden jetzt erst aktiv. Umso erstaunlicher sind
die
derzeitigen Reaktionen.“ So Dirk Steinhausen weiter.
Carl Ahlgrimm berichtete von den derzeitigen Alternativen. Insbesondere
vom Vorschlag des Flughafen-Experten Faulenbach da Costa, der eine
Studie im Auftrag der Gemeinde Großbeeren, der Stadt
Ludwigsfelde
und des BVBB erstellte zum Themenbereich
„Möglichkeiten des
aktiven Schallschutzes am Flughafen BBI.“
„Wir sind bereits seit Jahren aktiv,“ so Ahlgrimm
weiter,
der dann von der beschlossenen Erweiterung der
Fluglärmkommission
berichtete. Die Aufgaben sowie die Zusammensetzung der
Fluglärmkommission sind in § 32b Luftverkehrsgesetz
geregelt.
Die Fluglärmkommission ist das Beratungsorgan der
Genehmigungsbehörde des Brandenburgischen Ministeriums
für
Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) sowie der DFS Deutschen
Flugsicherung GmbH. Zur Zeit sind 17 stimmberechtigte Mitglieder in der
Kommission, etwas mehr als die vom Gesetzgeber empfohlenen 15
Mitglieder (§32b, Abs. 4).
„Eine Erhöhung der Anzahl der Mitglieder der
Lärmkommission bedeutet, dass Einigungen und Kompromisse noch
schwieriger werden.“ So kommentiert Dirk Steinhausen, die
Erhöhung der Anzahl der Mitglieder der
Lärmschutzkommission.“ Carl Ahlgrimm erinnert:
„Die
Kommission soll paritätisch besetzt sein, somit
müssten, wenn
7 neue Gemeinden dazu kommen, auch 7 weitere Flughafen affine
Plätze neu besetzt werden.“
Die geplanten Flugrouten wurden diskutiert und es kam zu Ausdruck, dass
eine Reduzierung des Winkels der westlichen Starts der Nordbahn, zwar
zu einer Reduzierung in Berlin, aber zu einer deutlichen
Verschlechterung der Umlandgemeinden Großbeeren und
Blankenfelde-Mahlow führen würde.
„Wenn man Berlin entlastet, belastet man Brandenburg mehr.
Hier
ist die Landesregierung gefordert uns nicht zu Bürgern zweiter
Klasse abzustempeln. Die massive Belastung von den 25.000 Einwohnern in
Blankenfelde/Mahlow, wo die Flugzeuge in 300 Metern über die
Dächer fliegen, muss höher wiegen als in
Teltow/Stahnsdorf,
wo bereits eine Höhe von knapp 2.000 Metern erreicht wird.
Zumal
die in der Schutzgemeinschaft organisierten Gemeinden nach wie vor alle
Landungen abbekommen. “ So Steinhausen weiter.
„Leider kann
derzeit noch keiner konkrete Aussagen treffen.“
bestätigte
Ahlgrimm „Nichts genaues weiß man“,
umschrieb der CDU
Vorsitzende die derzeitige Informationslage. „Wir
müssen, um
Schaden von unserer Gemeinde zu wenden dem politischen Druck
standhalten und uns für faire Lösungen
einsetzen.“ So
Steinhausen abschließend. |
Dienstag,
05.10.2010
Diebstahlserie in
Großbeeren
Petition fordert
Wachenerhalt in Ludwigsfelde
Anlässlich einer nächtlichen Diebstahlserie in
Großbeeren bei dem gleich mehrere Fahrzeuge
beschädigt
wurden, erinnerte der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes
Großbeeren, Dirk Steinhausen, daran, dass es um das
subjektive
Sicherheitsgefühl der Bürger gehe.
„Für jede
Ansiedlung in unser Gemeinde, ob privat Hauskauf oder Firmenansiedlung,
gilt: Sicherheit ist eine grundlegende
Investitionsentscheidung.“
Dirk Steinhausen erläutert, dass die bei der Landesregierung
in
Potsdam diskutierten Wachenschließung, den Rückzug
der
Polizei im Landkreis bedeutet. „Ein Diebstahl in der Teltower
Straße, zwei Diebstähle in der
Ginsterstraße und ein
Diebstahl in der Akazienstraße in der Nacht vom Montag zum
Dienstag sprechen eine deutliche Sprache." erklärt der
CDU-Mann.
„Wenn die Polizei jetzt bereits so lange braucht, um
rechtzeitig
aus Ludwigsfelde zu kommen, wie soll das erst werden, wenn der
Wachen-Standort noch weiter weg ist?“, Fragt er und
appelliert an
den neuen Innenminister, nicht weiter Stellen bei der Polizei zu
streichen.
Nachdem die Stadt Ludwigsfelde eine Petition für den Erhalt
der
Polizeiwache Ludwigsfelde an den Landtag verfasst hat, folgte auf
Initiative der CDU jetzt auch die Gemeinde Großbeeren.
„Solche Diebstahlserien, zusammen mit solchen dramatischen
Vorkommnissen, wie den Bankeinbruch im Mai diesen Jahres, zeigen
deutlich, dass wir um heimatnahe Polizeiwachen kämpfen
müssen,“ so Dirk Steinhausen abschließend. |
Freitag,
01.10.2010
20 Jahre
Vereinigungsparteitag der CDU Deutschlands
Vier aus
Teltow-Fläming waren dabei
Die CDU Deutschlands feierte mit einer Festveranstaltung in Berlin den
Vereinigungsparteitag der CDU Deutschlands vor 20 Jahren. Auf einem
bewegenden Parteitag vom 1. - 2. Oktober 1990 vollzog die CDU mit dem
Beitritt der Landesverbände Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie der Vereinigung des
Berliner Landesverbandes die Einheit der CDU Deutschlands.
Anlässlich dieses Datums waren die Bundeskanzlerin Angela
Merkel
und der Kanzler der Einheit, Helmut Kohl, sowie zahlreiche
verdienstvollen Mitglieder ins Palais am Funkturm gekommen, um diesem
Tag zu gedenken. Auch einige Mitglieder der CDU Teltow-Fläming
waren anwesend und erinnerten sich.
Helmut Kohl machte in seiner Rede seiner Partei Mut, den "die CDU ist
kein Auslaufmodell, sondern Zukunftsmodell." Helmut Kohl wurde 1990 zum
ersten Vorsitzenden der gesamtdeutschen CDU gewählt.
Für ihn
war der Vereinigungsparteitag "ein großer Tag in der
Geschichte".
Die vier Teltow-Fläminger waren tief bewegt vom Alt-Kanzler.
Als
Bindeglied zur jungen Generation war der Vorsitzende der Jungen Union
Teltow-Fläming, Andreas Schröder, zusammen mit der
ehemaligen
Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg und langjährigen
Abgeordneten im Landtag, Carola Hartfelder dabei. Sie wurde begleitet
von ihrem Mann, dem Bürgermeister Dahmetals, Manfred
Hartfelder,
und dem CDU Vorsitzenden aus Großbeeren, Dirk Steinhausen.

Foto: Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl bei seiner
Rede (Quelle: Steinhausen)

Foto: Dr. Helmut Kohl und Dr. Angela Merkel (Quelle.
Steinhausen)

Foto: (von links nach rechts) Andreas
Schröder, Dirk Steinhausen, Manfred Hartfelder und Carola
Hartfelder (Quelle: Steinhausen) |
Donnerstag,
30.09.2010
Polizeiwache
Ludwigsfelde muss erhalten werden
Großbeeren
folgt Ludwigsfelde
Der Kampf um den Erhalt der Polizeiwache Ludwigsfelde geht weiter.
Nachdem die Stadt Ludwigsfelde eine Petition für den Erhalt
der
Polizeiwache Ludwigsfelde an den Landtag verfasst hat, folgt jetzt die
Gemeinde Großbeeren. „Wir wollen alle
Möglichkeiten
nutzen, um unseren Protest gegen die Schließung der
Polizeiwache
Ludwigsfelde zu artikulieren," so der Initiator, der Chef der CDU
Großbeeren, Dirk Steinhausen. „Nachdem ich von der
Petition
gelesen hatte, habe ich mit dem Bürgermeisterbüro in
Ludwigsfelde Kontakt aufgenommen und um den Text gebeten. Den
Petitionstext habe ich etwas angepasst.“ Der Petition wurde
jetzt
in der Gemeindevertretung behandelt und einstimmig befürwortet.
Es ist erschreckend wie wenig sich die Landesregierung, um die
Sicherheitsbedürfnisse der Bürger schert. So
heißt es
in der zur Strukturreform eingesetzten Kommission:
Zu erwarten ist, dass im Jahr 2020 rund 40 Prozent der
Bevölkerung
im Berliner Umland leben und sich damit auf zirka zehn Prozent der
Fläche Brandenburgs konzentrieren werden.
Mit der Bevölkerungsentwicklung einhergehend sind strukturelle
Veränderungen im Bereich der Kriminalität, der
Verkehrsunfälle und der Einsatzlage zu erwarten.
Diese demografiegestützten Szenarien zur künftigen
Kriminalitätsentwicklung deuten auf einen Rückgang
der
Jugend- und Gewaltkriminalität durch die demographische
Alterung
hin. Lediglich im unmittelbaren Umland von Berlin - ...- ist mit einem
Zuwachs zu rechnen.“
„Bei einer Schließung der Wache sind für
die gesamte
Region erhebliche Einschnitte in der öffentlichen Sicherheit,
Gefahrenabwehr, Strafverfolgung und Prävention zu erwarten.
Wird
die Präsens einer handlungsfähigen
bürgernahen Polizei
reduziert, erfolgt das zulasten des Sicherheitsbedürfnisses
der
Bevölkerung. Gleichzeitig ist eine Verschlechterung des
Standortfaktors „Sicherheit“ auch für die
hiesige
Wirtschaft und potentielle Investoren am Wirtschaftsstandort
Großbeeren zu befürchten.“ So Steinhausen
weiter.
Petitionstext der Gemeinde
Großbeeren
|
Dienstag,
28.09.2010
Osdorfer
Straße stürzt B101 ins Chaos
Kaum legt der Bauamtsleiter der Gemeinde Großbeeren, Lutz
Ritter,
das Telefon nieder, klingelt es erneut. "Wir können zwei bis
drei
Leute einstellen. Viele Bürger rufen an und beschweren sich
über die Sperrung der Osdorfer Straße. Seit Ende
letzter
Woche ist die Straße für mindestens 14 Tage auf
Anweisung
des Straßenverkehrsamtes gesperrt worden. Wir
müssen
notwendige Reparaturen durchführen." So Ritter weiter.
"Die Bürger beschweren sich bei der Gemeindeverwaltung und bei
uns
Kommunalpolitikern, und zu Recht. Viele rufen direkt aus dem Stau auf
der B101 an und machen ihrem Ärger Luft. Bis zu einer Stunde
zusätzlicher Wartezeit und stehende Autos bis hinter den
Abzweig
Heinersdorf sind keine Seltenheit", so der CDU Vorsitzende, Dirk
Steinhausen. "Der Landesbetrieb hat ja die Bedeutung dieser
Straße angezweifelt. Bei 9000 Fahrzeugen am Tag kann man wohl
nicht mehr von einer 'untergeordneten Gemeindestraße'
sprechen"
ärgert sich Steinhausen. "Die sollen mal herkommen und sich
ansehen, wie selbst eine vierspurige Bundesstraße im
täglichen Chaos versinkt. Selbst die B101 schafft es nicht die
zusätzlichen Fahrzeuge abzuführen, geschweige den,
wenn die
Fahrzeuge sich durch Teltow quälen. Wenn das nicht die
Bedeutung
zeigt; was dann?" Fragt Dirk Steinhausen abschließend. |
Samstag,
25.09.2010
MIT
Teltow-Fläming nominiert Kühnapfel
Die Mittelstandsvereinigung (MIT) Teltow-Fläming hat auf ihrer
Mitgliederversammlung den Vorsitzenden Hermann Kühnapfel, als
Kandidaten für den Landesvorsitz der brandenburgischen
Mittelstandsvereinigung nominiert. Der Landesvorstand der
Mittelstandsvereinigung stellt sich auf einer
Landesdelegiertenversammlung am 30. Oktober 2010 in Wünsdorf
zur
turnusmäßigen Wahl.
Auf der regulären Mitgliederversammlung in Thyrow wurde
über
die aktuellen Probleme des Mittelstands gesprochen. Hierbei wurde
nochmals die Bedeutung der Mittelständler für unsere
Wirtschaft hervorgehoben. Gerade in einem Bundesland, wie Brandenburg,
das von industriellen Großunternehmen durch die
wirtschaftsfeindliche Ansiedlungspolitik der rot-roten Landesregierung
eher gemieden wird, zeigt sich diese Bedeutung. Der Mittelstand stellt
hier weit über 85 % der Ausbildungskräfte und fast 90
% der
Wirtschaftsleistung.
In großer Harmonie und einstimmig wurde Hermann
Kühnapfel
von der Mitgliederversammlung unterstützt das Amt des
Landesvorsitzenden der MIT anzustreben.
Zuvor hatte bereits der Landesvorstand der MIT sein Votum für
Hermann Kühnapfel abgegeben.
Der 64-jährige Unternehmer, der in der Region seit Jahren als
zupackender "Vollblutunternehmer" bekannt ist, sitzt für die
CDU
im Stadtparlament der Stadt Zossen, sowie im Kreistag des Landkreises
Teltow-Fläming und hat maßgeblich am Energiekonzept
der
Landespartei mitgearbeitet. Er ist verheiratet und hat eine erwachsende
Tochter.
In den letzten Jahren war er bereits
stellvertretender Landesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung
Brandenburg.
Ob
die kommenden Probleme vieler klein- und mittelständischen
Unternehmen
einen Nachfolger zu finden oder die hohe Abbrecherquote von
Schüler,
die dann ohne Abschluss die Schule verlassen, viele dieser Themen
werden uns in naher Zukunft beschäftigen.
„Wir müssen fördern und
fordern. Die Situation der sogenannten Altersabgänger ist
gerade in
einer Zeit, wo die Rente mit 67 Jahren erneut diskutiert wird, bereits
besser geworden.
Viele mittelständischen Unternehmen kommen hier zu flexiblen
Lösungen,
die die Lebensplanung des Einzelnen aber auch die betrieblichen Belang
berücksichtigen. Wir wollen die Erfahrungen von
älteren Arbeitnehmern
nicht missen. Die Demographiesituation macht sie in Deutschland
unverzichtbar. Auch müssen wir versuchen jedem
Hauptschüler eine
Lehrstellen und damit eine Zukunftsperspektive zu bieten. Ohne
Ausbildung landen leider zu viele Menschen in Hartz4.“ So der
Vorsitzende der MIT-Teltow-Fläming Hermann Kühnapfel. |
 |
|
Foto: Hermann Kühnapfel,
Kandidat für den Landesvorsitz (Quelle: Kühnapfel) |
Unterstützen wird der Vorschlag von der CDU
Teltow-Fläming, die durch den stellvertretenden
Kreisvorsitzenden
Dirk Steinhausen vertreten war. „Mit diesem
Kandidaten
wäre der Landesverband Brandenburg der MIT sehr gut
positioniert“. |
Dienstag,
21.09.2010
Flugrouten und
deren Lärmbelastung
Die Flugrouten für den neuen Großstadt Flughafen
Berlin-Schönefeld BBI sind in aller Munde. Kurz nach
Veröffentlichung eines Vorschlages der Deutschen
Flugsicherheit
gibt es nach wie vor viel Unsicherheit in der Bevölkerung der
Umlandgemeinden.
„Alle Gemeinden sind von den Vorschlägen
überrascht
worden. Es gibt allein in unserer Gemeinde einige, die werden weniger
Fluglärm ausgesetzt sein, andere dagegen etwas mehr. Inwieweit
dieser Vorschlag umgesetzt wird, kann zum heutigen Zeitpunkt keiner
sagen. Die Aufgabe der Kommunalpolitik kann nur sein, die Belastung
für die Anwohner so gering wie möglich zu
halten.“ So
der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Viele Bürger fragen an, wie und in welcher
Höhe die
Flugzeuge jetzt bei ihnen über das Haus fliegen. Wir wollen
etwas
Licht ins Dunkel bringen und die beiden derzeitigen Vorschläge
für die Flugrouten diskutieren. Dankbarerweise ist der
Vorsitzende
der Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden, Bürgermeister Carl
Ahlgrimm, bereit uns zu berichten. Natürlich sind alle
interessierten Bürger der Region eingeladen.“ So
Steinhausen
weiter. Die Veranstaltung wird am 7. Oktober 2010 um 19:00 Uhr im
Versammlungssaal der „Alten Molkerei“ am Rathaus in
Großbeeren stattfinden. |
 |
Mittwoch,
15.09.2010
Leserbrief MAZ
„Das Geld
der anderen“
Wenn ein Landkreis
nicht sparen möchte
„Die Haushaltssicherungskonzepte 2007 und 2008 basieren
allein
auf die Annahme, dass der Haushaltsausgleich durch sich bessernde
wirtschaftliche Rahmenbedingungen verbunden mit daraus resultierenden
Mehreinnahmen erreichbar ist. Konsolidierungsmaßnahmen, die
auf
der Ausgaben/Aufwandseite ansetzen, waren nicht beschlossen.“
Mit
diesen lakonischen Worten stellt die Kommunalaufsicht in ihrem
Rechnungsprüfungsbericht fest, wie der Landkreis
Teltow-Fläming mit seinen finanziellen Mitteln umgeht.
Übersetzt heißt das:“ Wir hoffen auf
bessere Zeiten
und sparen wollen wir nicht.“ Der Landkreis lebt seit
geraumer
Zeit vom Dispo, seine kreiseigenen Gesellschaften sind zumeist
Verlustbringer. Aber es ist ja nicht schlimm. Das Geld ist ja nicht das
Eigene, es gehört dem Steuerzahler. Der Steuerzahler ist keine
unbekannte Masse: Das sind sie, liebe Leser. Ob Krankenschwester oder
Unternehmer, Rentner, Bauer oder Friseurin jeder zahlt Steuern und
ermöglicht es dem Staat dieses Geld umzuverteilen. Auch wenn
die
Politiker sich im Landkreis mit den Förderschecks feiern
lassen....auch das ist ihr Geld.
Aber Geld ist endlich und nach dem Dispo kommt der
Überziehungskredit. Wenn mehr Geld für die
Schuldentilgung
ausgegeben werden muss, als für Investitionen, dann
läuft
etwas gewaltig schief.
Bereits seit 2 Jahren kommt man im Kreis mit der Sanierung der
Kreisfinanzen nicht voran. Die Brandbriefe der Kommunalaufsicht
sprechen eine deutliche Sprache. Der Volkskammerkoalition aus SPD, FDP,
Die Linke, Grüne fehlt es an Kraft und Dynamik sich gegen die
Pleite zu stemmen.
Sparen kostet Kraft und tut weh. So ist es doch viel schöner
die
schlechte Situation auf das Land oder den Bund zu schieben. Und der
Landkreis? Der will lieber die Gemeinden weiter schröpfen. Das
ist
auch „das Geld der anderen“. |
Mittwoch,
08.09.2010
CDU
Großbeeren gratuliert FDP-Ortsverband zum 20.
Gründungsjubiläum
Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen,
gratuliert
der FDP Großbeeren zum
20.Gründungsjubiläum. Der
CDU-Vorsitzende erinnerte daran, dass die Freien Demokraten einen
wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Gemeinde
Großbeeren
haben. „Die Entwicklung unserer Gemeinde ist mit der FDP
verbunden und hierbei insbesondere mit dem langjährigen
Vorsitzenden und ehemaligen ehrenamtlichen Bürgermeister,
Wolfgang
Paul. “, sagte Steinhausen. Zur Kommunalwahl im Mai 1990 war
in
Großbeeren der Bund freier Demokraten angetreten und auch
damals
stand bereits ein Name auf dem Wahlzettel: Wolfgang Paul.
„Wir sind eine Partei!“ war die Botschaft jenes
Vereinigungsparteitages der Liberalen, der am 11. und 12. August 1990
in Hannover stattfand. Einige Monate zuvor hatten bereits die
Montagsdemonstranten gerufen: „Wir sind ein Volk!“
Es dauerte noch einige Tage bis auch die Vereinigung in
Großbeeren vollzogen war. |
Freitag,
03.09.2010
Am 5. September
beginnt die Weltwasserwoche
Effizienz der
örtlichen Versorger angemahnt
Deutschland kann sich glücklich schätzen –
es gibt
ausreichende natürliche Wasservorräte, und auch die
notwendige Infrastruktur ist vorhanden. Allerdings stellt sich
hierzulande die Frage nach dem Preis.
Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat sich
die
Trinkwasserversorgung um 23 Prozent verteuert, die Abwasserentsorgung
um fast 25 Prozent.Die Verbraucherpreise in Deutschland sind seit dem
Jahr 2000 aber nur um rund 13 Prozent gestiegen. Dabei sind die Kosten
für Wasser von Gemeinde zu Gemeinde und von Stadt zu Stadt
sehr
verschieden. Die Gründe dafür sind
vielfältig:
Natürliche Gegebenheiten spielen ebenso eine Rolle wie
unterschiedliche Renditeerwartungen der Städte und Gemeinden
als
Eigentümer der Wasserbetriebe. Was davon wirklich
gerechtfertigt
ist, ist meistens kaum nachvollziehbar. „Die Kunden
können
sich den Wasserlieferanten nicht aussuchen – sie
müssen die
Preise also einfach zahlen. Mehr Wettbewerb wäre
wünschenswert. “; So der CDU Vorsitzende aus
Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„In Deutschland gehören rund 6.500 Unternehmen zur
Wasserwirtschaft. Gemessen an der Bevölkerung sind das etwa
600-mal so viele wie in Frankreich. Von Wettbewerb allerdings kaum eine
Spur. In Teltow-Fläming gibt es mehrere
Zweckverbände, die im
Regelfall keine Gewinne anstreben. Hier ist es Aufgabe der
Kommunalpolitik, die Effizienz zu kontrollieren, die sich an
Qualität und Kosten der Wasserversorgung orientiert. In den
letzten Monaten mussten man immer über die vermeintliche
schlechte
Situation des KMS lesen. Ein Neuanfang erscheint zwingend." |
Donnerstag,
26.08.2010
Feuerwehrführerschein
Grundsatzbeschluss in Großbeeren
Auf Initiative der CDU Großbeeren hat die Gemeindevertretung
in
ihrer Sitzung einen Grundsatzbeschluss zum
Feuerwehrführerschein
gefasst. Mehr als zehn Jahre nach Einführung des
EU-Führerscheins hat der Bundesrat im letzten Jahr den
Feuerwehrführerschein auf den Weg gebracht. Die bisherigen
Führerscheinklassen hatten den Rettungskräften
zunehmend
Nachwuchsprobleme beschert, weil die Klasse B nur für
Fahrzeuge
bis 3,5 Tonnen gilt. Jetzt dürfen Mitglieder von freiwilligen
Feuerwehren, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz Fahrzeuge bis 4,75
Tonnen mit einer Sonderberechtigung bei Einsätzen fahren.
Zwischen
4,75 und 7,5 Tonnen gibt es eine reduzierte Ausbildung bei einem
Fahrlehrer.
Hat ein Löschfahrzeug vier Mann und 1000 Liter Wasser an Bord,
sei
diese Grenze schnell erreicht. "Die Großbeerener Wehren sind
mit
modernster Technik ausgestattet. Allerdings benötigen die
Kameraden, um diese Technik zu bewegen, einen
LKW-Führerschein.
Darunter kann insbesondere am Tage, an dem die ehrenamtlichen Kameraden
mit Führerschein auswärts arbeiten, die
Einsatzbereitschaft
leiden." so der Großbeerener CDU Vorsitzende, Dirk
Steinhausen.
"Abhilfe ist dadurch möglich, dass mehr Kameraden den
notwendigen
Führerschein erwerben. Ein solcher LKW-Führerschein
kostet
ca. 4.000 €. Da die Einsatzbereitschaft der Wehren im
öffentlichen Interesse liegt, soll die Gemeinde sich an diesen
Kosten maßgeblich beteiligen. Ein Zuschuss von 75 %,
höchstens jedoch 3.000 € gewährleistet
sowohl diese
Beteiligung als auch wegen des darüber hinaus notwendigen
Eigenanteiles der Kameraden deren Motivation." so Steinhausen
weiter. Der Zuschuss soll darüber hinaus an die
Bedingung
geknüpft sein, dass sich das Feuerwehrmitglied verpflichtet,
mindestens fünf Jahre nach Erwerb des Führerscheins
weiterhin
aktiv in der Feuerwehr mitzuwirken. Bei einem früheren
Ausscheiden
wären pro angefangenem Jahr der Nichterfüllung dieser
Verpflichtung 20% des gewährten Zuschusses zu erstatten.
"Andere Wehren, wie in Teltow, Ludwigsfelde oder Blankenfelde-Mahlow
haben bereits Haushaltsmittel bereit gestellt, das Gleiche wollen wir
jetzt auch machen. Dieser Zuschuss kann dazu beitragen, die
Großbeerener Wehren für Jugendliche attraktiver zu
machen
und damit zur Lösung des Nachwuchsproblemes unserer Wehren
beizutragen. Bei nächster Gelegenheit ist in die
Haushaltssatzung
der Gemeinde Großbeeren eine Haushaltsstelle aufzunehmen, die
Kameraden der Feuerwehr beim Erwerb des LKW Führerscheines mit
jeweils bis zu 3.000 € unterstützt. In diese
Haushaltsstelle
sind in den nächsten drei Jahren 9.000 €
jährlich
einzustellen." so abschließend Dirk Steinhausen. |
Mittwoch,
25.08.2010
Impressionen von
der offiziellen Freigabe des Fahrradweges Diedersdorf-Birkholz |
 |
| Foto: Einweihung durch den Landrat im
Beisein des Bürgermeisters und der Beigeordneten (Quelle:
Steinhausen) |
 |
| Foto: Verbindungsradweg zwischen
Diedersdorf und Birkholz (Quelle: Steinhausen) |
 |
| Foto: (von links nach rechts): Manfred
Seelig
(stellvertr. Ortsvorsteher Diedersdorf), Dirk Steinhausen (stellvertr.
Vorsitzender der Gemeindevertretung Großbeeren), Peer
Giesecke
(Landrat Teltow-Fläming), Holger Lademann (Beigeordneter TF),
Carl
Ahlgrimm (Bürgermeister Großbeeren), Detlef
Gärtner
(Beigeordneter TF), Peter Rosenthal (Baufirma Matthäi) und
Thomas
Worm (Schloß Diedersdorf) (Quelle: Pressestelle TF) |
Samstag,
21.08.2010
Rangsdorf,
Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren erneut vorn
Das statistische Landesamt hat es wiedermal bestätigt: die
drei am
stärksten wachsenden Gemeinden sind Rangsdorf,
Blankenfelde-Mahlow
und Großbeeren. Jede dieser Gemeinde hat seine Einwohnerzahl
per
31.12.2009 zum Vorjahr erneut gesteigert. Spitzenreiter ist erneut
Rangsdorf mit einer Steigerung um 1,8 %, dicht auf den Fersen ist
Blankenfelde-Mahlow mit 1,2 % und Großbeeren mit 0,8 %
Steigerung
zum Vorjahr. Die größten `Verlierer` im Landkreis
sind
Dahmetal (-4,3%), Ihlow (-2,7%) und Niedergörsdorf (-2,5%).
Der
Bevölkerungswachstum lässt sich zusammenfassen mit
den Worten
`Der Norden wächst, der Süden schrumpft`. Selbst
Städte
wie Ludwigsfelde (-0,8) und Luckenwalde (-0,4) verlieren bereits jedes
Jahr Bevölkerung . Diese Verschiebung stellt die
Kommunalpolitik
langfristig vor neuen Herausforderungen. Bereits zu Beginn des letzten
Jahres haben die drei CDU Vorsitzenden von Rangsdorf,
Großbeeren
und Blankenfelde-Mahlow darauf aufmerksam gemacht. "Bereits im letzten
Jahr haben wir angemahnt, dass sich der Landkreis dieser
demographischen Entwicklung stellen muss. " unterstreicht der
CDU-Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk Steinhausen, die
Herausforderungen der Politik vor Ort. "Passiert ist leider nichts. Ob
Schule, Kindertagesstätte oder unser Vereinsleben,
während
andere Gemeinden über Schließungen und Reduzierungen
sprechen, müssen wir bei uns Wachstum steuern", so Steinhausen
weiter.
"Erneut hat sich gezeigt, wie beliebt Rangsdorf als künftiger
Lebensmittelpunkt vieler Menschen geworden ist. Um auch dem weiteren
Anstieg der Geburtenrate innerhalb unserer Gemeinde Rechnung zu tragen,
ist eine Erweiterung des Kitakonzeptes bereits in Planung. Auch
für die Kleinen und Jugendlichen wurde erst kürzlich
am Platz
der deutschen Einheit ein wundervoller Kinderspielplatz mit
Basketballfeld eröffnet. Rangsdorf wird auch in Zukunft
bemüht sein, ein schönes Wohnumfeld für
seine vielen
Familien zu bieten." erklärt die CDU Vorsitzende aus
Rangsdorf,
Jacqueline Müller den Spitzenplatz der Gemeinde Rangsdorf.
Auch in Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow passiert eine
Menge.
"Unserem Wachstum muss auch der Landkreis Rechnung tragen, insbesondere
die Zuweisungen bei der sämtlichen Bedarfsplanungen
müssen
bei den `wachsenden´ Gemeinden Großbeeren,
Rangsdorf und
Blankenfelde-Mahlow stärker als bisher angepasst werden."
ergänzt der CDU-Vorsitzende aus Großbeeren Dirk
Steinhausen
"Anstatt über Zwangsabgabe für wirtschaftsstarke
Kommunen zu
diskutieren, sollte der Landkreis seine Finanzen in Ordnung bringen und
seine Mittel zielgerichteter einsetzen." Fordern die Unionspolitiker. |
Dienstag,
17.08.2010
Einweihung nach
diversen Reparaturen des Spielplatzes Malvenweg |
 |
| Foto: Bürgermeister beim
Proberutschen (Quelle: Hepp) |
 |
| Foto: Adrian Hepp, Bürgermeister
Carl Ahlgrimm und
Dirk Steinhausen (Leider waren mit Günter Henkel und Dirk
Steinhausen nur CDU Gemeindevertreter anwesend) (Quelle: Hepp) |
Freitag,
13.08.2010
13. August - Gegen
das Vergessen
CDU regt
regelmäßiges Gedenken an
Die Großbeerener Union hatte am 13. August zur
Gedenkveranstaltung geladen und zahlreiche Bürger und
Gemeindevertreter waren gekommen. Wobei der Vorsitzende der CDU
Großbeeren, Dirk Steinhausen, gleich einschränkte:
„Ich würde mir wünschen, wir als Gemeinde
würden
über die Parteigrenzen hinweg dem Datum 13. August 1961 und
den
zahlreichen Opfern von Mauer und Stacheldraht gedenken und eine
regelmäßige Veranstaltung daraus werden lassen.
Insbesondere
die Gemeinden mit direkten Mauerbezug haben eine gesellschaftliche
Verantwortung dem Überwinden der Teilung Deutschlands zu
gedenken.
Zusätzlich zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
und
des Holocaust gehört für die CDU auch das Gedenken an
die
Opfer der Diktatur der SED zu den konstitutiven Elementen des
wiedervereinigten Deutschlands. Von zentraler Bedeutung sind
Gedenkstätten an den authentischen Orten, welche die
Erinnerung an
die Opfer und die Folgen ideologischer Politik als Mahnung für
die
Zukunft wach halten. Es darf kein Vergessen geben“, macht der
Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen klar.
Den Kranz der CDU legte der Fraktionsvorsitzende der CDU
Großbeeren, Günter Henkel, zusammen mit dem
Ortsvorsteher
aus Heinersdorf, Ralf Justawitz, nieder. Die anderen CDU
Gemeindevertreter und die Ortsvorsteher aus Kleinbeeren, Michael
Richter, und der stellvertretenden Ortsvorsteher aus Diedersdorf,
Manfred Seelig gedachten ebenfalls der Opfer.
Anwesend waren auch der Bürgermeister der Gemeinde
Großbeeren, der einige bewegende Worte sagte und zusammen mit
dem
Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Ralf
Pächnatz-Löwendorf
einige Blumen niederlegte. Weiterhin war die Fraktion „Die
Linke“, die ebenfalls der Maueropfer gedachte, vertreten.
Nach der Veranstaltung lud die CDU die Anwesenden zu einem kleinen
Umtrunk ein, bei dem über die „Großen und
kleinen“ Probleme in Großbeeren diskutiert wurde.
Rede von Dirk Steinhausen (Vorsitzender der CDU Großbeeren)
zum Gedenken an den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961
(Es gilt das gesprochene Wort)
Sehr geehrte Damen und Herren!
Das Jahr 2010 steht im Zeichen der Erinnerung. Zum 20. Mal
jährt
sich der Beitritt der „Neuen“ Länder und
zum 21. Mal
der Fall der Berliner Mauer, dem Sinnbild für die tiefe und
schmerzvolle Spaltung unseres Landes und die Teilung der Welt. Nach
Jahrzehnten der Teilung haben die Bürgerinnen und
Bürger der
ehemaligen DDR das Unrechtsregime in ihrem Staat durch eine friedliche
Revolution überwunden.
Wir Großbeerener wollen auch in diesem Jahr an die
Schattenseiten der Teilung erinnern.
Am heutigen Jahrestag des Mauerbaus fühlen wir eine ganz
besondere
Verpflichtung, der zahlreichen Opfer von Mauer und Stacheldraht zu
gedenken.
Gleichzeitig wollen wir an die zahllosen mutigen Deutschen erinnern,
die sich dem Widersinn der innerdeutschen Grenze bis zur
Maueröffnung ganz persönlich entgegen gestellt haben.
Ihnen wollen wir unsere Anerkennung auch öffentlich zum
Ausdruck zu bringen.
Kurz nach Mitternacht verlegten am 13. August 1961 Grenz- und
Volkspolizisten gedeckt von NVA-Einheiten, Stacheldraht und sicherten
die Grenzanlagen. Einige Tage später begann der Bau der Mauer.
Der
von der DDR errichtete Ring um West-Berlin hatte eine
Gesamtlänge
von 155 km, davon 43,1 km zwischen den beiden Teilen der Stadt.
Die Mauersegmente aus Stahlbeton mit hoher Dichte waren in der
„Vierten Generation“ 2,4 m bis 3,6 m hoch und 1,2 m
breit.
Entlang der Grenze wurde ab 1952 eine Sperrzone eingerichtet.
Sie war gegliedert in einen 10 m breiten Kontrollstreifen, einen
500-m-Schutzstreifen und eine 5-km-Sperrzone. Bewohner in diesen
Bereichen wurden zwangsumgesiedelt und Häuser, sogenannte
„Sichtbehinderungen“, zum
größten Teil
abgerissen. Zur Realität an der innerdeutschen Grenze
gehörten Hunderttausende von Minen, Zehntausende von
Wachsoldaten,
Tausende von Wachtürmen, Stacheldrahtzäune,
Kfz-Sperranlagen,
Panzersperren, Hunde an Laufanlagen und der
Schießbefehl.
In einer Dienstanweisung vom 1. Oktober 1973 heißt es
unmissverständlich: „ Zögern Sie nicht mit
der
Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die
Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die
Verräter schon oft zunutze gemacht haben.“
Mehrere
Tage nach der Grenzschließung war Ida Siekmann, die aus dem
Fenster in der Bernauer Straße in die Freiheit springen
wollte,
das erste Todesopfer. Zwei Tage später wurde der
24jährige Günter Litfin erschossen. Vom Mauerbau
wurde er
überrascht und wollte sich mit der plötzlichen
Einmauerung
nicht abfinden. Günter Litfin wurde jedoch
während
seines Fluchtversuchs am Spreeufer in der Nähe des Bahnhofs
Friedrichstraße entdeckt.
Er sprang ins Wasser und als das West-Berliner Ufer fast in Reichweite
war, traf ihn die tödliche Kugel in den Hinterkopf. In dem
Bericht
der DDR-Volkspolizei über seine Ermordung heißt es,
Günter Litfin habe versucht, „das demokratische
Berlin
illegal zu verlassen“. Er wird in dem Bericht als
„Der Beschuldigte“ bezeichnet. Seine Familie wurde
schikaniert und zum Stillschweigen verpflichtet.
In der Todesanzeige musste sie von „einem tragischen
Unfall“ sprechen. Der Berliner Regierende
Bürgermeister
Willy Brandt appellierte in seiner Rede vor dem Rathaus
Schöneberg
an die Grenzpolizisten, sich nicht zu Lumpen machen zu lassen und auf
eigene Landleute zu schießen. Brandt wertete das
Verhalten
der SED-Führung als Eingeständnis des Versagens.
Im Jahr 1962 sind 5761 erfolgreiche Fluchtversuche dokumentiert.
Im Laufe der Jahre wurde die Grenzsicherung fortlaufend
„Verbessert“, so dass eine Flucht kaum noch
möglich
war. Zwischen 1974 und 1989 gelang dies nur noch 6.570 Personen,
mehrere tausend andere scheiterten. Das Grenzregime der DDR kostete
etwa 1300 Menschen das Leben.
Tausende wurden schwer verletzt, Zehntausende wegen Fluchtversuchs
verurteilt und ihrer sozialen Existenz in der DDR beraubt.
Viele
wegen „Versuchter Republikflucht“ Verurteilten
könnten
durch den Häftlingsfreikauf in die Bundesrepublik
übersiedeln. Der Schießbefehl galt bis zum
Frühjahr 1989. Der letzte
Flüchtling, der an der
Berliner Mauer erschossen wurde, war am 6. Februar 1989 Chris
Gueffroy. Zusammen mit einem Freund, der bei dem
Fluchtversuch
nur verletzt wurde, konnte er zunächst einen Teil der
Absperrungen
überwinden.
Dann wurden die beiden jedoch entdeckt und Chris Gueffroy wurde durch
einen Schuss tödlich ins Herz getroffen. Dies sind nur einige
Beispiele für Menschen, die ihr Leben verloren haben, weil ihr
Freiheitsdrang größer war, als ihre Angst. Ihnen
sind wir es
schuldig, dass auch dieser Teil der deutschen Vergangenheit nicht in
Vergessenheit gerät. Ihr Beispiel ist Verpflichtung
für uns,
denen, die die DDR heute schönreden, entschieden entgegen zu
treten. In einem zusammenwachsenden Europa, das keine inneren Grenzen
mehr kennt, können solche schrecklichen Fakten nur allzu
leicht in
Vergessenheit geraten.
Ich würde mir die Gedenkstätte zur Erinnerung an die
kommunistische Gewaltherrschaft hier in Heinersdorf wünschen
und
auch eine Kultur unserer Gemeinde an diesem bedeutenden Datum
regelmäßig zu erinnern. |
 |
| Foto: Dirk Steinhausen, Vorsitzender der
CDU Großbeeren (Quelle: Steinhausen) |
 |
| Foto: Günter Henkel,
Fraktionsvorsitzender und Ralf Justawitz, Ortsvorsteher Heinersdorf
(Quelle: Steinhausen) |
 |
| Foto: Ralf
Pächnatz-Löwendorf,
Vorsitzender der Gemeindevertretung und Bürgermeister Carl
Ahlgrimm (Quelle: Steinhausen) |
 |
| Foto: Mitglieder der Partei "Die Linke"
(Quelle: Steinhausen) |
 |
| Foto: wartende Gäste (Quelle:
Steinhausen) |
Mittwoch,
11.08.2010
Feierliche
Eröffnung L76 Mahlow-Teltow
Gefahrenstelle wird noch entschärft
Brandenburgs Verkehrsminister Jörg
Vogelsänger
(SPD) hat den 2,8 Kilometer langen Abschnitt der Landesstraße
L76
zwischen Teltow und Mahlow (Teltow-Fläming) freigegeben.
Begleitet wurde er von Hans-Reinhard Reuter,
Vorstandsvorsitzender des Landesbetriebes Straßenwesen, sowie
der
Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Großbeeren) und Ortwin
Baier
(Blankenfelde-Mahlow). Damit ist ein weiteres Teilstück der
Verbindung Potsdam-Schönefeld dem Verkehr offiziell
übergeben
worden.
"Die jetzt neue 4-spuriger Landesstraße wird auch
zusätzlichen Verkehr anziehen", so der Vorsitzende der CDU
Großbeeren, Dirk Steinhausen, der ebenfalls anwesend war.
Begleitet wurde er von dem Ortsvorsteher Kleinbeeren, Michael Richter,
und dem stellvertretenden Ortsvorsteher aus Diedersdorf, Herrn Manfred
Seelig.
"Einige Dinge ließen sich sofort vorort ansprechen. Durch das
jetzt fertig gestellte Teilstück bekommen wir kurz dahinter
eine
mögliche Gefahrenstelle, an der bereits einige
Unfälle
stattgefunden haben.
Der Landesbetrieb sicherte uns zu, die jetzt, mit dem Abzweig nach
Kleinbeeren, ebenfalls freigegebene Kreuzung Birkholzer
Straße-alte L76- Kleinbeeren Anbindung durch erneutes
Auftragen
von Fahrbahnmarkierungen sowie die Inbetriebnahme der Ampel wesentlich
sicherer zu machen. Diese Arbeiten sollen innerhalb der
nächsten 2
Monate durchgeführt werden. So wird diese Stelle gleich
entschärft." so der Gemeindevertreter abschließend.
|
 |
| Foto: Brandenburgs Verkehrsminister
Jörg
Vogelsänger (SPD) gibt den 2,8 Kilometer langen Abschnitt der
Landesstraße zwischen Teltow und Mahlow
(Teltow-Fläming)
frei. Begleitet von Hans-Reinhard Reuter, Vorstandsvorsitzender des
Landesbetriebes Straßenwesen, sowie der
Bürgermeister Carl
Ahlgrimm (Großbeeren) und Ortwin Baier (Blankenfelde-Mahlow)
(Quelle: Steinhausen) |
 |
| Bild: Minister, Bürgermeister und
Ortsvorsteher durchschneiden das Band (Quelle: Steinhausen) |
 |
| Foto: Lutz Ritter (rechts), Leiter des
Bau- und
Planungsamtes erläutert Manfred Seelig und
Teja Grzeskowiak
den Verlauf (Quelle: Steinhausen) |
Montag,
09.08.2010
Überraschende
Zahlen der Jugendhilfe
Teltow-Fläming
höchste Zahl an vorläufigen Schutzmaßnahmen
aller Landkreise
Das statistische Landesamt hat einen Bericht veröffentlicht
zur
Jugendhilfe im Land Brandenburg -Vorläufige
Schutzmaßnahmen
2009. Hierbei sollen aus der Statistik der vorläufigen
Schutzmaßnahmen Erkenntnisse über die strukturelle
Zusammensetzung des Personenkreises der Kinder und Jugendlichen
gewonnen werden, denen wegen problematischer
Lebensverhältnisse
vom Jugendamt oder von einem kooperierenden freien Träger
Obhut
gewährt wird.
Die Ergebnisse sind allerdings von Landkreis zu Landkreis sehr
unterschiedlich. Insgesamt sind im Land Brandenburg 1458
Maßnahmen umgesetzt worden. Einsamer Spitzenreiter ist unter
den
Landkreisen der Landkreis Teltow-Fläming. Er hatte im Jahr
2009
150 Maßnahmen, die meisten hiervon wegen Gefährdung
des
Kindeswohl. Von den kreisfreien Städten hat Brandenburg an der
Havel mit 168 Maßnahmen mehr als das Dreifache als Frankfurt
(Oder).
„Die Ergebnisse überraschen weil unser
Nachbarlandkreis
Potsdam-Mittelmark nur die Hälfte an Maßnahmen
durchgeführt hat (75 Stück) , obwohl der Landkreis
40.000
Menschen mehr hat und der Landkreis Dahme-Spreewald nur auf etwas
über 100 Maßnahmen kommt.“ Stellt der
Großbeerener CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, fest.
„Haben die Landkreise nicht die gleichen gesellschaftlichen
Voraussetzungen? Woran liegt es, dass in unserem Landkreis wesentlich
mehr Maßnahmen durchgeführt werden?“ |
Freitag,
06.08.2010
Land stiehlt sich
aus der Verantwortung
Zankapfel Osdorfer
Straße
Eine der am meisten befahrenen Straßen im Landkreis kommt
nicht
zur Ruhe. Die Osdorfer Straße zwischen Heinersdorf und der
Landesgrenze zu Berlin wird jeden Tag von bis zu 9000 Fahrzeugen
genutzt (MAZ berichtete am 28.07.2010). Damit hat diese sehr enge und
damit gefährliche Straße ein höheres
Fahrzeugaufkommen
als manche Bundesstraße.
Diese Straße gilt als unfallträchtig und hatte genau
soviel
Unfälle wie die umliegenden Landesstraßen. Bereits
im
letzten Jahr gab es auch wieder Todesfälle. Zur Zeit streiten
sich
Land, Kreis und die Gemeinde Großbeeren, wer die
Straße
übernehmen soll und demnach ausbauen muss.
„Für die Aufstufung einer Gemeindestraße
wäre
maßgeblich zu prüfen, warum der Straße
unter
Berücksichtigung des Straßenkonzeptes, der Lage im
Netz und
des tatsächlichen Verkehrs eine Funktion im
Landesstraßennetz zukommen soll. Die Voraussetzungen einer
Umstufung sind vorliegend zunächst vom Landkreis zu
prüfen“. Heißt es lapidar in einer Antwort
der
Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage von Danny Eichelbaum
(CDU)
Die Fakten sind klar: Die Straße hat ein immenses
Verkehrsaufkommen und hat als Verbindung zwischen den
Bundesländern eine übergeordnete Bedeutung. Landkreis
und
Gemeinde stellen sich auf dem Standpunkt: Die Straße ist eine
Landesstraße und das Land ist in der Pflicht. Doch das Land
verordnete angesichts der Unfallhäufigkeit eine weitere
Geschwindigkeitsreduzierung, anstatt die Kosten für den Ausbau
zu
übernehmen.
„Wenn man die Antwort der Landesregierung ließt,
heißt das übersetzt: „Ich stelle mir
einfach vor, da
fährt kein Auto lang und weil ich mir das so vorstelle, wird
es
auch so passieren.“ Umschreibt der örtliche
CDU-Vorsitzende
Dirk Steinhausen, die Situation. „Viele Arbeitnehmer aus
unserem
Landkreis, die im Süden Berlins arbeiten, nutzen dies
Straße. Gleichzeitig nutzen viele Berliner, die ihre
Arbeitsplätze in den Gewerbegebieten entlang der B101 haben.
Allein in unser GVZ in Großbeeren fahren jeden Tag bis zu
3000
Arbeitnehmer. Viele fahren über diese Straße, da
sich die
Fahrzeuge an der B101-Landesgrenze häufig stauen. Für
Radfahrer ist die Straßen als Lebensgefährlich
einzustufen.
Das Land stiehlt sich hier aus der Verantwortung,“ so
Steinhausen
weiter. „Man kann doch nicht so tun, als ob alles in Ordnung
ist.“
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Antwort der
Landesregierung auf
die Kleine Anfrage 657des Abgeordneten Danny Eichelbaum der CDU
Fraktion Wortlaut der Kleinen Anfrage 657 vom 05. Juli 2010
Osdorfer Straße, Gemeinde Großbeeren
Die 3,5 km lange Osdorfer Straße in der Gemeinde
Großbeeren
verbindet die Länder Berlin und Brandenburg. Die
Gemeindestraße dient dem
länderübergreifenden Verkehr.
Nach der Inbetriebnahme des Flughafens BBI wird ein Ansteigen des
Fahrzeugverkehrs für die Straße erwartet.
Ich frage die Landesregierung:
1.Wie viele Unfälle ereigneten sich auf der Osdorfer
Straße in den Jahren 2007, 2008 und 2009?
2.Befürwortet die Landesregierung eine Umwidmung in eine
Landesstraße? Wenn nein, aus welchen rechtlichen und
sachlichen
Gründen?
3.Stehen für eine bauliche Veränderung der
Straße
Fördermittel des Landes zur Verfügung? Wenn ja,
welche
Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt
werden?
Namens der Landesregierung beantwortet der Minister für
Infrastruktur und Landwirtschaft die Kleine Anfrage wie folgt:
Frage 1:
Wie viele Unfälle ereigneten sich auf der Neuen Osdorfer
Straße in den Jahren 2007, 2008 und 2009?
Zu Frage 1:
Im Bereich der Osdorfer Straße wurden im Jahre 2007 19
Unfälle, im Jahre 2008 14 und im letzten Jahr 17
Unfälle
registriert. Ein Drittel der Unfälle ereigneten sich davon am
Abzweig Osdorfer Straße/Heinersdorfer Straße.
Frage 2:
Befürwortet die Landesregierung eine Umwidmung in eine
Landesstraße? Wenn nein, aus welchen rechtlichen und
sachlichen
Gründen?
Zu Frage 2:
Mit dem Ausbau der B 101 wurde eine schnelle und wirtschaftliche
Anbindung zur A 10 geschaffen. In Abstimmung mit dem Land Berlin soll
die schnelle Erreichbarkeit von Zielorten im südlichen Berlin,
einschließlich Lichterfelde Süd, über die B
101
(Marienfelder Straße) und Hildburghausener Straße
sicher
gestellt werden. Das Land Berlin wird die Hildburghausener
Straße
demnächst ausbauen. Damit wird eine bessere
Erschließung von
Lichterfelde-Süd aus Richtung Großbeeren geschaffen.
Die
verkehrliche Bedeutung der Osdorfer Straße wird dadurch
zurückgehen.
Grundsätzlich lässt das Brandenburgische
Straßengesetz
(BbgStrG) bei einer dauerhaften Änderung der Verkehrsbedeutung
eine neue Eingruppierung der betreffenden Straße zu.
Die
Eingruppierung einer Straße richtet sich aber zuerst nach den
verkehrskonzeptionellen und netzgestalterischen Vorstellungen des
Straßenbaulastträgers. Bei der Frage der
Gruppenzugehörigkeit ist in erster Linie auf die
bestimmungsgemäße Verkehrsbedeutung abzustellen.
Diese
beurteilt sich nach der Funktion der Straße im
Gesamtstraßennetz, insbesondere nach dem Netzzusammenhang.
Für die Aufstufung einer Gemeindestraße
wäre
maßgeblich zu prüfen, warum der Straße
unter
Berücksichtigung des Straßenkonzeptes, der Lage im
Netz und
des tatsächlichen Verkehrs eine Funktion im
Landesstraßennetz zukommen soll. Die Voraussetzungen einer
Umstufung sind vorliegend zunächst vom Landkreis zu
prüfen.
Chancen für eine Aufstufung zur Landesstraße sieht
die
Landesregierung auch in Abstimmung mit Berlin nicht. Der Bau einer
„Abkürzung“ über die Osdorfer
Straße wird
seitens der Länder Brandenburg und Berlin nicht angestrebt.
Frage 3:
Stehen für eine bauliche Veränderung der
Straße
Fördermittel des Landes zur Verfügung? Wenn ja,
welche
Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt
werden?
Zu Frage 3:
Auf der Grundlage des Entflechtungsgesetzes in Verbindung mit der
Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung
zur
Verwendung von Fördermitteln zur Verbesserung der
Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden des Landes Brandenburg -
Teil kommunaler Straßenbau (Rili KStB Bbg) vom
13.03.2007
können für den grundhaften Ausbau von
"...verkehrswichtigen
Straßen und Brücken mit Ausnahme von Anlieger- und
Erschließungsstraßen..." Fördermittel
bereit gestellt
werden. Eine Grundvoraussetzung ist u. a., dass sich das zu
fördernde Objekt in der Baulast einer kommunalen
Gebietskörperschaft befindet und auch - für die Dauer
der
Zweckbindung - befinden wird. Ein grundhafter Ausbau der Osdorfer
Straße einschließlich der erforderlichen Anlage von
Geh-
und Radwegen ist nicht Bestandteil des aktuellen
Förderprogramms
für den kommunalen Straßenbau. Es liegt kein
entsprechender
Antrag vor. |
Donnerstag,
29.07.2010
Teltow-Fläming
nur bei 89% der Rettungsdienst-Hilfsfristen
Ähnlicher
Effekt durch Schließung der Polizeiwachen erwartet
Anlässlich einer kleinen Anfrage zu den Hilfsfristen der
Rettungsdienste bemerkt der Großbeerener CDU-Vorsitzende,
Dirk
Steinhausen:
"Der Rettungsdienst kommt in Brandenburg häufig nicht
innerhalb
vorgeschriebener Fristen am Einsatzort an. Normalerweise sollten die
Retter in 95 Prozent der Fälle innerhalb von 15 Minuten am
Unglücksort eintreffen. In mindestens zwölf
Landkreisen
werden diese 95 Prozent nicht erreicht. In Teltow-Fläming
werden
sogar nur 89 Prozent erreicht. Hier ist der Landkreis gefordert mehr zu
machen"
"Wenn bereits bei den Rettungsdiensten, solche Unterschiede zwischen
Vorgabe und Wirklichkeit vorhanden sind, wie werden sich dann erst die
Hilfsfristen bei der Polizei entwickeln, sollte man die Wachen im
Norden des Landkreises schließen?", fragt der CDU Politiker
zu
recht. Abschließend bemerkt Dirk Steinhausen: "Man
muss
kein Hellseher sein, um eine Verschlechterung der Sicherheitssituation
vorherzusagen. Zur Zeit kommt nur der Rettungsdienst zu spät.
Was
für die Betroffenen schon eine Katastrophe ist. Sollten die
Polizeiwachen geschlossen werden, sind die vorgegebenen Fristen zum
Einsatzort nur schwer zu schaffen. Es wird Zeit, dass die
Landesregierung ihrem Schutzauftrag der Bevölkerung gerecht
wird." |
Mittwoch,
28.07.2010
CDU
Großbeeren erneuert Design des Internetauftrittes
Die CDU Großbeeren präsentiert sich von heute an im
Netz mit einem überarbeiteten Internetauftritt.
Der neue Auftritt www.cdu-grossbeeren.de hält zahlreiche
Informationen rund um Großbeeren bereit.
Überarbeitet wurden
nicht nur das Design. Die CDU Deutschland hat durch
Veränderung
seines grundlegenden Aussehens (Corporate Design) es notwendig gemacht,
dass alle Gliederungen sich dem neuen Aussehen anpassen. Das
weiterentwickelte Corporate Design der CDU findet
grundsätzlich
auch Anwendung im Internet.
Zur Zeit greifen ca. 1400 Besucher jeden Monat auf die Internetseite
zu. Diese Zahl hat sich nach Aussage des Vorsitzenden des
Gemeindeverbandes, Dirk Steinhausen, zum Vorjahr verdoppelt.
"Jeden Monat greifen mehr und mehr Bürger auf unsere Homepage
zu. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung."
Als einer der ersten Verbände in Brandenburg hat die
Großbeerener Union die neuen Seiten genutzt und den
bisherigen
Auftritt angepasst. „Es ist zwar etwas Arbeit, aber das
Ergebnis
kann sich sehen lassen. Über aktuelle Themen
informiert die
Rubrik "Aktuelles". Dort finden Interessierte und Journalisten
sämtliche Pressemitteilungen und Publikationen der CDU
Großbeeren. "und um in die Vergangenheit zu schauen kann man
den
"alten" Internetauftritt jederzeit aufrufen", so der Vorsitzende, Dirk
Steinhausen, abschließend. |
Donnerstag,
01.07.2010
CDU
Großbeeren fordert intelligentes Sparen auch in
Teltow-Fläming
Griechenland-Krise, Euro-Rettungsschirme und Schuldenberge bei Bund,
Ländern und Gemeinden. Offiziell sind die Haushalte von Bund,
Ländern und Kommunen mit über 1700 Milliarden Euro
verschuldet. Deshalb fordert die CDU Großbeeren ein klares
Bekenntnis des Landkreises zur Konsolidierung der Finanzen. Doch
gleichzeitig darf der Aufschwung nicht kaputtgespart werden. Deshalb
fordert die CDU Großbeeren : „Die Konsolidierung
darf nicht
auf der Einnahmeseite über höhere Steuern, Abgaben
und
Gebühren erfolgen. Stattdessen muss sich die
öffentliche Hand
auf ihre Kernaufgaben besinnen und die Ausgaben beschränken.
Die
bisherigen Ansätze der Volkskammer-Koalition sind zu gering.
Das
Haushaltssicherungskonzept zeigt nicht wirklich Ansätze von
„Sparen-Wollen“ angesichts eines millionenschweren
Defizits
im Kreis“ Dass dringender Handlungsbedarf entsteht, ergibt
sich
daraus, dass bereits jetzt die Staatsverschuldung bundesweit jenseits
von 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt. Erlaubt sind laut
Maastricht-Kriterien gerade einmal 60 Prozent. Wird die
Verschuldungsspirale nicht gestoppt, wird die schon jetzt gigantische
Summe bis Ende 2013 durch immer neue Kredite bei etwa zwei Billionen
Euro liegen. Es sieht in Teltow-Fläming nicht besser aus. Doch
wie
dramatisch es wirklich um Deutschland steht, zeigt die verdeckte, die
sogenannte implizite Verschuldung. Wie das Forschungszentrum
für
Generationenverträge der Universität Freiburg
jüngst
berechnete, fehlen dem Staat rund sieben Billionen Euro, mehr als das
Dreifache des Bruttoinlandsprodukts. Denn die offiziellen Statistiken
verschweigen, dass für Renten, Pensionen, sowie für
Gesundheit und Pflege – anders als es jeder
selbstständige Mittelständler handhaben
würde –
keine Rückstellungen gemacht werden. „Aufgrund der
Überalterung der Gesellschaft und der sinkenden Geburtenraten
verschärft sich diese Finanzierungslücke des Staates
und
seiner Sozialsysteme in einer sich beschleunigenden Geschwindigkeit.
Diese brisante Entwicklung, die einer tickenden fiskalischen Zeitbombe
gleicht, verschärft sich durch den Zinseszinseffekt, der der
Politik langsam aber sicher jedweden Gestaltungsspielraum
nimmt“,
erklärt Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU
Großbeeren.
In diesem Zusammenhang fordert die CDU Großbeeren die
Kreisverwaltung zu intelligentem Sparen in der Krise auf.
„Gelingt dem Landkreis jetzt der große Wurf mit
einem
Dreiklang aus niedrigeren Ausgaben, Anreizen für mehr Wachstum
und
Beschäftigung sowie Abbau der Defizite, so ist ein hartes
Reformprogramm nicht nur ein Signal zur Stärkung der Region,
sondern zudem ein Konjunkturprogramm für den Mittelstand in
Teltow-Fläming“, sagt Steinhausen.
„Wir setzen in Großbeeren weiter auf die
Konsolidierung und
eine schwarz-gelbe Koalition im Ort“, sagt Steinhausen.
„Sie ist der beste Garant dafür, die Haushalte zu
konsolidieren und dem Mittelstand Wachstumschancen zu
eröffnen.“ |
Samstag,
26.06.2010
25.Landesparteitag
der CDU Brandenburg Impressionen

Foto:
"alte" Landesvorsitzende Prof. Johanna Wanka und "neue"
Landesvorsitzende Dr. Saskia Ludwig (Quelle: CDU Brandenburg)

Foto:
Schuldenuhr Brandenburgs (Quelle: CDU Brandenburg)

Foto:
Delegierte aus Teltow-Fläming (Quelle: Bretz)
|
Samstag,
26.06.2010
Großbeeren
erweitert Ehrensatzung
Bei der Abstimmung ging es ganz schnell. Mit großer Mehrheit
hat
die Gemeindevertretung Großbeeren dem CDU-Antrag zur
Anpassung
der Ehrensatzung zugestimmt.
Die Anpassung war laut dem Vorsitzenden der CDU
Großbeeren
notwendig, da insbesondere langjährige ehrenamtliche
Bürger
in der bestehende Satzung kaum geehrt werden konnten. Die
durchgeführten Ehrungen und die Diskussionen im Vorfeld haben
gezeigt, dass die Ehrensatzung für Ehrenamtliche, die
länger
als 20 Jahre Kommunalpolitik und über 30 Jahre
außergewöhnliches, langjähriges Engagement
im Ehrenamt
gezeigt haben, nur geringe Möglichkeiten zur Ehrung bietet.
Die
Ehrensatzung ermöglicht es der Gemeinde verdiente
Bürger mit
einer Ehrennadel auszuzeichnen. Beim Schul- und Gemeindefest
Großbeeren wurde Anfang Juni 2010 die ersten Ehrenamtlichen
ausgezeichnet.
"Alle Ehrenamtlichen, die über 30 Jahre aktiv sind,
hätten
nichts mehr bekommen. Dem haben wir mit einem weiteren Ehrenzeichen
Rechnung getragen. Wer jetzt 40 Jahre ehrenamtlich aktiv ist oder 30
Jahre aktive Kommunalpolitik für die Gemeinde betrieben hat,
bekommt das Ehrenzeichen in Platin." umschreibt der Vorsitzende der CDU
Großbeeren, Dirk Steinhausen, die Satzungsänderung. |
Mittwoch,
23.06.2010
20
Jahre
wieder freie Fahrt zwischen
Berlin und Großbeeren
Neue
Osdorfer
Straße - Geschwindigkeitsunfälle
wie eine Landesstraße
Am 30.Juni 1990 wurde die B101 wiedereröffnet und damit eine
direkte Verbindung zwischen der Berliner Stadtgrenze und
Großbeeren geschaffen, die durch die Mauer Jahrzehnte
geschlossen
war.
„Damals war es die heutige B101 alt, die direkt durch
Großbeeren führte. Erst in den späteren
Jahren wurde
die vierspurige 101, so wie sie vielen heute bekannt ist, gebaut.
Brandenburg erhielt damit eine weitere Verbindung in den Süden
der
Hauptstadt und mit dem 1995 errichteten Güterverkehrszentrum
hat
die Bedeutung der B101 spürbar zugenommen.“
Erläutert
Dirk Steinhausen, Gemeindevertreter und Vorsitzender der CDU
Großbeeren.
„Die B101 hat sich zur Schlagader des Landkreises entwickelt.
Leider geht mit dem Erfolg auch eine Zunahme der
Unfallhäufigkeit
auf der B101 einher.“ Der Schutzbereich
Teltow-Fläming der
Polizei hat in seinem Lagebericht 2009 einige Daten
veröffentlicht. Gerade in Großbeeren sind die
meisten
Geschwindigkeitsunfälle aller Gemeinden des Landkreises
ermittelt
worden. In Summe wurden 43 solcher Unfälle gezählt.
„Nach Aussage der Polizei sind davon 38 Unfälle
außerorts. Auf der B101 sind es immerhin 20 Unfälle
im Jahr
2009 gewesen, auf der L40 sind es 4, aber auf der Straße
zwischen
Heinersdorf und Osdorf sind es immerhin auch 4. Dies zeigt, dass die
Verbindungsstraße zwischen Heinersdorf und der Osdorfer
Straße in Berlin (Neue Osdorfer Straße) zumindest
bei der
Häufigkeit bei Geschwindigkeitsunfällen mit einer
Landesstraße zu vergleichen ist. Es wird Zeit, dass das Land
diese Straße übernimmt und sie entsprechend baulich
verändert“ Bewertet Dirk Steinhausen (CDU) die
Antwort der
Polizei auf seine Anfrage.
 |
| Foto:
Geschwindigkeitsunfälle in den Gemeinden (Quelle:
Schutzbereich Teltow-Fläming) |
„Die zwanzig Unfälle auf der B101 im Gemeindegebiet
Großbeeren hören sich viel an, jedoch hat die
Polizei
bereits einen Kurvenabschnitt entschärft. 75% der
Unfälle
sind allerdings bei winterglatter Fahrbahn passiert. Somit geht es eher
um nicht der Witterung angepasste Geschwindigkeiten,“ bemerkt
abschließend Dirk Steinhausen. |
Freitag,
18.06.2010
Verein
für kommunale Jugendarbeit aufgelöst
Vorstellungen
und Ansprüche unklar
Am Ende ging es ganz schnell: Der Vorsitzende Thomas Thiel stellt den
Auflösungsantrag des Vereins und bei einer Enthaltung stimmten
die
anwesenden Mitglieder für die Auflösung. Damit ist
der Verein
für kommunale Jugendarbeit in der Gemeinde
Großbeeren
„Geschichte“. Allen anwesenden Vereinsmitglieder
war klar,
was dieser Beschluss bedeutet. Der Vorsitzende Thomas Thiel
erklärte nochmal die Situation: „In letzter Zeit gab
es kaum
Unterstützung, so war irgendwann klar, dass wir den Verein
auflösen. Wir haben lange gekämpft und
müssen jetzt der
Realität ins Auge schauen.“ Ich muss nicht das
bürokratische Drumherum haben, um mich für die
Jugendlichen
einzubringen. Ob Verein oder nicht, da mache ich weiter und werde
unsere Jugendclubs auch weiter unterstützen.“
„Es ist immer schade, wenn ein Verein sich auflöst,
die
Entscheidung ist allerdings nachvollziehbar. Eins muss klar sein, trotz
Auflösung des Vereins, muss die Jugendarbeit auch weiterhin
Thema
in unser Gemeinde sein. Wichtig ist, dass das ehrenamtliche Engagement
erhalten bleibt,“ unterstreicht Dirk Steinhausen,
CDU-Vorsitzender Großbeerens und ebenfalls Mitglied des
Vereins
für kommunale Jugendarbeit. „Seit einigen Jahren
stellt
sich bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen und Problemen im
Bereich der Jugendarbeit heraus, das eine klare Formulierung zu
„Vorstellungen und Ansprüchen “ der
Gemeinde an
Träger von Jugendarbeit fehlt. Hier müssen wir
politisch mehr
machen." So Dirk Steinhausen weiter. |
Mittwoch,
16.06.2010
Arbeitsgruppen
für den Gemeindeentwicklungplan arbeiten, teilweise
wöchentliche Treffen
 |
| Foto:
Arbeitsgruppe III bei der Arbeit (Quelle: P4) |
|
Freitag,
11.06.2010
Land
muss
endlich Baurecht für Ortsumfahrung Thyrow herstellen
Zur Ankündigung der Kreiskoalition aus
SPD/Linke/Grüne und
FDP, einen Antrag „B 101 muss zügig fertiggestellt
werden“ in den Kreistag einzubringen, erklärt der
CDU-Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Danny
Eichelbaum:
„ Das Verwirrspiel um die Fertigstellung der
Teilstücke der
B 101 muss endlich ein Ende haben. Mehrere Investoren warten derzeit
dringend auf der Fertigstellung der Ortsumfahrung Thyrow. Seit 2005
haben 4 SPD-Landesverkehrsminister den Ausbau der Ortsumfahrung Thyrow
angekündigt und den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens
immer wieder verschoben. Der ehemalige SPD-Landesverkehrsminister
Szymanski kündigte die Baureife für das 1.Halbjahr
2007 an,
Ex-Minister Dellmann für Frühjahr 2010,
Ex-Verkehrsministerin
Lieske und der jetzige Verkehrsminister Vogelsänger ( beide
SPD)
für Herbst 2010.
Falls nicht schon wieder Fledermäuse oder andere
Tierschutzbedenken der Behörden oder Ausreden der
Landesminister
hinzukommen, ist derzeit gesichert, dass der Bund auch die Gelder
für den Bau der Orstumfahrung Thyrow in diesem Jahr
bereitstellt.
Minister Vogelsänger verwies in der Ausschusssitzung des
Landtages
darauf, dass die Ortsumfahrung Thyrow im derzeitigen bis Ende 2010
gültigen Investitionsrahmenplan des Bundes vorhanden ist.
Voraussetzung für die Bereitstellung der Bundesgelder ist aber
das
Vorliegen der Baureife, des Abschlusses des Planfeststellungsverfahrens
noch in diesem Jahr. Hierfür ist eindeutig das Land
zuständig. SPD und Linke sollten also mit dem Schwarzen Peter
Spiel endlich aufhören und sich bei der Landesregierung
endlich
dafür einsetzen, dass das Planfeststellungsverfahren
zügig
abgeschlossen wird.
Im Übrigen hat das Bundeskabinett in seiner Haushaltsklausur
auf
größere Einsparungen ab dem Jahr 2011 im
Infrastrukturbereich aus guten Gründen verzichtet. Die nunmehr
vorgelegte Investitionslinie entspricht ziemlich exakt demjenigen
Niveau, das in der letzten von der Großen Koalition
vorgelegten
Finanzplanung vom Sommer 2009 vorgesehen war.
Somit erscheinen die Befürchtungen von SPD und Linken als
unbegründet.
Der Bund schreibt die Investitionslinie auf hohem Niveau fort.
Die CDU-Kreistagsfraktion wird einen eigenen Antrag in einbringen, in
dem der Kreistag die Landesregierung auffordert, endlich Baurecht
für die Ortsumfahrung Thyrow herzustellen.
Gleichzeitig sollte der Landrat Gespräche mit dem Bund
aufnehmen
und prüfen, ob der Landkreis an den Mehreinnahmen
durch die
Einführung der LKW-Maut auf Bundesstraßen beteiligt
werden
kann.
Hierzu führt der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Dirk
Steinhausen aus: „ Wenn der Landkreis die 4.Spur der B 101
mitfinanziert hat, sollte es auch möglich sein, ihn an den
Mehreinnahmen des Bundes durch die Nutzung der B 101 zu beteiligen oder
Lärmschutzmaßnahmen finanziert zu
bekommen.“ |
Sonntag,
06.06.2010
Erste Auszeichnungen der Ehrensatzung
vorgenommen.
Wolfgang Paul Ehrenbürger
In der Gemeinde Großbeeren haben im Rahmen des Schul- und
Gemeindefestes die ersten Auszeichnungen, der im letzten Jahr durch die
CDU vorgelegten Ehrensatzung stattgefunden.
Geehrt wurden Persönlichkeiten, die durch ihr ehrenamtliches
Engagement
herausragende Dienste für die Gemeinde geleistet haben.
„Wir haben
verschiedene Jahreszahlen für die Abstufungen in Gold, Silber
und
Bronze festgelegt, sowie für verschiedene Bereiche; Sport,
Politik,
Kultur und soziales Engagement verschiedene Jahresfristen.,
erläutert
der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen.“
„Jedes Engagement ist ehrenwert und verdient unseren Dank.
Wer
allerdings wie Wolfgang Paul (FDP), Ralf
Pächnatz-Löwendorf (erst SPD,
dann FDP), Jürgen Müller (FDP), Günter
Pächnatz (SPD), Ralf Justawitz
(CDU), Dr. Irene Pacholik (Die Linke) und Christa Henkel (Freie
Bürger)
20 Jahre aktiv in der Kommunalpolitik ist, hat das goldene Ehrenzeichen
mehr als verdient,“ unterstreicht Dirk Steinhausen.
Für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft im gemischten Chor
Großbeeren wurden
Rosegret Semt und Ute Weule ebenfalls mit der Ehrennadel in Gold
ausgezeichnet.
Wegen herausragenden Verdiensten wurde Dominique Harder, die sich im
Bosnienprojekt der Kirchengemeinde engagiert mit der Ehrennadel in
Bronze, sowie Reinhardt Henning, der seit mehr als 45 Jahre sich in der
Diedersdorfer Feuerwehr aktiv einbringt mit der Ehrennadel in Gold
ausgezeichnet. Alle Auszeichnungen wurden mit kurzen
erklärenden Worten
durch den Bürgermeister Carl Ahlgrimm erläutert.
Eine besondere Auszeichnung wurde Wolfgang Paul (FDP) zu teil. Die
Ehrensatzung regelt jetzt auch die Ehrenbürgerschaft der
Gemeinde
Großbeeren. Zum neuen Ehrenbürger
Großbeerens wurde Wolfgang Paul, der
lange Jahre als ehrenamtlicher Bürgermeister die Gemeinde
aktiv war,
ausgezeichnet. „Es hätte keinen Besseren treffen
können, Wolfgang Paul
hat es mehr als verdient und er legt für kommende
Ehrenbürger die
Messlatte sehr hoch. Wir wünschen ihm auch weiterhin
Gesundheit und
viel Schaffenskraft“, so der CDU Vorsitzende.
„Die Bereitschaft sich für andere Menschen zu
engagieren, seine
Freizeit zu opfern und etwas für unser Gemeinwohl zu tun,
müssen wir
auch weiterhin fördern. Unsere Ehrensatzung ist ein guter
Anfang, zeigt
aber auch, dass wir sie noch geringfügig verändern
müssen. Zur Zeit
hören die Jahresfristen bei 20 bzw. 30 Jahren auf. Wer
länger aktiv
ist, würde jetzt nicht geehrt werden. Diesen
Änderungsbedarf haben wir
erkannt und werden die Satzung anpassen.“, So der CDU
Gemeindevertreter
Dirk Steinhausen weiter.
 |
| Foto:
(von links
nach rechts) Wolfgang Paul, Ralf Pächnatz-Löwendorf,
Jürgen Müller bei der Laudatio vom
Bürgermeister Carl
Ahlgrimm (Quelle: Wiederitz) |
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| Foto:
(von links
nach rechts) Ralf Justawitz, Carl Ahlgrimm, verdeckt Dr. Irene Pacholik
und Günter Pächnatz (Quelle: Wiederitz) |
 |
| Foto:
(von links
nach rechts) Rosegret Semt, Reinhardt Henning, verdeckt Ute Weule mit
Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Quelle: Wiederitz) |
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| Foto:
Carl Ahlgrimm mit dem neuen Ehrenbürger Wolfgang Paul (Quelle:
Wiederitz) |
| Viele
Gemeindevertreter waren beim Schul- und Gemeindefest anwesend |
 |
| Foto:
Dirk Steinhausen am Stand des SV Grün-Weiß
Großbeeren (Quelle: Hepp) |
|
Freitag,
04.06.2010
Pressemitteilung
zum
gemeinsamen
Antwortbrief der Gemeindevertreter an die „AG
Lilograben“ des
Bürgertisches für lebendige Demokratie in
Großbeeren e.V.
Sehr geehrte Damen und
Herren Pressevertreter!
Vor einigen Tagen (am 16.
Mai 2010) erhielten wir Gemeindevertreter Post von der „AG
Lilograben“ des Bürgertisches für lebendige
Demokratie in
Großbeeren e.V. . Der Brief löste bei uns
Betroffenheit aus. Nicht
nur der Stil des Briefes überraschte, sondern auch die Art der
Fragestellung. Ist die Gemeindevertretung doch bis dato davon
ausgegangen, dass die Entscheidungen zur Erweiterung des GVZ
öffentlich und demokratisch diskutiert und mit Sorgfalt und
dem
erforderlichen Sachverstand getroffen wurden. Der Brief lässt
aber
durchaus die Interpretation zu, dass dies in Abrede gestellt wird.
Dem wollen und müssen wir energisch widersprechen.
Seit 2006 ist öffentlich
bekannt, dass das GVZ um zwei Flächen erweitert werden soll.
In
diesen 4 Jahren gab es vielfache Diskussionen in den
öffentlichen
Sitzungen der gemeindlichen Gremien zur Zielsetzung der Erweiterung
und den daraus resultierenden Konsequenzen und Aufgaben. Dieser
Prozess wurde von den Medien intensiv begleitet.
Alleine die Märkische
Allgemeine Zeitung hat in ihrer Berichterstattung seit dem Jahr 2006
mehr als ein Dutzend Artikel und Kommentare mit Themen, die die
GVZ-Erweiterung betreffen, veröffentlicht. Hinzu
kommen u. a. Berichterstattungen in einschlägigen
Fachzeitschriften,
in den kostenlosen Wochenzeitungen und diverse Informationen auf der
Internetseite und in Foren der Gemeinde Großbeeren.
Auch im Rahmen der
Kommunalwahl wurde das Thema von allen Parteien und
Wählergruppen
aufgegriffen und war Gegenstand der öffentlichen Diskussion,
so auch
bei der Veranstaltung des Bürgertisches zur Kommunalwahl 2008.
Keine der Parteien und
Wählergruppen hat sich gegen die Erweiterung des GVZ in der
geplanten Form ausgesprochen. Sämtliche Beschlussvorlagen der
Gemeindevertretung zur Erweiterung der GVZ-Flächen seit dem
Jahr
2007 sind einstimmig oder mit großer Mehrheit
parteiübergreifend
verabschiedet worden. Insofern ist davon auszugehen, dass die
Beschlussfassung zu den GVZ-Erweiterungen auch dem Wählervotum
entspricht.
Auch zum jetzigen Zeitpunkt besteht der parteiübergreifenden
Konsens
unter den Gemeindevertretern, dass die bisher getroffenen
Entscheidungen zur Erweiterung des GVZ richtig waren und sind.
Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, zu den
durchaus
berechtigten sachlichen Fragen eine gemeinsame Antwort zu
formulieren. Diese Antwort übergeben wir Ihnen in der Anlage.
In unserem Schreiben haben
wir die Sachfragen der „AG Lilograben“ des
Bürgertisches“
ausführlich beantwortet. Wir hoffen damit eventuell bestehende
Informationslücken zu schließen und mehr
Verständnis für die
bisherigen Sachentscheidungen der Gemeindevertretung zu finden. Damit
betrachten wir die Diskussion keineswegs als abgeschlossen.
Auch in den Jahren 2010
und 2011 werden die Bürger im Zuge der Durchführung
der
verbindlichen Bauleitplanverfahren zur Erweiterung des GVZ
Großbeeren
im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit
gemäß Baugesetzbuch
aufgerufen, mündlich und schriftlich zu den Planungen Stellung
zu
nehmen und eigene Vorstellungen einzubringen.
In wenigen Wochen besteht
für die Bürger der Gemeinde außerdem die
Möglichkeit, sich im
Rahmen der Bürgerbeteiligung, an der Erarbeitung des
Gemeindeentwicklungsplanes zu beteiligen. Auch hier geht es um die
Entwicklung des GVZ als Teil der Gesamtentwicklung der Gemeinde
Großbeeren.
In der Anlage übergeben
wir Ihnen unser Antwortschreiben an die „AG
Lilograben“ des
Bürgertisches für lebendige Demokratie in
Großbeeren. Wir würden
uns freuen, wenn Sie unserer Antwort die gleiche mediale
Aufmerksamkeit zukommen lassen, wie dem Brief der „AG
Lilograben“.
|
Donnerstag,
03.06.2010
Gemeinsamkeiten
betont
Am Ende stellte der CDU Vorsitzende, Dirk Steinhausen, aus
Großbeeren fest: „Na ja, es gibt noch Unterschiede.
Wir
haben schon einen
CDU Bürgermeister. Lasst uns daran arbeiten, dass auch in
Blankenfelde-Mahlow ein CDU Kandidat bei der nächsten
Bürgermeisterwahl gewinnt.“ Und spontaner Beifall
brandete
auf.
Anlass für diese Äußerung war das
„Schmiedegespräche“ der CDU Hoher Teltow.
Die
CDU-Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende
aus Blankenfelde-Mahlow, Regina Bomke, hatte eingeladen mit dem Ziel
diesmal die Gemeinde Großbeeren näher zu betrachten.
Der Titel des Abends lautete:
Unser westlicher Nachbar Großbeeren –
Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Spannendes, Bekanntes, Fremdes, Neues,
Bewährtes - ein interkommunaler Abend.
Dazu hatte sich die CDU Hoher Teltow illustre Gäste aus der
Nachbarschaft eingeladen. Der Bürgermeister von
Großbeeren
Carl Ahlgrimm, machte nach einem Exkurs in die Geschichte seiner
Gemeinde und einem großen Bogen über viele aktuelle
Entwicklungen auch einen Abstecher zu den derzeitigen Entwicklungen am
Flughafen BBI. Ergänzt wurden seine Ausführungen vom
Vorsitzenden des Gemeindeverbandes der CDU Großbeeren, Dirk
Steinhausen. Beide standen den interessierten Bürgerinnen und
Bürgern aus
– hauptsächlich – Blankenfelde-Mahlow Rede
und
Antwort: Ob über die Gemeindeentwicklung, die
Polizeipräsenz
der Region oder auch über das Gemeindeleben.
„Eigentlich haben wir ja viele Gemeinsamkeiten, ich denke,
die
müssen wir mehr betonen. Wir gehören beide zum
Speckgürtel und haben mit unserem
Bevölkerungswachstum immer
das Problem, dass wir unsere soziale Infrastruktur, hierzu
zählen
Kitas, Schulen, Sportanlagen, ständig dem Wachstum anpassen
müssen. Wir haben beide Verkehrsachsen, Großbeeren
die B101
und Blankenfelde-Mahlow die B96, durch unsere Gemeinde laufen und damit
auch die Lärmproblematik. Auch zukünftig werden wir
ähnliche Probleme mit der demographischen Entwicklung in
unseren
Gemeinden haben.“ so Dirk Steinhausen.
„Der Flughafen BBI wird auch weiterhin eine Herausforderung
für die Bürger und Gemeinden sein“,
erläuterte
Carl Ahlgrimm, der neue Vorsitzende der Schutzgemeinschaft der
Umlandgemeinden.
Zur Zusammenarbeit gehört auch die Möglichkeit rein
räumlich zusammen zu kommen. De facto ist es aber
äußerst schwierig, wenn man auf den
öffentlichen
Personennahverkehr angewiesen ist, von Großbeeren nach
Blankenfelde-Mahlow und umgekehrt zu kommen. „Unsere Kinder
und
Jugendlichen besuchen auch die Schulen und Kitas in der jeweiligen
anderen Gemeinde, unsere Bürgerinnen und Bürger sind
Mitglieder in den verschiedensten Vereinen auch in der jeweils anderen
Gemeinde, jede Gemeinde hat attraktive Angebote, die es in
der
anderen Gemeinde nicht oder nicht in dieser besonderen Art gibt. Und
warum auch? Warum sollten Nachbarn nicht gemeinsam ein gutes Angebot
für ihre Bürgerinnen und Bürger gemeinsam
schaffen? Alle
reden von Synergien, hier ließen sie sich erzeugen, wenn sie
denn
mit dem ÖPNV erreichbar wären. Gemeinsamkeiten
suchen,
betonen und schaffen setzt voraus, dass wir eine attraktive,
bedarfsgerechte ÖPNV-Verbindung zwischen unseren Gemeinden
herstellen. Lassen Sie uns daran arbeiten!“ fasst Regina
Bomke
einen dringenden Handlungsbedarf zusammen. |
Samstag,
29.05.2010
Festakt
der Schule mit Namensverleihung zur
Otfried-Preußler-Schule durch den Bildungsminister Holger
Rupprecht
 |
| Foto:
(von rechts nach links): Bürgermeister Carl Ahlgrimm, Detmar
Jarrosch (Vorsitzender der AG Namensfindung), Bildungsminister Holger
Rupprecht, Rektorin
des Grundschulbereiches Sabine Weidner, Rektor der Oberschule Boris
Petersen (Quelle: Otfried-Preußler-Schule) |
 |
| Foto:
zahlreiche
Gemeindevertreter waren anwesend: (von links nach rechts)
Günter
Pächnatz, Constanze Krause, Dirk Steinhausen,
Jacqueline
Hönow, Ute Grams, Teja Grzeskowiak (Quelle:
Otfried-Preußler-Schule) |
|
Donnerstag,
27.05.2010
Einführung
des Bürgermeisters in seine zweite Amtszeit
 |
| Bild:
offizielle
Einführung Carl Ahlgrimm durch den Vorsitzenden der
Gemeindevertretung Ralf Pächnatz-Löwendorf und Dirk
Steinhausen (Quelle: Clausitzner) |
 |
| Bild:
Blumenübergabe (Quelle: Clausitzner) |
|
Freitag,
21.05.2010
Gelungene
Veranstaltung mit zu wenig Teilnehmern
GEP-Zwischenergebnis vorgestellt
„Großbeeren 2020 - Wie soll unsere Gemeinde
aussehen?“ Hieß die Frage in der am letzten
Donnerstag
stattfindenden Veranstaltung der CDU Großbeeren. Bereits zu
Beginn machte der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk
Steinhausen, seiner Enttäuschung etwas Luft. „Es ist
erstaunlich bei der medienwirksamen Werbung, die wir für die
Veranstaltung gemacht haben, dass doch nur einige wenige Gäste
gekommen sind. Immerhin war es gerade die CDU die für die
breite
Bürgerbeteiligung geworben hat. Schade, wenn diese Angebote
nicht
genutzt werden. Der Gemeindeentwicklungsplan, der auf Initiative der
CDU erstellt werden soll, klärt die Zukunftsfragen der
Gemeinde.
Wie wollen wir uns in den nächsten 20 Jahren weiterentwickeln?
Wo
und mit welchen Profilen wollen wir unser Zusammenleben in der Gemeinde
gestalten?“
Die Zwischenergebnisse des Gemeindeentwicklungsplanung wurde von Georg
Börsch-Supan der Planungsgruppe 4 (P4) vorgestellt. Das
Unternehmen P4 ist von der Gemeinde mit der Erstellung dieser Planung
beauftragt worden, die nach Aussage von Georg Börsch-Supan
schon
einmalig ist und, da dies eine Gemeinde betrifft, die laut der
Landesplanung in den nächsten 20 Jahren auf über
10.000
Menschen wachsen soll. Es ist ungewöhnlich, da in den meisten
Gemeinden in Brandenburg eher ein Bevölkerungsschwund
prognostiziert wird.
Man ist noch am Beginn der Planung, die aber bis zum Herbst die
fesrtiggestellt werden soll. Bisher hat die Vorbereitungsgruppe einiges
zusammen getragen, was jetzt in 3 Arbeitsgruppen weiter
ergänzt
und konkretisiert wird. Die Besetzung der Arbeitsgruppen sind gerade
gebildet worden. Im Sommer soll über einen Zeitraum von zwei
Monaten den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden,
ihre
Wünsche und Vorstellungen mit einzubringen und an der Planung
zu
beteiligen.
Während des Vortrags wurden Möglichkeiten der
Entwicklung
aber auch unter Umständen kommende Konflikte beschrieben und
in
der Gruppe diskutiert.
„Wir haben einen tollen Vortrag gehört und
interessante
Einblicke über die mögliche Entwicklung unserer
Gemeinde
bekommen“ mit diesem Fazit beendete Dirk Steinhausen,
Vorsitzende
des CDU Gemeindeverbands die Veranstaltung zum Thema
„Großbeeren 2020 - Vorstellung der
Zwischenergebnisse des
Gemeindeentwicklungsprogramm“.
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| Foto:
interessierte Zuhörer (Quelle: Steinhausen) |
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| Foto:
Georg Börsch-Supan von P4 und Dirk Steinhausen (Quelle:
Steinhausen) |
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Donnerstag,
20.05.2010
CDU
begrüßt Entscheidung
Anlässlich einer Presseerklärung des
Wirtschaftsministerium
in der es heißt: "Die Güterverkehrszentren in
Brandenburg
erhalten zusätzlich 5-6 Millionen Euro Fördermittel
für
Investitionen in Erweiterungen und technische Ausstattung. Darauf
verständigten sich Infrastrukturminister Jörg
Vogelsänger und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers heute."
erläutert der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk
Steinhausen.
"Es ist wichtig, dass der, unter dem ehemaligen CDU-Wirtschaftsminister
Ulrich Junghanns, eingeschlagende Weg weitergegangen wird. Der Ausbau
der Güterverkehrszentren bringt neben Arbeitsplätzen
auch
eine messbare Entlastung der Umwelt. Die Bedeutung der
Güterverkehrszentren wird die nächsten Jahre eher
noch
steigen, weil die Logistik ein Wachstumsmoter auch in unserer Region
ist."
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Montag,
17.05.2010
CDU
Großbeeren besucht den Bundestag
Impressionen
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| Foto:
Bundestag in der Aussenansicht (Quelle: Steinhausen) |
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| Foto:
Plenarsaal (Quelle: Steinhausen) |
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| Foto:
Die "Diedersdorfer" im Bundestag, Steinhausen und Seelig (Quelle:
Steinhausen) |
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Freitag,
14.05.2010
Maskierte
überfallen Bank in Großbeeren
Falsche
Signale vom Innenminister
Anlässlich des Banküberfalls in Großbeeren
bei dem zwei
maskierte Räuber am Freitagnachmittag eine
Bankfiliale in
Großbeeren ausraubten und entkommen konnten, erinnerte der
Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Großbeeren, Dirk
Steinhausen, daran, dass es um das subjektive
Sicherheitsgefühl
der Bürger gehe, das durch solche Vorfälle
berührt werde.
Dirk Steinhausen erläutert, dass die in Ludwigsfelde
diskutierten
Sicherheitsmaßnahmen, den Rückzug der Polizei im
Landkreis
auf nur noch einen Wachen-Standort vom SPD Innenminister nicht
dementiert wurde. „Eine Schließung von Ludwigsfelde
ist das
falsche Signal und verkennt die Sicherheitslage," erklärt der
CDU-Mann.
„Wenn die Polizei jetzt bereits so lange braucht, um
rechtzeitig
aus Ludwigsfelde zu kommen, wie soll das erst werden, wenn der
Wachen-Standort noch weiter weg ist?“, Fragt er und
appelliert an
die Landesregierung, nicht weiter Stellen bei der Polizei zu streichen.
Bei solch dramatischen Vorkommnissen bedürfe es gut
ausgebildeter
Kräfte vor Ort, so Steinhausen. Auch verwies er darauf, dass
die
in der Bank sicher vorhandene Videoüberwachung die
Täter
nicht abgeschreckt habe.“Es darf nicht zu einem weiteren
angedachten, rein auf Einsparungen ausgerichteten, plan- und
konzeptlosen Ausdünnen von Polizeipräsens in unserer
Region
kommen“, so Dirk Steinhausen abschließend. |
Dienstag,
11.05.2010
Gemeindeentwicklung
nimmt Formen an
Die Gemeindeentwicklung in Großbeeren nimmt langsam Formen
an.
Auf der letzten Gemeindevertreterversammlung wurden die Anzahl der
Arbeitskreise und deren Besetzung beschlossen.
Die Arbeitskreise haben die Aufgabe, das der Projektgruppe P4
entwickelte Grobkonzept zu verfeinern und um einige ortstypische Themen
zu erweitern. Im Anschluss werden die Arbeitsergebnisse im Bauausschuss
der Gemeinde koordiniert und danach in einer breiten
Bürgerbeteiligung vorgestellt. Die Ideen der Bürger
werden
dann aufgenommen und zu einem fertigen Konzept zusammen gefasst.
Die Arbeitsgruppen werden sich mit inhaltlich zusammengefassten Themen
aus den Handlungsfeldern der zukünftigen Gemeindeentwicklung
befassen.
So wird der Arbeitskreis 1 sich mit dem Themenbereich
„Ortsteilentwicklung, Identität und
Wohnen“
beschäftigen, der Arbeitskreis 2 wird die Bereiche
„Freizeit, Landschaft und Umweltmanagement“
bearbeiten. Der
Arbeitskreis 3 soll „Gewerbe, Einzelhandel und
Gartenbau“
weiter entwickeln.
In der Gemeindevertretung einigte man sich auf die Anzahl von 7
Mitgliedern innerhalb eines Arbeitskreises, analog zu der bisherigen
Ausschussarbeit. Hierbei stellen die großen Parteien, CDU und
FDP, jeweils 2 Mitglieder, alle anderen Parteien jeweils ein Mitglied.
Der Arbeitskreis 1 durch Teja Grzeskowiak von der FDP geführt,
Helmut Barthel (SPD) wird den Vorsitz des Arbeitskreises 2
übernehmen. Die Arbeitsgruppe 3 wird durch den ehemaligen
Staatssekretär, Michael Richter (CDU) geleitet.
Das Grobkonzept wurde bereits auf der Bauausschuss-Sitzung Anfang April
der Öffentlichkeit präsentiert. „Wir kommen
voran,
jetzt sind die Arbeitskreise dran, danach geht es in die
Bürgerbeteiligung“, so der Vorsitzende der CDU
Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Wir haben mit der Projektgruppe P4 gesprochen und sie
gebeten,
das bisher veröffentlichte Material erneut zu zeigen. So
können weitere Interessierte einen ersten Eindruck gewinnen
und
möglicherweise angeregt werden einige Ideen einzubringen. Im
Rahmen einer offenen Mitgliederversammlung der CDU Großbeeren
wird am Donnerstag, den 20.05.2010 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal der
„Alten Molkerei“ die Präsentation
stattfinden. Wir
freuen uns natürlich immer über Gäste, die
mit uns,
über die weitere Entwicklung unseres Ortes diskutieren
wollen.“ So Dirk Steinhausen abschließend.
 |
| Foto: Gemeindeentwicklungsplanung
und deren Phasen (Quelle: P4) |
|
Freitag,
07.05.2010
CDU
lotet Möglichkeiten aus
Prävention
ist keine kurzfristige Sache
„Prävention ist einer der wichtigsten
Grundvoraussetzungen
bei der Verbrechensbekämpfung. Viele Bürger fragen
ihre
gewählten Vertreter: ‘An wen kann ich mich
wenden?’
Aus diesem Grund haben wir das Gespräch mit dem Schutzbereich
gesucht.“ Erläutert Dirk Steinhausen, Vorsitzender
der CDU
Großbeeren die Grundlage des Treffens mit dem Leiter
Sachgebiet
Prävention des Schutzbereiches Teltow-Fläming,
Polizeihauptkommissar, Olaf Lehnhardt.
Aufgabe des Sachgebietes Prävention ist es Straftaten zu
verhindern, Unfälle zu vermeiden, Gefahrenquellen gemeinsam
erkennen und abbauen.
„Ich war erstaunt, wie viele unterschiedliche Themen Herr
Lehnhardt und seine Truppe anbietet, ob zum Thema
Jugendkriminalität, Sucht und Drogen oder auch zur
Verkehrssicherheit, da sind eine Menge Themen, die wir auch als
Gemeinde mit unterstützen müssen. Die
Alkoholpräventionswoche , die im letzten Jahr durch die
Gemeinde
durchgeführt wurde, soll ja keine
‘Eintagsfliege’
sein. Anstatt Jugendliche zu diskriminieren, müssen wir
brauchbare
Angebote schaffen. Das wird allerdings kein 100 Meter Lauf, sondern
eher ein Marathon. Prävention ist keine kurzfristige
Sache.“
So Dirk Steinhausen weiter.
Eine Vielzahl der Präventionsmöglichkeiten finden in
den
Schulen statt: Hierzu zählt Alkohol und Rauchen ab der
5.Klasse,
sowie Drogen ab der 6.Klasse. Stark im Kommen war in letzter Zeit das
Thema Neue Medien und Beratung zum Rechtsextremismus.
Aber auch für andere Gruppen, wie z.B. Senioren werden
Präventionsmöglichkeiten angeboten. |
Dienstag,
04.05.2010
20-ter
Jahrestag der ersten freien Kommunalwahlen
20
Jahre aktiver Einsatz
„Historisch und einmalig kann man die Situation vor 20 Jahren
sicherlich nennen, von jetzt auf gleich mussten in tausenden von
Städten, Kreise und Gemeinden demokratisch, rechtsstaatlich
und
bürgernah gehandelt werden.“ So umschreibt Dirk
Steinhausen,
CDU Vorsitzender aus Großbeeren die Herkulesaufgabe, die die
Kommunalpolitiker vor 20 Jahren vor sich hatten.
Am 6. Mai 1990 gaben 9,2 Millionen von 12,3 Millionen Wahlberechtigten
ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 75 Prozent entspricht.
Mit 34,37 Prozent der Stimmen ist die CDU aus den ersten freien
Kommunalwahlen der DDR seit 1946 als Sieger hervorgegangen. Die SPD
erreichte 21,3 Prozent und die PDS 14,6 Prozent der Stimmen.
„Die Kommunalpolitiker der ersten Stunden haben
Großartiges
geleistet und es ist wichtig, diese Leistung zu würdigen und
stärker ins öffentliche Bewusstsein zu
rücken.“ So
der Vorsitzender der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Wenn man sich den damaligen Wahlzettel ansieht, dann erkennt
man
einige bekannte Namen: Einige der dort Genannten sind immer noch oder
wieder politisch aktiv. So taucht hier Wolfgang Paul (FDP),
Günter
Pächnatz (parteilos, damals auf Liste der SPD) oder auch Dr.
Irene
Pacholik (PDS, jetzt Die Linke) und Ralf
Pächnatz-Löwendorf
(damals SPD, jetzt FDP) auf.
„Über 20 Jahre sich aktiv für unser
Gemeinwohl
einzusetzen ist ein tolle Leistung. Wir, als Gesellschaft, sind zu Dank
verpflichtet, dass sie sich in einer Zeit politisch engagiert haben,
als vieles noch nicht „Klar und beständig“
war.“
„Die CDU ist damals in Großbeeren noch nicht
angetreten.
Erst bei der folgenden Kommunalwahl könnte man auch sein Kreuz
bei
der CDU machen. Erst 2002 wurde in Großbeeren eine eigener
Gemeindeverband gegründet.“ so Dirk Steinhausen
abschließend.
Am 6. Mai 1990 wurde die Kommunalwahl durchgeführt. Es war
nach
der Volkskammerwahl im März 1990 die zweite demokratische Wahl
in
der DDR und zugleich die letzte. Dieser Wahltermin 1990 war als
Wiederholung für die Kommunalwahl vom 7.Mai 1989 angesetzt
worden.
Vorher wurden bereits seit 1950 jegliche Wahlen, so auch die
Kommunalwahlen 1989 gefälscht. Egon Krenz, Wahlleiter der
Kommunalwahl vom 7.Mai 1989 ließ eine Woche nach Feststellung
des
amtlichen Wahlergebnisses alle Unterlagen vernichten. Diesmal
aber gab es etwa 300 Einsprüche gegen das Ergebnis. Die, durch
die
Stasi kontrollierte Justiz erteilte am 19. Mai die Weisung,
Einsprüche kommentarlos anzunehmen und nach einer gewissen
Frist
„mündlich zu bescheiden“, also abzulehnen.
Die Bürger reagierten auf inzwischen schon bewährte
Weise:
Die Zahl der Ausreiseanträge stieg. Die Oppositionsgruppen,
die
sich aus den kirchlichen Gruppen bildeten, begannen nach und nach immer
mehr Menschen für sich zu gewinnen. Der neu angesetzte
Wahltermin
fiel in die Zeit nach Fall der Mauer.
Die Wahl am 7. Mai 1989 sei der „erste Spatenstich
fürs
Grab“ des SED-Staates gewesen, sagte der aus der
DDR-Bürgerbewegung kommende Grüne Werner Schulz
einmal.
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| Foto:
Wahlschein vom 06.Mai 1990 (Quelle: Pacholik) |
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Samstag,
17.04.2010
Aktion
mit durchschlagendem Erfolg
Ordnungsamt
hilft, wo es kann.
„In den letzten 5 Tagen sind bereits 10 Meldungen
über
Dreckecken bei mir eingegangen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Jede
dieser Meldungen habe ich mir angesehen und ein Foto gemacht. Das
erschreckende ist mit welcher Dreistigkeit, die Leute ihren
Müll
einfach aufs Feld oder in den Wald schmeißen.
Ärgerlich ist
diese Rücksichtslosigkeit, dass ganze LKW-Ladungen einfach
abgekippt werden, nur weil man zu faul ist, nach Ludwigsfelde zur
Entsorgung zu fahren.“ So die erste Reaktion des Vorsitzenden
der
CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, auf eine Aktion
für
Ordnung und Sauberkeit in der Gemeinde. Mit der örtlichen
Publikation der CDU wurde die Aktion: Weg mit dem Dreck gestartet. Hier
sind die Bürger aufgerufen Dreckecken in ihrer Gemeinde zu
melden.
„Der Müll liegt an Ecken, wo man gerade noch so mit
dem Auto
hinkommt, aber vor allem in klassische Wandergebiete.“ Jede
Meldung wird fotografiert und dann ans Ordnungsamt gesendet. Schlimm
ist, das es für die Umweltsünden verschiedene
Ansprechpartner
gibt. „Werfe ich meinen Fernseher innerorts auf eine
Gemeindegrundstück ist unser Ordnungsamt zuständig,
werfe ich
ihn außerorts ist es die untere Abfallbehörde des
Kreises,
werfe ich ihn in den Wald ist der Förster mein
Ansprechpartner.
Werfe ich ihn auf ein Privatgrundstück sind die
Möglichkeiten
beschränkt, sollte keine Seuchengefahr oder so etwas vorhanden
sein, kann die Gemeinde den Eigentümer nur bitten. Zum
Glück
ist unser Ordnungsamt fit und kümmert sich nach unserer
Meldung,
um den richtigen Ansprechpartner. Wichtig ist das Ergebnis.“
so
Steinhausen weiter.
„Grundsätzlich muss man sich Fragen, was sind das
für
Mitglieder unseres Gemeinwesen, die so wenig Verantwortungsbewusstsein
besitzen, ihren Müll einfach so zu entsorgen. Vielleicht
müssen die Strafen drakonischer ausfallen, um ein Umdenken zu
unterstützen. Wir brauchen wieder mehr nachbarschaftliches
Bewusstsein.“ Abschließend ruft Dirk
Steinhausen dazu
auf: „Leute, passt auf eure Region mehr auf und meldet
Umweltsünder der Polizei“.
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| Foto:
alte Reifen (11 Stück) in Diedersdorf (Quelle: Privat) |
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| Foto:
Couch und Fernseher in Kleinbeeren (Quelle: Privat) |
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| Foto:
Bauabfälle nahe des Ortsteils Heinersdorf (Quelle: Privat) |
Alle hier gezeigten Fotos sind beim Ordnungsamt gemeldet und die
Dreckecken sind teilweise schon entfernt. |
Dienstag,
13.04.2010
10
Jahre für das Gemeinschaftsleben
Dank
und Anerkennung
Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen,
gratuliert
dem Förderverein Gemeinschaftsleben Diedersdorf zum
10.Gründungsjubiläum. Am 13. April 2000 versammelten
sich im
Dorfgemeinschaftshaus in Diedersdorf 11 Engagierte Personen, die einen
Verein gründeten, der das Ziel verfolgte, das
Gemeinschaftsleben
im Dorf zu fördern. Der CDU-Vorsitzende erinnerte daran, dass
der
Förderverein einen wesentlichen Anteil am positiven
Dorfgefühl in Diedersdorf hat „Nach der
Gründung wurden
in den letzten 10 Jahren viele Veranstaltungen durchgeführt,
die
unser Dorf nach vorn gebracht haben.“, sagte Dirk Steinhausen.
„Unser Zusammenleben ist abhängig von
Ehrenamtlichen, die
uns unterstützen und zum Wohle aller, an unserer
Weiterentwicklung
arbeiten. Es ist schön, dass es euch gibt.“ Bemerkt
der
1.Vorsitzende des Förderverein Freiwillige Feuerwehr
Diedersdorf
und stellvertretende Ortsvorsteher Manfred Seelig (CDU). Die beiden
Diedersdorfer Kommunalpolitiker betonen abschließend:
„Wir
wünschen dem Förderverein Gemeinschaftsleben
Diedersdorf
für die Zukunft alles Gute und Geschlossenheit, um sich auch
weiter so aktiv an unserem Gemeinwesen zu beteiligen. Wir schulden euch
Dank und Anerkennung.“
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| Foto:
Manfred Seelig und Dirk Steinhausen (Quelle: privat) |
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Montag,
12.04.2010
Ahlgrimm gewinnt mit 84,1%
Wieder
keine Blumen für den Bürgermeister
Um 18:33 Uhr war alles vorbei. Um diese Uhrzeit zeigte der Wahlcomputer
der Gemeinde das Wahlergebnis aus dem Wahlbezirk Kleinbeeren an. Der
vierte von sechs Wahlkreisen schob das Wahlergebnis für Carl
Ahlgrimm über das Quorum von 15 % Ja-Stimmen aller
Wahlberechtigter der Gemeinde Großbeeren. Spontaner Beifall
brandete auf und die ersten gratulierten bereits Carl Ahlgrimm zur
Wiederwahl. Der mochte in diesem Augenblick noch nicht wirklich die
Glückwünsche entgegennehmen. „Wir warten
auf das
Endergebnis“. Dies ließ nicht lange auf sich
warten. Um
18:49 Uhr stand das vorläufige amtliche Endergebnis fest. Carl
Ahlgrimm, der auf Liste der örtlichen CDU erneut angetreten
war,
wird auch die kommenden 8 Jahre als Bürgermeister die Gemeinde
Großbeeren führen.
Mit sehr guten 84,1 % aller abgegebenen Stimmen wurde er in seinem Amt
bestätigt.
Die Wahlbeteiligung lag bei 26,1 %.
„Ein außergewöhnliches Ergebnis, was die
hohe
Zufriedenheit der Großbeerener widerspiegelt.“ So
der CDU
Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen.
„Die Wahlbeteiligung ist mit 26,1 %
erwartungsgemäß
geringer ausgefallen, da durchaus viele zwar eine Wahl, aber doch keine
Auswahl gesehen haben. Alle politischen Gruppierungen hätten,
die
Möglichkeit einen Kandidaten ins „Rennen zu
schicken“,
es hat sich aber keiner gefunden, der gegen den CDU-Kandidaten Carl
Ahlgrimm antreten wollte. Jeder Gegenkandidat hätte die
Wahlbeteiligung um mindestens 20 % nach oben geschoben, weil es dann
einen wirklichen Wettbewerb der Konzepte hätte geben
müssen.
Für uns ist das Rückenwind für die weitere
kommunale
Arbeit vor Ort. Wir haben jetzt innerhalb der letzten zwei Jahre bei
jeder Wahl Stimmengewinne erlebt, ganz egal wie die politischen
„Großwetterlage“ war. Dies zeigt, dass
die
Bürger Einsatz und Aktivitäten honorieren.“
Carl Ahlgrimm bedankte sich in einer kurzen Rede bei seinen
Unterstützern. „Es war die richtige Entscheidung mit
der CDU
anzutreten. Ich bleibe auch weiterhin parteilos und der
Bürgermeister aller Großbeerener.“
Zum Abschluss bekam der Vorsitzende der CDU Großbeeren noch
eine
Rüffel vom alten und neuen Bürgermeister Carl
Ahlgrimm:
„Man, jetzt hast Du schon wieder die Blumen
vergessen.“
„Die gibt es wenn Du offiziell eingeführt
wirst,“
erwiderte Dirk Steinhausen.
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| Foto:
zahlreiche Gäste bei der Wahlkampfparty (Quelle:Steinhausen) |
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| Foto:
viele
Freunde und politisch Interessierte sind gekommen, hier: links Adrian
Hepp und daneben Peter Wagner (Quelle: Steinhausen) |
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| Foto:
Steinhausen und Ahlgrimm; wieder keine Blumen für den alten
und neuen Bürgermeister (Quelle: Steinhausen) |
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Sonntag,
11.04.2010
Verkehrsgesellschaft
in der Kritik
Flexibel,
wie eine Betonwand
Endlich wird die Dorfstraße im Ortsteil Kleinbeeren der
Gemeinde
Großbeeren saniert. Die Dorfbewohner haben einige Zeit warten
müssen, bevor die Arbeiten starten konnten. Schon bringen
allerdings die Straßenarbeiten, die nächsten
Probleme mit
sich.
Aufgrund der Baumaßnahmen wird jetzt der Busverkehr stark
eingeschränkt. Die Verkehrsgesellschaft
Teltow-Fläming (VTF)
wird die Baustelle nicht befahren und bleibt am Friedhof, an der
Dorfeinfahrt, stehen. Hier müssen jetzt alle
Fahrgäste, und
dies sind zumeist Schulkinder, auf einer Baufläche bei Wind
und
Wetter auf den Bus warten.
„Bei einer zu erwartenden Bauzeit, die bis Ende 2010 gehen
wird,
ist das nicht nachzuvollziehen, warum die Busse nicht weiterfahren.
Zumal die Buswendestelle, ja noch nicht gebaut wird,“
erläutert der Ortsvorsteher Kleinbeerens, Michael Richter
(CDU).
„Täglich fahren LKWs durch die Baustelle, die haben
keine
Probleme damit.“
„Wir haben, als Gemeinde, daraufhin hingewiesen und haben
bisher
keine Reaktion erhalten,“ so der Bürgermeister Carl
Ahlgrimm
(parteilos). Die Möglichkeiten der Gemeinde hier Einfluss auf
die
VTF zu nehmen, sind äußerst gering.
„Leider ist die VTF flexibel wie eine Betonwand,“
bemerkt
Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU Großbeeren,
„dies
haben wir schon mehrmals feststellen müssen. Der
Unternehmensleitsatz "Nahverkehr mit Qualität" ist mehr
Werbeaussage, als dass er tatsächlich begründet ist.
Wir
wollen einen leistungsfähigen öffentlichen
Nahverkehr, da
muss mehr kommen.“ |
Samstag,
10.04.2010
Junge
Union wählt neuen Vorstand
Andreas
Schröder neuer Vorsitzender
Die Junge Union der CDU Teltow-Fläming wählte am
10.April
2010 einen neuen Kreisvorstand. Als neuer Kreisvorsitzender wurde
Andreas Schröder aus Frankenförde gewählt.
Der
29-jährige Andreas Schröder hat an der
Universität
Potsdam Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften studiert und hat
für kreisweite Aufmerksamkeit gesorgt, als er als
Bürgermeisterkandidat für Nuthe-Urstromtal angetreten
ist und
mit über 31 % ein achtbares Ergebnis erzielte.
"Die Junge Union ist das politische Sprachrohr der Jugend.
Für uns ist es wichtig, junge Menschen in die kommunalen
Parlamente zu bringen und somit für frischen Wind zu sorgen.
Nur
durch neue Ideen und neue Anstöße bleibt
Kommunalpolitik
lebendig." gratuliert der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU
Teltow-Fläming, Dirk Steinhausen, dem neuen Vorsitzenden.
 |
Foto:
neuer
Vorsitzender der Jungen Union Teltow-Fläming, Andreas
Schröder, hier rechts neben Ulrich Junghanns, ehemaliger
Wirtschaftsminister im Land Brandenburg (Quelle: privat) |
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Donnerstag,
08.04.2010
Bauausschuss
einigt sich auf die Anzahl der Arbeitsgruppen
Gemeindeentwicklungsplanung
nimmt Konturen an
Knapp ein Jahr nach Beschluss der Gemeindevertretung von
Großbeeren sich planerisch mit seinen Entwicklungszielen
stärker auseinander zu setzen, wurden jetzt im Ausschusses
für Bauen, Gemeindeentwicklung und Umwelt die Bestandsanalyse
präsentiert und die weitere Vorgehensweise beschlossen.
Im März 2009 hatte die Gemeindevertretung ein gemeinsamer
Antrag
der CDU/FDP-Koalition beschlossen. Ziel des Antrages war die weitere
Entwicklung der Gemeinde unter dem Stichwort
„Großbeeren
2020“ langfristig über eine
Gemeindeentwicklungsplanung
darzustellen. “Die Gemeindeentwicklungsplanung (GEP) ist eine
Zusammenstellung von Grundsätzen und Zielen sowie eine
Auflistung
von Vorschlägen, wie diese Grundsätze und Ziele
erreicht
werden können. So soll eine Vision entstehen,, wie sich unsere
Gemeinde in den nächsten 15 - 20 Jahren entwickeln
soll.“,
erläutert, Dirk Steinhausen, Vorsitzender der CDU
Großbeeren
die Zielrichtung.
Das beauftragte Unternehmen P4 hat jetzt die erste
„Grundlagenermittlung und Diskussionsgrundlage“
vorgelegt.
Hierzu sollen interfraktionelle Arbeitsgruppen zum GEP gebildet werden,
die sich mit den für die Gemeindeentwicklung relevanten
Themenfeldern näher auseinandersetzen. Die AG’s
setzen sich
aus einem Mitglied des Bauausschusses, Gemeindevertretern und
sachkundigen Einwohnern zusammen. Die AG’s sollen die bisher
erarbeiteten Diskussionsgrundlagen überprüfen und auf
dieser
Basis politisch machbare Vorschläge für die Zukunft
von
Großbeeren in 2020 in die Planung mit einbringen.
Der Bauausschuss folgte einstimmig der Empfehlung nur 3 AGs zu
gründen, die mit bis zu 7 Mitgliedern besetzt werden sollen.
Die
Ergebnisse werden zusammengefasst und sollen dann in einer breit
angelegten Bürgerbeteiligung präsentiert werden.
„Langsam nimmt die Planung Konturen an und zeigt uns auch,
dass
wir in den Arbeitsgruppen noch viel diskutieren müssen, um uns
Entwicklungsziele für die nächsten Jahre zu geben.
Ziele, die
möglichst einen breiten Konsens haben sollten“ so
der
Vorsitzende des Ausschusses, Günter Henkel (CDU). |
Freitag,
02.04.2010
Frühling/Sommeraktion
der Großbeerener CDU startet
"Weg
mit dem
Dreck" - Großbeerener
sollen Dreckecken aus Ihrer Gemeinde melden.
Ein Großteil der Großbeerener empfinden die
Verschmutzung ihrer Gemeinde als schwerwiegenste
Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität.
Verstärkt wenden sich Anwohner vor allem aus der
Kondor-Wessel-Siedlung an die politischen Parteien oder an die
Gemeindeverwaltung. Teilweise kommen die Gemeindearbeiter gar nicht so
schnell hinterher, wie es zu Verschmutzungen kommt. Insbesondere die
Spielplätze sind hiervon betroffen. Bereits im letzten Jahr
reinigte die CDU Großbeeren zusammen mit Freiwilligen einige
Spielplätze.
„Wir wollen frühzeitig wissen, wo, und vor allem wie
oft, es Probleme gibt. Erst dann kann man daraus entsprechend
reagieren. Deswegen werden in den nächsten Monaten Postkarten
in Großbeeren verteilt, die dazu auffordern, Dreckecken zu
melden und zu dokumentieren. Das soll helfen, den Bürgersinn
zu stärken, die Verantwortliche in die Pflicht zu nehmen und
die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. Natürlich kann
man die Postkarte auch von der Homepage runter laden.“
(www.cdu-grossbeeren.de) so der Vorsitzender der CDU
Großbeeren, Dirk Steinhausen
 |
| Foto:
Postkartenaktion der CDU Großbeeren, einfach anklicken und
die Postkarte runterladen (Quelle: CDU Großbeeren) |
„Wir wollen alle eine saubere Gemeinde haben. Wir sind eine
kinder- und touristenfreundliche Gemeinde und wir freuen uns, wenn man
sich bei uns niederlässt. Ich finde, es macht einen guten
Eindruck, wenn sich unsere Gemeinde so anbietet, wie sie sein
könnte, nämlich freundlich, grün und
sauber!“ |
Freitag,
26.03.2010
Dann
klappt´s auch mit dem Nachbarn
Nach einem langen, kalten Winter geht es jetzt wieder los: Das
„Großreinemachen“ im eigenen Garten. Da
wird geharkt,
geschnitten, zusammengefegt und in die grünen Säcke
gestopft.
Und weil teilweise doch relativ viel Baumschnitt anfällt,
kommen
einige „Hobbygärtner“ auf die Idee:
„Man
könnte ja einfach alles verbrennen.“
Dann wird ein Feuer gemacht und schon gibt es Ärger mit den
Nachbarn, den nicht allen ist die Rechtslage klar.
„Eine Menge Ärger könnte vermieden werden,
wenn man
vorher miteinander spricht“, umschreibt der CDU Vorsitzende
der
CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen, das alljährliche
Treiben.
Eigentlich ist die Rechtslage klar:
Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle aus Haushalt und Garten
ist
grundsätzlich laut § 4 der Abfall- und
Kompostierungsverbrennungsverordnung nicht zulässig. Aber der
zuständige Minister für ländliche
Entwicklung, Umwelt
und Verbraucherschutz hat im Jahre 2007 das Verbrennen von Stoffen im
Freien teilweise zugelassen.
So sind Holzfeuer grundsätzlich auch ohne Ausnahmegenehmigung
der
Gemeinde oder des Landkreises zulässig, wenn die Nachbarschaft
nicht gefährdet und nicht belästigt wird. Der Erlass
legt
allerdings einige Grundvoraussetzungen fest. So darf die Feuerstelle
nur gelegentlich betrieben werden, sowie der Brennstoff luftgetrocknet
und ausschließlich aus naturbelassenen, stückigem
Holz
bestehen. Weiterhin darf der Feuerhaufen ein Meter in Durchmesser und
Höhe nicht übersteigen und es muss ein ausreichender
Abstand
zum nächstgelegenen Gebäude vorhanden sein. Sowie
eine
zuverlässige Aufsichtsperson muss das Feuer
überwachen.
Die Verordnung ist allerdings kein Freibrief. Wenn sich Nachbarn
beschweren, muss man sich entweder mit den Nachbarn einigen oder das
Verbrennen einstellen.
„Mein Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr hat
mir noch
geraten, dass ich besser Bescheid sagen soll, nicht das mein Rauch, der
durch das Feuer entsteht, zu einer Feuermeldung führt, und auf
einmal steht die Feuerwehr vor der Tür. Also mein Tip: Vorher
bei
der freiwilligen Feuerwehr nachfragen und mit den Nachbarn
sprechen.“ |
Mittwoch,
24.03.2010
CDU
Großbeeren gratuliert SPD-Ortsverband zum 20.
Gründungsjubiläum
Der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk Steinhausen,
gratuliert
der SPD Großbeeren zum
20.Gründungsjubiläum. Die
Großbeerener Sozialdemokraten schlossen sich am
30.März 1990
zu einem Ortsverband zusammen. Der CDU-Vorsitzende erinnerte daran,
dass Sozialdemokraten einen wesentlichen Anteil an der friedlichen
Revolution vor 20 Jahren gehabt haben. „Mit der
Gründung von
SDP-Ortsverbänden wurde die SED unmittelbar im Kern ihres
Selbstverständnisses als Einheitspartei getroffen. Dazu
gehörte Mut“, sagte Dirk Steinhausen.
Wie der CDU-Politiker weiter ausführte, „lebt die
parlamentarische Demokratie von unterscheidbaren politischen Konzepten.
Deshalb ist es selbstverständlich und sogar notwendig, wenn
CDU
und SPD politisch immer wieder die Klingen kreuzen. Politische
Meinungsbildung lebt vom Wettbewerb. Ich wünsche der SPD
Großbeeren für die Zukunft alles Gute und
Geschlossenheit,
um aktiver an unserem Gemeinwesen mitzuarbeiten“, so Dirk
Steinhausen. |
Montag,
22.03.2010
Abbruch
und keine Perspektive
Bessere
Unterstützung für Schulabgänger ohne
Abschluss gefordert
Trotz der allgemeinen zehn-jährigen Schulpflicht und dem sehr
differenzierten Bildungssystem in Deutschland verlassen bis zu 7% der
Schüler die Schule ohne Abschluss.
In den letzten Jahren waren in Brandenburg bis zu 10% der
Schüler ohne Abschluss.
In den jetzt veröffentlichten Berichten des Amtes für
Statistik in Brandenburg hat sich dies im Land etwas gebessert. So hat
Brandenburg für das Schuljahr 2008/2009 nur noch 7,8 %
Abgänger ohne Abschluss zu verzeichnen.
In den einzelnen Landkreisen gibt es ganz unterschiedliche Ergebnisse.
Die höchste Abgängerzahl ohne Abschluss hat der
Landkreis
Oder-Spree mit 10,7 %, dicht gefolgt von Teltow-Fläming mit
9,7 %.
Im untersuchten Schuljahr waren dies z.B. In Teltow-Fläming
136
Schüler, die ohne Abschluss die Schule verließen.
Sieht man sich die Zahlen genauer an, erkennt man dass insbesondere in
Teltow-Fläming die Anzahl Abgänger ohne Abschluss von
Oberschulen die Höchste im gesamten Land Brandenburg ist.
Die anderen Landkreise kompensieren die Zahlen teilweise durch mehr
Abschlüsse über den zweiten Bildungsweg.
„Im Landkreis
Teltow-Fläming hat man nicht den Eindruck, dass das Problem
bisher
erkannt wurde. Zum Vergleich bei unserem Nachbarn Potsdam-Mittelmark
sind die Zahlen 60% niedriger (PM: 27; TF: 68), stellt der
stellvertretende CDU Kreisvorsitzende Dirk Steinhausen,
ernüchtert
fest.
"Eine viel zu hohe Zahl betroffener Jugendlicher mit schlechten
beruflichen und persönlichen Perspektiven, die
künftig auch
der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung des Kreises fehlen werden. Da
tut mehr und bessere Unterstützung Not", schätzt Dirk
Steinhausen die Situation ein.
 |
| Foto:
Dirk Steinhausen und Danny Eichelbaum (Quelle: privat) |
Die Arbeitsgemeinschaft Bildung für Deutschland stellt hierzu
fest: „In Zeiten, in denen eine hohe Qualifizierung immer
wichtiger wird, werden Schulabgänger ohne Abschluss immer
häufiger direkt ins Abseits gedrängt. Nur etwa einem
Fünftel gelingt es, direkt eine Ausbildung
anzuschließen.
Etwa ein Viertel schafft es noch nicht einmal eine
Erwerbstätigkeit zu finden. Die Arbeitslosenquote in dieser
Gruppe
ist mit etwa 25% die höchste in ganz Deutschland. Dadurch wird
die
Problematik der Schulabgänger ohne Abschluss nicht nur zu
einem
persönlichen Drama, sondern wird auch für den Staat
zu einem
Kostenfaktor, der dann mit Sozialhilfe etc. zur Seite stehen
muss.“
„Wir müssen Perspektiven aufzeigen. Letztlich steht
hinter
jeder Zahl ein konkretes Einzelschicksal. Hier muss mehr getan
werden“, so Dirk Steinhausen.
"Eine gute Bildungspolitik für unsere Kinder ist die beste
Sozialpolitik. Ein Schulabschluss ist heute wichtiger als je zuvor, um
seinen Weg in eine berufliche Zukunft einzuschlagen.“ Betont
Danny Eichelbaum, Kreisvorsitzender der CDU Teltow-Fläming und
Mitglied des Landtages. |
Samstag,
20.03.2010
Spielplatzpatenschaften?
Idee
für Großbeeren
Die CDU/FDP-Koalition hat einen Antrag in die
Gemeindevertretung
Großbeeren eingebracht. Ziel des Antrages ist für
die
kommunalen Spielplätze Patenschaften einzurichten. Hierzu
wurde
die Gemeindeverwaltung aufgefordert mit der Grund- und Oberschule
Möglichkeiten auszuloten, damit Schulklassen sich als Pate
für die Spielplätze finden.
Im Bereich von Großbeeren existieren 8 öffentliche
kommunale
Spielplätze. Diese Spielplätze, die in der Regel
für
Kinder bis zu 12 Jahren konzipiert sind, benötigen einen
"Kümmerer". Damit noch schneller Verunreinigungen (Spritzen
oder
Glasscherben), Zerstörungen oder Verbesserungen der Verwaltung
mitgeteilt werden können. Die CDU wirbt dafür, sich
als
ehrenamtlicher Pate für diese Spielplätze
einzubringen.
Bereits im letzten Jahr hat die CDU Großbeeren mehrere
Spielplätze gereinigt, dabei entstand die Idee der
Patenschaften.
„Gleichzeitig wird Verantwortlichkeitsgefühl
für das
kommunale Eigentum geschaffen. Wünschenswert wäre
durch die
Patenschaft eine Reduzierung der Schäden an unseren
Spielplätzen. Man macht nicht das kaputt, worum man sich
kümmern muß. Unterstreicht der CDU Vorsitzende, Dirk
Steinhausen das Ziel des Antrages.
„Vielleicht hilft uns die Idee von Spielplatzpatenschaften
und
dem ehrenamtlichen Einsatz die Situation zu verbessern. Es muss in der
Summe ein ‘Mehr’ ergeben.“ so
Steihausen
abschließend. |
 |
Freitag,
19.03.2010
CDU/FDP
Koalition lässt Ortslinie prüfen.
Angebot
des ÖPNV erweitern
Die Gemeinde Großbeeren hat in den letzten Jahren einen
Aufschwung an Menschen und Wirtschaftsleistung erlebt,
„Leider
konnte der Öffentliche Personennahverkehr, dieser Entwicklung
nicht standhalten. Wir haben immer noch zu wenig Busverbindungen, die
Ortsteile sind kaum angeschlossen,“ beschreibt der CDU
Vorsitzende Dirk Steinhausen die Problematik“
"Mit dem Reginalbahnhof haben wir eine bessere Verbindung an Berlin.
Nur unser Bahnhof ist selber nicht gerade günstig in die
bestehenden Linien eingebunden. Eine Fahrt von einem Ortsteil zum
Bahnhof oder von einem Ortsteil zum Nächsten, gleicht einer
halben
Weltreise, das kann es nicht sein." so Steinhausen weiter.
Die CDU/FDP-Koalition hat jetzt einen Antrag eingebracht in der
Möglichkeiten und Alternativen geprüft werden sollen
eine
Ortslinie einzurichten. Ziel ist es die Ortsteile in
regelmäßiger Frequenz mit dem Bahnhof der Gemeinde,
aber
auch die Ortsteile untereinander besser zu verbinden. |
Mittwoch,
17.03.2010
Alles
Wirtschaft oder was?
Soziale
Marktwirtschaft kein oder nur Randthema
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat
Schulbücher
zum Thema Wirtschaft untersucht und kam zu erschreckenden Ergebnissen.
So heißt es in der Studie: „Zwar werden zentrale
ökonomische Begriffe wie Wettbewerb, Markt oder Strukturwandel
in
vielen Schulbüchern aufgegriffen, doch oft werden sie
einseitig
dargestellt. Die meisten Publikationen setzen etwa Unternehmen pauschal
mit Großkonzernen gleich – der unternehmerische
Mittelstand
existiert schlicht nicht.“
Dies ist umso erstaunlicher da Mittelständler 70 % aller
Arbeitnehmer beschäftigen und über 80 %
aller Lehrlinge
ausbilden.
„Die untersuchten Schulbücher stammen zwar aus
Nordrhein-Westfalen, ich habe allerdings keinen Zweifel, dass das auch
in Brandenburg so ist. Seit 60 Jahren hat die Soziale Marktwirtschaft
unserem Land eine beispiellose Erfolgsgeschichte beschert. Die Soziale
Marktwirtschaft verbindet Freiheit mit Sicherheit, Wettbewerb mit
Solidarität und schöpferische Dynamik mit Gemeinsinn.
Unterstreicht der Vorsitzende der CDU Großbeeren, Dirk
Steinhausen, die Grundlagen unserer Wirtschaftspolitik.
„Die meisten Publikationen erwecken den Eindruck, die
Schaffung
von Arbeitsplätzen, Wirtschaftswachstum und
Industrieansiedlungen
würden ausschließlich auf das Konto staatlicher und
kommunaler Stellen gehen. Unternehmerische Verantwortung, Chancen und
Risiken der Selbstständigkeit oder die Bedeutung von Gewinn
und
Investitionen tauchen in den untersuchten Büchern hingegen
kaum
auf. Auf diese Weise bleiben Unternehmen eher unbekannte
Gebilde.“ heißt es weiter.
„Solange die soziale Marktwirtschaft nur ein Randthema in der
Bildungspolitik ist und das Unternehmertum eher negativ den
Schülern vermittelt wird, kann man nicht erwarten das die
kommenden Generationen eine systematischen Vermittlung von
ökonomischer Grundbildung erhalten. Das wird unsere
Wirtschaftsleistung langfristig schaden. Das Geld für
Sozialleistungen kommt ja nicht vom Staat, er verteilt es nur um,
letztlich kommt es zu einem großen Teil von Unternehmen, die
sich
im Regelfall, ohne Netz und „Doppelten Boden“, auf
dem
freien Markt bewegen“.
„Ein stärkere Fokussierung des Bildungssystem auf
die
Sachverhalte der Sozialen Marktwirtschaft muss angestrebt werden. Ob
das eine rot-rote Landesregierung leisten kann, bezweifeln inzwischen
immer mehr Selbstständige und
Mittelständler.“
umschreibt Dirk Steinhausen die Situation. |
Montag,
15.03.2010
Konzeptionelles
Chaos –
Ludwigsfelder
Wache darf nicht Opfer werden
Im Zuge der Diskussionen um eine mögliche Schließung
der
Polizeiwache Ludwigsfelde will das Stadtparlament Ludwigsfelde eine
Resolution beschließen, um für den Erhalt und den
geplanten
Neubau der Polizeiwache zu kämpfen.
Hierbei regte der Stadtverordnete Detlef Helgert (CDU) eine Abstimmung
mit den Nachbargemeinden an. Dies erscheint sinnvoll, da alle Gemeinden
im Norden davon betroffen sind.
"Gerne nehmen wir den Gedanken auf. Eine Schließung von
Ludwigsfelde ist das falsche Signal und verkennt die Sicherheitslage,"
erklärt der CDU- Vorsitzende aus Großbeeren, Dirk
Steinhausen.
Ein Großteil der sicherheitsrelevanten Einrichtungen befinden
sich im Norden. Eine veränderte Sicherheitslage durch eine
weitere
Reduzierung auf nur noch eine Wache im Landkreis in Luckenwalde wird
dem nicht gerecht.
"Unsere Städte und Gemeinden wachsen jedes Jahr.
Großbeeren
und Blankenfelde-Mahlow haben einen großen Zuzug von
Menschen,
damit steigt auch das Sicherheitsbedürfnis. Der kommende
Großflughafen wird die Sicherheitslage zusätzlich
verändern. Nach dem bereits die Ankündigung der
Schließung der Polizeiwache Zossen große Sorgen um
die
Sicherheit in unseren Gemeinden ausgelöst hat, macht die
Diskussion um den Standort in Ludwigsfelde, der uns doch als ein
konzeptionell untersetzter Ersatzstandort
„verkauft“ worden
war, deutlich, dass derzeit im Innenministerium zumindest auf
höchster Ebene, nicht vom Vorhandensein einer Konzeption und
deren
planvoller Umsetzung bezogen auf die Polizeistruktur ausgegangen werden
kann. Es darf nicht zu einem weiteren angedachten, rein auf
Einsparungen ausgerichteten, plan- und konzeptlosen
Ausdünnen von Polizeipräsens in unserer Region
kommen",
ergänzt die CDU Fraktionsvorsitzende aus Blankenfelde-Mahlow,
Regina Bomke.
 |
 |
| Foto:
Regina Bomke, Fraktionsvorsitzende der CDU Fraktion in
Blankenfelde-Mahlow (Quelle: privat) |
Foto:
Dirk Steinhausen,
stellv. Fraktionsvorsitzender
der CDU Fraktion in Großbeeren (Quelle: privat) |
"Die Reduzierung der Polizei in der Fläche und das
offensichtliche
Fehlen einer Konzeption für die Polizeistruktur führt
nicht
dazu, dass das berechtigte Sicherheitsbedürfnis der
Bürger
befriedigt wird. Eine gemeinsame Aktion der betroffenen Gemeinden muss
im Sinne der Sache angestrebt werden." bemerken Bomke und Steinhausen
abschließend. |
Aus der Märkischen
Zeitung vom 11.03.2010
Vizepräsident
der Seychellen zu Gast in Großbeeren
Joseph
Belmont dankt für Bücherspende und stellt
Partnerschaft in Aussicht
GROSSBEEREN - Der plötzliche Staatsbesuch kam
überraschend.
Nur wenige Stunden vorher erfuhr Großbeerens
Bürgermeister
Carl Ahlgrimm (parteilos), dass der Vizepräsident der
Seychellen
die Gemeinde besuchen wolle. Dafür gab es zwei
Gründe.
Erstens entsteht im Ortsteil Friederikenhof, also direkt vor den Toren
Berlins, ein Konsulat des Inselstaates. Dazu lässt der
Honorarkonsul Professor Nikolaus Fuchs ein altes Haus renovieren und
umbauen. Und zweitens war es dem hochrangigen Staatsmann ein Anliegen,
sich bei der Großbeerener Schule für eine
Bücherspende
zu bedanken. Nach dem Tsunami hatten die Schüler 2000 Euro
gesammelt, um Altersgenossen in einer betroffenen Region zu
unterstützen. Auf Vermittlung des Konsuls wurde ein Kontakt
mit
einer Schule in Mahé hergestellt, die sich einen Satz
französischsprachiger Bücher wünschte. Eine
Buchhandlung
in Ludwigsfelde konnte diese Bücher besorgen, die dann mit der
im
Großbeerener GVZ ansässigen Spedition Rieck nach
Mahé
verfrachtet wurden.
 |
| Foto:
Vizepräsident und Tourismusminister Joseph Belmont (3.v.r.) im
Großbeerener Tourismusbüro mit (von links)
Bürgermeister Carl Ahlgrimm, den CDU-Fraktionsvorsitzender
Günter Henkel, Konsul Professor Nikolaus Fuchs, Schulleiter
Boris
Petersen und dem stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung
Dirk Steinhausen (CDU) (Quelle: MAZ Foto Klaus Schlage) |
Der Besuch in Großbeeren war kurz aber herzlich. Denn
anschließend wollte der Vizepräsident, der auch
für den
Fremdenverkehr – eine der Haupteinnahmequellen der Seychellen
– zuständig ist, noch zur Eröffnung der
Internationalen
Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Schnell hatte der
Bürgermeister einige Gemeindevertreter zusammengetrommelt, die
den
Staatsmann zunächst in der Bibliothek empfingen und
anschließend mit Kaffee bewirteten. Zwar mussten die
mehrheitlich
aus West-Berlin stammenden anwesenden Großbeerener
Kommunalpolitiker etwas schlucken, als der Besucher Erich Honecker
lobte. Immerhin hatte die DDR den ehemals sozialistischen Seychellen
erhebliche Entwicklungshilfe geleistet und vor allem Mediziner und
Bauingenieure in Berlin und Leipzig ausgebildet.
Belmont überreichte Bürgermeister Ahlgrimm einen
Bildband
über die Seychellen und erhielt dafür ein
Großbeerener
Wappen aus Glas. Nach diesem „Wimpeltausch“ ging es
in die
Schule, wo Belmont eine Schulpartnerschaft anregte, was bei Schulleiter
Boris Petersen auf großes Interesse stieß. Auch
könne
er sich eine Partnerschaft zwischen der Gemeinde Großbeeren
und
einer Insel der Seychellen vorstellen, meinte der
Vizepräsident.
Doch dafür brauche er erst die Zustimmung des Parlaments, so
Belmont.
Anschließend ging es noch zur Mehrzweckhalle und nach dem
Abschied von den Repräsentanten der Gemeinde
Großbeeren
ließ sich Belmont von Konsul Fuchs noch schnell das
künftige
Konsulat zeigen. (Von Hartmut F. Reck) |
Donnerstag,
04.03.2010
Alleinkandidat
Ahlgrimm
Briefwahl
gewinnt an Bedeutung
Großbeeren ist eine aufstrebende Gemeinde vor den Toren
Berlins,
der es auch wirtschaftlich vergleichsweise gut geht. Trotzdem hat sich
für die Bürgermeisterwahl am 11. April 2010 nur ein
Kandidat
beworben: der amtierende Bürgermeister Carl Ahlgrimm.
„Es gibt nur einen Kandidaten“, bestätigt
Uwe Fischer, Wahlleiter in Großbeeren auf Anfrage.
Ist die 7.500 Einwohner zählende Gemeinde für
Bewerber nicht attraktiv genug?
Wohl doch. Für den Alleinkandidaten gibt es jedoch zwei
Gründe: Zum einen ist Carl Ahlgrimms Bilanz der vergangenen
acht
Jahre durchaus positiv. Als Verwaltungschef hat er sich in seiner
ersten Amtszeit viele Themen angefasst und auch beendet Die
Bürger
scheinen im Großen und Ganzen mit ihrem
Bürgermeister
zufrieden zu sein.
Der andere Grund für den Alleinkandidaten liegt in der
fehlenden
Konkurrenz: Im Ort drängt sich niemand sonst auf oder hat
nicht
die Qualifikation. Das sieht sogar die Opposition so. Vor acht Jahren
hatten sich noch mehrere Kandidaten beworben. Die örtliche
Politik
stützt sich auf eine bestehende CDU/FDP-Koalition. Die
Koalition
ist seit 6 Jahren aktiv und hat gemeinsam viele Dinge umgesetzt. Im
Parlament der Gemeinde sind die CDU und die FDP jeweils die
stärksten Kräfte mit fünf Sitzen. Die SPD
kommt auf vier
Sitze, der FBB und die Linken stellen jeweils zwei Parlamentarier. Die
einzige Partei die mehrere Kandidaten hatte, war die CDU. Die hatte
jedoch mit Ahlgrimm in den Vorgesprächen so viel inhaltliche
Deckungspunkte erzielt, dass eine eingesetzte Findungskommission der
Partei Carl Ahlgrimm als Kandidat empfohlen hat. Carl Ahlgrimm wurde
daraufhin durch die Mitglieder der CDU nominiert.
Der 53-jährige Carl Ahlgrimm wurde im Jahr 2001 ehrenamtlicher
Bürgermeister von Diedersdorf. Im April 2002 stellte er sich
den
Bürgermeisterwahlen in der Gemeinde Großbeeren und
wurde zu
deren erstem hauptamtlichen Bürgermeister nach Wiedererlangung
der
Amtsfreiheit gewählt.
„Wichtig ist jetzt, die Bürger zur Wahlurne zu
bekommen. Es
ist etwas mehr als 20 Jahre her, da sind Menschen auf die
Straße
gegangen und haben es uns mit ihrem beherzten Einsatz
ermöglicht,
freie, unmittelbare, gleiche und geheime Wahlen durchzuführen.
Ich
hoffe, möglichst viele machen von Ihrem Recht zur Teilhabe an
der
kommunalen Selbstverwaltung Gebrauch und gehen am 11.April 2010 zur
Wahl!“ Erläutert der CDU Vorsitzende aus
Großbeeren,
Dirk Steinhausen.
 |
| Foto:
Wahlkampf in
Großbeeren im letzen Jahr (von links nach rechts)
Günter
Henkel, Peter wagner, Dirk Steinhausen und Carl Ahlgrimm (Quelle:
Günter) |
„Da der Wahltermin (11.04.2010) gerade am Ende der
Osterferien
liegt, sollten viele als Alternative an die Briefwahl denken. Einfach
mit der Wahlberechtigungskarte, die in den nächsten Tagen
sicherlich versandt wird, bei der Gemeinde melden und man bekommt seine
Wahlunterlagen und kann bequem von zu Hause aus
wählen.“
Beschreibt Dirk Steinhausen den einfachen Vorgang. Bei den letzten
Wahlen ist der Anteil der Briefwähler kontinuierlich
gestiegen,
damit gewinnt die Briefwahl zunehmend an Bedeutung. |
Samstag,
27.02.2010
Ignorieren
der zukünftigen Sicherheitslage
„Eine Reduzierung in der Fläche ignoriert die
derzeitige
Sicherheitslage , aber vor allem die zukünftige
Sicherheits-und
Schutzbedürfnisse der Bevölkerung im Norden des
Landkreises
Teltow-Fläming.“, Stellt der CDU Vorsitzende aus
Großbeeren, Dirk Steinhausen, fest. Grund ist die anhaltende
Diskussion um den Neubau der Polizeiwache in Ludwigsfelde und die
Aussagen von Innenminister Rainer Speer (SPD), der sich über
den
Ausbau nicht festlegen wolle.
„Kriminalität macht nicht an Landes- oder
Kreisgrenzen halt,
sie ist dort, wo was zu holen ist. Der Speckgürtel um Berlin
bemerkt durchaus ein „Rausschwappen“ der
Kriminalität.
Die Schutzbereiche im Speckgürtel müssen
gestärkt
werden und dazu gehören bei uns Ludwigsfelde und
Zossen.“
Im Jahr 2012 wird die JVA „Heidering“, gelegen
zwischen
Großbeeren und Ludwigsfelde, ihren Betrieb aufnehmen.
„Zukünftig kann sich die Sicherheitslage hier
durchaus
verändern. Ein Verzicht auf den Neubau in Ludwigsfelde
bedeutet
die Situation zu unterschätzen.“ , bemerkt Dirk
Steinhausen
abschließend. |
Samstag,
20.02.2010
Gemeinsame
Pressemitteilung von
Carl
Ahlgrimm und der CDU Großbeeren
Bürgermeisterkandidat
ab sofort online
Am 20. Februar 2010 ist die Homepage des Großbeerener
Bürgermeisterkandidaten Carl Ahlgrimm online gegangen. Der
parteilose Carl Ahlgrimm und die CDU Großbeeren, die ihn als
Bürgermeisterkandidaten nominierte, hatten sich im Rahmen der
Sondierungsgespräche darauf verständigt, dass unter
www.carl-ahlgrimm.de eine ausdrücklich als privat bezeichnete
Webpräsenz des Kandidaten veröffentlicht wird.
Ahlgrimm
führt hierzu aus: „Ich informiere auf diesen Seiten
nicht
als amtierender Bürgermeister, sondern als politisch
interessierte
Privatperson, die sich für das Amt des Bürgermeisters
in
Großbeeren in den Jahren 2010 bis 2018 bewirbt.“
 |
| Foto:
Carl Ahlgrimm, Kandidat der CDU Großbeeren (Quelle: privat) |
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| Foto:
Homepage jetzt online (Quelle: privat) |
Die CDU Großbeeren freut sich über die von ihrem
Kandidaten
an den Tag gelegte Eigeninitiative. Dirk Steinhausen, Vorsitzende der
CDU Großbeeren: „Wir wollen gemeinsam
Großbeeren
gestalten. Carl Ahlgrimm verbindet Kontinuität und Wachstum
für unsere Gemeinde. Mit der Homepage ist der Startschuss
für
den Wahlkampf gefallen. Jetzt gilt es die Bürger mit Ideen und
Tatkraft zu überzeugen.“ |
Impressionen vom Empfang der
Ehrenamtlichen vom 12.02.2010
.
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| Foto:
Viele Ehrenamtlichen waren vorort. Andreas Malesse, einer der Ausgezeichneten und
Claudia Blume-Rottenbiller im Gespräch (Quelle: Steinhausen) |
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| Foto:
Es ergaben
sich viele interessante Gespräche (von links nach rechts) Uwe
Fischer, Michael Richter, Günter Henkel und Marc Spogat |
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Aus der Märkische
Allgemeine Zeitung vom 13.02.2010
„Gründe
für einen Abriss waren nicht schlüssig“ -
Ex-Kulturministerin Wanka wundert sich über die Entscheidung
ihrer
Nachfolgerin Münch
Die ehemalige Kulturministerin des Landes Brandenburg, Johanna Wanka
(CDU), ist verwundert über die Entscheidung ihrer Nachfolgerin
Martina Münch (SPD) zum Wohnhaus Dorfaue 20 in
Großbeeren.
Wie MAZ berichtete, hat die neue Dienstherrin der obersten
Denkmalschutzbehörde entschieden, dass das
denkmalgeschützte
Haus, auf dessen Grundstück der Großbeerener
Investor
Manfred Cieslik einen Edeka-Markt mit davor gelagertem Parkplatz
errichten will, nun doch abgerissen werden darf.
Zur Vorgeschichte: Nachdem Cieslik das alte Bauerngehöft in
der
Ortsmitte in unmittelbarer Nähe des Gedenkturms vom Land
Brandenburg erstanden und 2006 einen Abrissantrag gestellt hatte, wurde
es vom Landesamt für Denkmalpflege unter Denkmalschutz
gestellt.
Landrat Peer Giesecke (SPD) als Dienstherr der unteren
Denkmalschutzbehörde befürwortete dennoch einen
Abriss. Er
handelte mit Landeskonservator Detlef Karg einen Kompromiss aus, wonach
die zum Denkmalensemble gehörenden Stallgebäude
abgerissen
werden dürfen, dafür aber das Wohnhaus stehen bleibt.
„Schweren Herzens“ Kompromiss zugestimmt Dem habe
er damals
„schweren Herzens“ zugestimmt, so Karg
gegenüber MAZ.
„Herr Giesecke wird seine Gründe haben, diesen
Kompromiss
nicht halten zu können“, fügt der oberste
Denkmalpfleger an, denn der Landrat unterstützte Cieslik auch
dann
noch, als dieser den Teilabriss zwar vornahm, aber der
Teilabrissgenehmigung widersprach, weil er weiterhin den Totalabriss
forderte. Sein Hauptargument war stets, dass es nicht angehe, dass ihm
das Land erst das Grundstück verkauft und dann alles unter
Denkmalschutz stellt.
Weil das Landesamt für Denkmalpflege beim Rest-Denkmal hart
blieb,
kam es zu einem für solche Fälle gesetzlich
vorgeschriebenen
Dissenzverfahren, das vom Kulturministerium nach Prüfung aller
Unterlagen entschieden werden muss.
Dort lag der Vorgang seit etwa zwei Jahren, aber die vormalige
Kulturministerin Wanka traf keine Entscheidung. Warum?
„Es galt ja eigentlich die Absprache zwischen dem Landrat und
dem
Landeskonservator, dass ein Teil des Denkmals abgerissen wird, der Rest
aber bleibt“, erinnert sich die jetzige
CDU-Fraktionsvorsitzende
und Oppositionsführerin im Landtag Brandenburg. Einen Abriss
habe
sie als zuständige Ministerin nicht erlauben können,
weil:
„Die eingereichten Unterlagen reichten nicht aus, sie waren
einfach nicht schlüssig“, so Wanka
gegenüber MAZ.
Deshalb sei die Tendenz im Ministerium und in der zuständigen
Fachabteilung auch gewesen, das denkmalgeschützte Haus zu
erhalten, betont Wanka. „Ich weiß aber nicht, was
in der
Zwischenzeit an neuen Erkenntnissen eingegangen ist.“
Das ist unter anderem Gegenstand einer Kleinen Anfrage des
CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum, der in dieser Angelegenheit
auch Akteneinsicht beantragt hat (MAZ berichtete gestern).
Dagegen unterstützen die Christdemokraten vor Ort den Abriss
dieses „Schandflecks“. „Lieber ein
Edeka-Markt als
eine ewige Bauruine“, sagt Großbeerens
CDU-Vorsitzender
Dirk Steinhausen. Diese Position sei auch parteiübergreifender
Konsens in der Gemeinde. Schließlich habe die Dorfaue ihren
dörflichen Charakter durch andere Bausünden schon
längst
verloren. (Von Hartmut F. Reck)
Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 13.02.2010 |
Freitag,
12.02.2010
500
Tage in Amt und Würde
CDU
Großbeeren zieht 500-Tage-Bilanz
Seit der Kommunalwahl im September 2008 sind inzwischen 500 Tage
vergangen. Zeit für einige Parteien eine erste Zwischenbilanz
zu
ziehen. So auch für die CDU Großbeeren.
„Seit 500 Tagen sind wir jetzt in Amt und Würden und
wenn
man bilanziert, dann kann man das zusammenfassen mit den Worten.
‘Viel erreicht, noch viel zu tun’.“ so
beschreibt der
CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen, das bisher erreichte.
„Die Fraktion bestehend aus Claudia Blume-Rottenbiller,
Michael
Richter, Ralf Justawitz, Dirk Steinhausen und mir arbeitet zielstrebig
und effektiv.“, erläutert Günter Henkel,
Fraktionsvorsitzender in der Gemeindevertretung.
„Viele unserer Wahlziele haben wir bereits umgesetzt,
beziehungsweise sind in der Umsetzung.“ So Günter
Henkel,
der auch Mitglied des Kreistages ist, weiter.
„Auch wenn die Haushaltssituation angespannt ist, so steht
die
Union für den sparsamen Umgang mit unseren Finanzen. Wir haben
uns
dafür eingesetzt den Schulsozialarbeiter zu behalten und uns
für den Neubau der Kita eingesetzt. Zur Förderung der
ehrenamtlichen Tätigkeit haben wir eine Ehrensatzung auf den
Weg
gebracht, um die Bedeutung zu betonen. Im Bereich der Schulwegsicherung
und des ÖNPV haben wir wichtige Impulse gesetzt und werden
auch
weiterhin dran bleiben, um eine Verbesserung zu erreichen. Ein
großes Projekt, was wir angeschoben haben, und was auch uns
dieses Jahr sehr beschäftigen wird, ist die
Gemeindeentwicklungsplanung, bei der wir auf eine breite
Bürgerbeteiligung setzen. Die Gemeindeentwicklungsplanung ist
eine
Zusammenstellung von Grundsätzen und Zielen, sowie eine
Auflistung
von Vorschlägen, wie diese Grundsätze und Ziele
erreicht
werden können. So soll eine Vision entstehen,, wie sich unsere
Gemeinde in den nächsten 15 - 20 Jahren entwickeln soll, die
in
einen Flächennutzungsplan mündet.“
umschreibt Dirk
Steinhausen das Arbeitsvorhaben.
In den Ortsteilen sind die Ortsbeiräte Michael Richter
(Ortsvorsteher Kleinbeeren), Manfred Seelig (stellvertretender
Ortsvorsteher Diedersdorf) und Ralf Justawitz (Ortsvorsteher
Heinersdorf) aktiv und arbeiten, um die Wohn- und Lebenssituation in
den Ortsteilen zu verbessern.
„Wenn man in der Rückschau feststellt, dass man
bereits viel
erreicht hat, dann ist das schön, aber auch eine Verpflichtung
auch weiterhin die Dinge positiv zu beeinflussen und Akzente
für
unsere Gemeinde zu setzen.“ |
Montag,
08.02.2010
Safer
Internet Day auch in Großbeeren
erster
Impuls für die Sicherheit im Netz
Anlässlich des Safer Internet Day am 9. Februar 2010
übergab
der CDU-Gemeindevertreter Dirk Steinhausen umfangreiches
Informationsmaterial in der Grund- und Oberschule Großbeeren.
Der „Safer Internet Day“ ist ein weltweiter
Aktionstag
für mehr Sicherheit im Internet, der von der
Europäischen
Union initiiert wurde. Ziel des Safer Internet Days ist es die
Sensibilität für dieses Thema zu fördern und
Menschen
aller Altersgruppen dazu zu bewegen, der Sicherheit im Internet mehr
Beachtung zu schenken.
„Jede Generation geht mit den Errungenschaften des
technischen
Fortschrittes anders um. Leider gehen viele Kinder und Jugendliche mit
diesem Thema sehr lax um. Hier gilt es aufzuklären,“
beschreibt Dirk Steinhausen seine Motivation.
„Was nutzt der beste Datenschutz, wenn man viele
Informationen
freiwillig ins Netz stellt? Die
Mißbrauchmöglichkeiten sind
somit wesentlich größer. Die Unterlagen sollen
Aufklärung geben und ein erster Impuls sein, die
Aufmerksamkeit
auf das Thema „Sicheres Internet“ zu
lenken,“
erklärte Dirk Steinhausen bei der Übergabe an die
Rektorin
des Grundschulbereiches Sabine Weidner. Weitere Informationen
für Eltern,
Kinder und Jugendliche findet man unter: www.klicksafe.de
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Samstag,
30.01.2010
Impressionen
vom Neujahrsempfang der CDU Teltow-Fläming in Ludwigsfelde
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| Foto:
Danny Eichelbaum, MdL bei der Begrüßung (Quelle:
Finke) |
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| Foto:
aufmerksame Zuhörer (Quelle: Finke) |
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| Foto:
zahlreiche Besucher im Vestibül von Ludwigsfelde (Quelle:
Finke) |
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| Foto:
Danny Eichelbaum mit Mitglieder aus Ludwigsfelde (Quelle: Finke) |
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| Foto:
Katherina Reiche, MdB und parlamentarische Staatssekretärin
(Quelle: Finke) |
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| Foto:
Dirk Steinhausen im Gespräch (Quelle: Finke) |
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| Foto:
(von links
nach rechts) Carl Ahlgrimm, Bürgermeister
Großbeeren, Dirk
Steinhausen, Thomas Berger, Bürgermeister Trebbin und Frank
Broshog, Bürgermeister "Am Mellensee" |
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Sonntag,
24.01.2010
Impressionen
vom Neujahrsempfang der CDU Rangsdorf
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| Bild:
(von links
nach rechts): Danny Eichelbaum, Dirk Steinhausen, Ralf von der Bank,
Jacqueline Müller, Sven Petke, Daniela Woellner, Peter Preetz
und
Horst Schoenert (Quelle: Eichelbaum) |
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Samstag,
23.01.2010
Impressionen
vom Neujahrsempfang in Diedersdorf
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| Bild:
(von links nach rechts) Dirk Steinhausen, Jacqueline Hönow,
Suzanne van der Mond (Quelle: Wick) |
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| Bild:
(von links nach rechts) Dirk Steinhausen, Jacqueline Hönow,
Ralf Pächnatz-Löwendorf (Quelle: Wick) |
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| Bild:
(von links nach rechts), Pfarrer Weyer mit Frau und Dirk Steinhausen
(Quelle: Wick) |
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Freitag,
22.01.2010
MdL
Danny Eichelbaum eröffnet sein Wahlkreisbüro in
Ludwigsfelde
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| Bild:
(von links nach rechts) Horst Schoenert, Danny Eichelbaum, Patrick
Nelte (Quelle: Eichelbaum) |
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Dienstag,
19.01.2010
Ahlgrimm
nominiert
Kandidat
ohne Blumen
Am 19. Januar 2010 traf sich der CDU Gemeindeverband
Großbeeren,
um ihren Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am
11.April
2010 zu nominieren.
Vorgeschlagen wurde im Vorfeld Amtsinhaber Carl Ahlgrimm. Eine
Bürgermeister-Findungskommission hatte sich auf ihn
verständigt. Nach Ansicht des Vorsitzenden der CDU
Großbeeren, Dirk Steinhausen muss ein „guter
Bürgermeister sein Amt mit Beständigkeit
ausüben,
Entscheidungen sachorientiert und transparent treffen. Er muss
einerseits die Verwaltung führen, aber er soll auch
bürgernah
sein. Gerade in einer finanziell angespannten Situation ist das keine
Politik, die eine bestimmte Lobby oder Einzelinteressen
vertritt.“ In großer Geschlossenheit wurde Carl
Ahlgrimm
nominiert. Der obligatorische Blumenstrauß musste leider
ausfallen, da der Vorsitzende den Blumenstrauß in der Vase zu
Hause hat stehen lassen. „Na, da freut sich doch meine Frau.
Aber
ich gelobe Besserung und werde Ihnen bei Gelegenheit ein Paar Blumen
mitbringen“, kommentierte der Vorsitzende der
örtlichen
Union, Dirk Steinhausen, sein Missgeschick.
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| Bild:
Dirk Steinhausen und Carl Ahlgrimm bei der Nominierung des
Bürgermeisterkandidaten (Quelle: Steinhausen) |
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| Bild:
entspannte Gesichter bei der Nominierungsveranstaltung |
“Ich danke der CDU Großbeeren für das
entgegengebrachte Vertrauen in den letzten Jahren. Ich habe mich bereit
erklärt, für das Amt des Bürgermeisters zu
kandidieren,
weil ich den angefangenen Weg weitergehen möchte. Wir haben
trotz
aller Probleme in den letzten Jahren viel erreichen
können”,
so Carl Ahlgrimm bei seiner Nominierungsrede.
„Der weitere Entwicklung der Gemeinde können wir
positiv
entgegen sehen.“ bemerkte abschließend Dirk
Steinhausen. |
Montag,
18.01.2010
Impressionen
vom FDP Neujahrsempfang in Großbeeren
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| Foto:
(von links
nach rechts), Helmut Barthel (SPD), Petra Brückner (SPD),
Jacqueline Hönow (FDP), Ute Grams (FBB), Dirk Steinhausen
(CDU)
und der Bürgermeister Carl Ahlgrimm (Quelle: FDP
Großbeeren) |
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Samstag,
16.01.2010
CDU
sieht sich als Motor in Großbeeren
Klausur
mit Blick nach vorn
Am 16.Januar trafen sich die Großbeerener Mitglieder der CDU
Fraktion zu einer eintägigen Klausurtagung im
Dorfgemeinschaftshaus Kleinbeeren.
Neben der generellen Entwicklung der Gemeinde Großbeeren
stand
die Planung der Fraktionsarbeit für das Jahr 2010 auf dem
Programm. Jeder Ausschuss wurde besprochen und Verantwortlichkeiten
festgelegt.
Weniger das Bilanzieren des Vergangenen als vielmehr der Blick nach
vorn standen im Mittelpunkt der Klausurtagung der Christdemokraten.
„Wie machen wir weiter? Wie stellen wir uns dem
Wähler?
Welche Perspektiven haben wir? - Um es gleich zu sagen: sehr
gute“ - umriss der Parteivorsitzende Dirk Steinhausen die
Zukunft":
„Wir sind Motor der Entwicklung in Großbeeren! Denn
die
Union könne in Großbeeren neben erfahrenen
Kräften auch
auf junge Leute bauen - was nicht überall
selbstverständlich
sei.“
„Wir wollen hier Probleme benennen und zeigen, dass wir uns
dieser annehmen. Wie man es im vergangenen Jahr bereits in der
Gemeindeentwicklung sehen konnte. Ein Thema, das uns auch im Jahr 2010
noch beschäftigen wird. Wir haben im letzten Jahr bereits eine
Menge gemacht und wir werden in 2010 das Tempo eher
erhöhen.“
Ebenfalls zum Blick nach vorn gehört die Kür des
Bürgermeisterkandidaten Carl Ahlgrimms.
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| Foto:
CDU Fraktion in Klausur in Kleinbeeren (Quelle: Steinhausen) |
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Freitag,
15.01.2010
GVZ
Großbeeren auch international mit Top-Qualität
Standort
mit Wachstumspotential
Anlässlich einer Studie der Deutschen GVZ-Gesellschaften (DGG)
zeigt sich einmal mehr welche herausragende Stellung das
Güterverkehrszentrum Großbeeren national aber auch
international inzwischen hat.
In dieser Studie wurde ein umfassender, europaweiter GVZ-Vergleich
erstellt. In diesem Vergleich von über 100 GVZ-Standorten in
30
Ländern belegte das GVZ Großbeeren den 10.Platz.
National
liegen nur Bremen und Nürnberg vor Großbeeren.
Bester
Standort wurde Verona (Italien). Die sehr gute Positionierung der
deutschen Güterverkehrszentren basiert auf den sehr hohen
Beschäftigungswirkungen, so sind im GVZ Großbeeren
fast
4.000 Arbeitsplätzen entstanden.
„Das Ergebnis unterstreicht die außerordentliche
Qualität des Standortes mit seiner sehr hohen
Entwicklungsdynamik.
Diese Entwicklungsdynamik gilt es auch in Zukunft auf diesem Niveau zu
halten. Die geplante Vergrößerung des
Güterverkehrszentrum wird auch weiterhin für positive
Effekte
sorgen. Aber bis dahin müssen wir noch einiges in der Gemeinde
tun. Allein bis zur Vermarktungsreife haben wir noch einige Jahre
Arbeit vor uns“ beschreibt Dirk Steinhausen, Vorsitzender der
CDU
Großbeeren und Gemeindevertreter die
„Marschrichtung“
"Es zeigt sich auch, welchen guten 'Job' die Treuhänderin
(IPG)
der Gemeinde Großbeeren, die für die Entwicklung und
Vermarktung des Standortes zuständig ist, macht."
„Großbeeren hat Wachstumspotential und die Politik
muss
dafür sorgen, dieses Potential abzurufen und alle Bereiche der
Gemeinde, ob Wohnbebauung, Schulentwicklung oder ÖPNV
dahingehend
weiterzuentwickeln ohne das liebens- und lebenswerte an unserer
Gemeinde zu beschädigen,“ bemerkt Dirk Steinhausen
abschließend. |
Freitag,
08.01.2010
Fördermittel ermöglichen weitere
Park&Ride-Anlage in Großbeeren
Anbindung
an den Bahnhof muss verbessert werden.
Anlässlich der feierlichen Übergabe eines
Förderbescheides für die Park&Ride-Anlage am
Bahnhof
Großbeeren unterstrich die Ministerin für
Infrastruktur und
Landwirtschaft, Jutta Lieske (SPD), die Bedeutung von Park&Ride
Anlagen und deren Nutzen für den öffentlichen
Personennahverkehr.
Im Beisein des Bürgermeisters Carl Ahlgrimm und des Landrates
Peer
Giesecke würde die weitere Planung vorgestellt. Die
Fördermittel sind für den Ausbau des
östlichen
Haltepunktes vorgesehen. Ahlgrimm betonte hierbei die Notwendigkeit den
Bahnhof, dann von beiden Seiten möglichst barrierefrei und
somit
behinderten gerecht zu entwickeln. Hierzu sind allerdings noch weitere
Maßnahmen der Deutschen Bahn notwendig.
Im Rahmen der Übergabe und der damit verbundenen
Pressekonferenz
gab es Nachfragen inwieweit der Bahnhof, denn auch zukünftig
mit
dem Bus erreicht werden kann. Carl Ahlgrimm berichtet von den
Gesprächen mit der BVG und der Anbindung der zu errichtenden
Justizvollzugsanstalt ganz in der Nähe. „Zur Zeit
wird der
Bahnhof nur von einem Bus angefahren, dies wird, spätestens
wenn
die JVA ’Heidering’ in Betrieb ist, nicht reichen.
Da die
Bediensteten und auch Besucher dort hingelangen
müssen.“, so
der Bürgermeister weiter.
Der ebenfalls anwesende stellvertretende Vorsitzende der
Gemeindevertretung Großbeerens, Dirk Steinhausen (CDU),
bemerkt
hierzu: „Es wird Zeit, das die Verkehrsgesellschaft
Teltow-Fläming (VTF) mehr für die Anbindung und
Verbesserung
des Busverkehrs in Großbeeren tut. Die bisherigen
Fahrtstrecken
sind zu wenig und in zu geringer Taktfrequenz. Wir wollen nicht das der
ÖPNV ein Wachstumshindernis für die Gemeinde
wird.“
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| Foto:
Carl Ahlgrimm, Bürgermeister und Jutta Lieske, Ministerin
für Infrastruktur
und
Landwirtschaft
(Quelle:
Clausnitzer) |
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Aus der Märkische
Allgemeine Zeitung vom 07.01.2010
BÜRGERMEISTERWAHL:
Der Kandidat der kommunalen Front
In
Großbeeren läuft alles auf bisherigen Amtsinhaber
hinaus / Parteien haben keine personellen Alternativen
GROSSBEEREN - Damit hatte der CDU-Gemeindeverband Großbeeren
den
Vogel abgeschossen, als sein Vorsitzender Dirk Steinhausen
verkündete, dass die parteiinterne
Bürgermeister-Findungskommisson sich auf den parteilosen
Amtsinhaber Carl Ahlgrimm als CDU-Kandidat geeinigt habe (MAZ
berichtete). Zwar haben die Mitglieder der Großbeerener CDU
noch
nicht darüber befunden, aber eine Ablehnung dieses Vorschlags
ist
unwahrscheinlich. Wen sollten sie auch stattdessen aufstellen?
Insofern hat die CDU ihr eigenes Personalproblem mit der zu erwartenden
Nominierung von Ahlgrimm gleich mit gelöst. Und wäre
Ahlgrimm
nicht auf dieses Angebot eingegangen, hätte die CDU schon aus
Prinzip einen eigenen Kandidaten aufgestellt, wie Steinhausen
gegenüber MAZ bestätigte. Von wo sie ihn dann
hätte
herbeizaubern müssen, darüber braucht sie sich jetzt
keine
Gedanken mehr zu machen. Aber sie hätte es anderenfalls getan,
denn es entspricht einfach nicht dem seit etwa zwei Jahren zu
beobachtenden Stil der CDU, nur im Hintergrund zu agieren. Unter
Steinhausen wird eine deutlich aggressivere Politik betrieben, die auch
darauf ausgerichtet ist, trotz einer gemeinsamen Koalition in der
Gemeindevertretung, der FDP als langjähriger Nummer 1 im Ort
den
Rang abzulaufen. Entsprechend säuerlich reagierten die
Liberalen
auf die Nachricht des Koalitionspartners. In einer
außerordentlichen Mitgliederversammlung einigte man sich
darauf,
keinen eigenen Kandidaten aufzustellen – zumal sich weder
intern
noch extern einer anbot – und von Ahlgrimm zu erwarten,
„dass jegliche Form der Parteinahme des zukünftigen
Amtsinhabers nicht zum Tragen kommt“ (MAZ berichtete).
Dennoch war eine gewisse Verstimmung bei der FDP über das
Vorgehen
des Koalitionspartners nicht zu übersehen. Zumindest sei man
überrascht gewesen, bestätigt
FDP-Ortsverbandsvorsitzender
Teja Grzeskowiak, dass Ahlgrimm auf der Liste der CDU kandidiert.
„Wir hätten ihn auch als Einzelkandidaten
unterstützt,
als der er durchaus wieder hätte antreten
können“, so
Grzeskowiak, „immerhin sitzt er doch fest im
Sattel.“
Bei der SPD hält man sich bedeckt. Noch könne man
dazu keine
offizielle Stellungnahme abgeben, sagt die Fraktionsvorsitzende in der
Gemeindevertretung Petra Brückner. Überrascht sei man
zwar
schon gewesen, „aber so etwas ähnliches war schon zu
erwarten gewesen“. Auch möchten die Sozialdemokraten
noch
keine Wahlempfehlung aussprechen zumal auch die Frage eines eigenen
Kandidaten noch nicht erklärt sei, so Brückner. Dabei
dürfte sich aus den eigenen Reihen aber kaum einer finden, da
alle
Aktiven der SPD beruflich voll eingespannt sind. Und ein Externer, also
ein Kandidat, der von außen kommt, dürfte es gegen
den
Amtsinhaber schwer haben – eine Erkenntnis die wohl auch die
CDU
hatte, weswegen sie den Amtsinhaber auf ihren Schild heben will.
So sieht es auch die Fraktionsvorsitzende des Freien
Bürgerbündnisses (FBB) Ute Grams. Es sei Ahlgrimms
gutes
Recht, für eine Partei zu kandidieren. Und es sei auch das
Recht
der CDU, ihn zum Kandidaten aufzustellen, „wenn sie keinen
geeigneteren eigenen Kandidaten hat“. Das FBB werde sich bei
seiner Vollversammlung im März positionieren. Derzeit gebe es
aber
keine Überlegungen, einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu
schicken, so Grams.
Es sei doch gut, dass dieses Wahlkampfgetöse von 2002 nicht
wieder
stattfinden werde, findet Udo Pacholik, parteiloser sachkundiger
Bürger im Bauausschuss, pensionierter Mitarbeiter des
Planungsamtes der Gemeindeverwaltung und Ehemann der in Kur
befindlichen und daher nicht erreichbaren Fraktionsvorsitzenden der
Linken Irene Pacholik. Udo Pacholik bezeichnet es als
„Glücksfall, dass wir einen parteilosen
Bürgermeister
haben, der mit allen kann“. Daher sei Ahlgrimm doch der
ideale
„Kandidat der kommunalen Front“, witzelt er. Es sei
eine
kluge Entscheidung Ahlgrimms. Alles andere wäre Unsinn sowie
Geld-
und Zeitverschwendung, meint Pacholik.
Klug, so könnte man hinzufügen, war es auch, dass
sich
Ahlgrimm damit gleich einen möglichen CDU-Gegenkandidaten
(siehe
oben) aus dem Feld geschossen hat. Bei allen parteipolitischen
Ränken betont auch die CDU, dass die Aufgabe eines
Bürgermeisters mit Parteipolitik nur bedingt zu tun habe, so
ihr
Ortsvorsitzender Steinhausen. Vielmehr komme es den Christdemokraten
darauf an, einen Kandidaten zu unterstützen, „der
viele
Wählergruppen in der Gemeinde anspricht“.
Entscheidend sei
aber die Qualifikation. „Wir sind mit Carl Ahlgrimm die
letzten
Jahre gut gefahren und auch unsere Vorstellungen, wie unsere Gemeinde
in zehn Jahren aussehen soll, sind fast deckungsgleich“, so
Steinhausen. Die Bürgermeisterwahl in Großbeeren
findet am
11. April statt. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, wird diese am 25.
April durchgeführt. (Von Hartmut F. Reck)
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Montag,
04.01.2010
Internet
gewinnt an Bedeutung
CDU
Großbeeren stabil bei 1.000 Nutzern
Das Internet ist das schnellste wachsende Medium zur
Informationsweitergabe. Insbesondere die Parteien nutzen mehr und mehr
das Internet, um ihre Kandidaten oder Inhalte vorzustellen. Aber auch
bei uns vorort nutzen die Parteien das Internet. Auch wenn gerade kein
Wahlkampf ist, so wird das Internet benutzt, um die Standpunkte der
Parteien darzustellen. Aber das Internet wird nur in Anspruch genommen,
wenn es dementsprechend aktualisiert wird. Wer will schon 3 Monate alte
Nachrichten lesen? Eine der Parteien vorort, die das Internet aktiv
nutzt, ist die CDU Großbeeren. „Wir haben vor 3
Jahren
unser Angebot umgestellt und hatten zu Beginn knapp 50 Zugriffe im
Monat. Jetzt sind wir stabil bei 1.000 Zugriffe. Dies spricht
für
das Interesse über die ‘üblichen’
Medien, wie
Tageszeitung, hinaus,“ erläutert der Chef der
örtlichen
Union, Dirk Steinhausen. |

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